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William und Kate besuchen World Vision Projekt

Das Prinzenpaar William und Kate war heute in der Hauptstadt der Salomon-Inseln zu Gast bei der internationalen Kinderhilfsorganisation World Vision.


William und Kate besuchen World Vision Projekt
© World Vision

In einem Kulturdorf begegneten sie Bewohnern des Stadtrandbezirks Burns Creek, in dem World Vision Projekte gegen Armut und Gewalt fördert.
“Sie begrüßten mich, als ob wir uns vorher schon getroffen hätten. Wir sprachen darüber, wie es in Burns Creek bis vor kurzem aussah - es war gefährlich und verlottert", sagte der 29jährige Ellison Mataifir, der die Bewohner repräsentierte. "Ich erzählte ihnen von unserem Gemeinde-Sparprojekt. Sie stellten viele Fragen", berichtet der engagierte junge Mann, der in Burns Creek unter anderem Jugendgruppen betreut und Sportplätze einrichten will. William und Kate wollten wissen, warum die Menschen in Burns Creek nicht zu einer Bank gingen. "Ich klärte ihnen, dass die Leute hier nicht lesen und schreiben können. Die großen Banken sind weit weg und leihen uns nichts."

Anfassbar wurde die Arbeit des Kinderhilfswerks auch im Gespräch mit dem Ehepaar Cain und Luise Whitney. Cain ließ die Prinzession eines der Ferkel aus seinem Schweinestall streicheln. Das Ehepaar konnte sich durch Trainings aus Arbeitslosigkeit und häuslicher Gewalt befreien. Die Salomon-Inseln gehören wegen ihrer Isolation und einer Postkonlikt-Situation zu den ärmsten Ländern im Südpazifik. Die Landbevölkerung muss im Durchschnitt mit weniger als zwei Dollern am Tag auskommen. Durch Zuwanderung in die Städte sind neue soziale Probleme entstanden.

Zum Abschluss erhielten der Herzog und die Herzogin von Cambride ein Ehrensparbuch überreicht. "Ich habe dort 'Burns Creek Nummer 1, Duke of Cambridge Nummer 1' hineingestempelt", sagt Ellison Mataifir. Der Besuch des Prunzenpaars werde einen nachhaltigen Eindruck auf die bisher kaum wahrgenommenen Menschen am Rand der Gesellschaft haben, glaubt er. "Unsere Gemeinde hat niemals ein solches Paar gesehen und kann sich glücklich schätzen. Es ist heute ein großer Tag für Burns Creek. Wir haben uns in den letzten Jahren nicht als Teil von Honiara gefühlt. Heute fühlen wir uns mächtig und wir fühlen uns anerkannt."

pressetext/red