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Wissenschaftlich bewiesen: Die optimale Streichel-Methode

Was in der Wissenschaft so alles untersucht wird: Ein schwedisches Wissenschaftsteam hat die beste Methode gefunden, um zu streicheln.

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Streicheln
© Comstock - Thinkstock

Geht es nach der Forschung, dann ist für das beste Streichelerlebnis schlechthin nicht die Liebe und nicht das Gefühl verantwortlich, sondern Geschwindigkeit, Druckaufwand und Körperwärme.

Um zur Streichelweltmeisterin oder -weltmeister zu werden, soll laut einem Wissenschaftsteam rund um Johan Wessberg und Helena Backlund Wasling von der Universität Göteborg mit einer Geschwindigkeit von fünf Zentimetern pro Sekunde und sanftem Druck gearbeitet werden. Der Genuss wird noch weiter optimiert, wenn die aktiven Hände die gleiche Körpertemperatur aufweisen, wie der oder die zu Beglückende.

Zu diesem Ergebnis kam man nicht nur durch subjektiv beurteilte Kuschelrunden, sondern dank einer Analyse mit Sensornadeln, die die Nervenreaktion von Versuchspersonen aufzeichneten. Die detaillierten Erkenntnisse sollen unter dem Titel "Human C-tactile afferents are tuned to the temperature of a skin-stroking caress" im "Journal of Neuroscience" veröffentlicht werden. Bis dahin kann aber unbekümmert weiter gestreichelt werden - solange sich das Gegenüber nicht über mangelnde Liebkosungstechnik sowie Zärtlichkeitskenntnisse beschwert!

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Thema: Liebe