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Wissenswertes über Freundschaften

Freundschaften sind wohl das wertvollste Gut auf Erden. Es gibt Freundschaften, die begleiten uns seit der Sandkistenzeit, andere sind auf diesem Weg zerbrochen. Wieder andere entstehen erst später.


Wissenswertes über Freundschaften
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Gute Freunde stehen zu uns, begleiten uns auf unserem Weg, egal ob es gerade bergab oder bergauf geht. Wir können ihnen vertrauen und fühlen uns verstanden. Sie sagen uns ehrlich die Meinung und sie würden uns nie verletzen.

Die besten Freunde stehen uns sogar oft näher als der Partner. Wer kennt diesen Spruch nicht: "Sie bleibt, wenn er geht!" An diesem Satz ist schon etwas Wahres dran. Wie oft hat man sich in den letzten Jahren von Männern getrennt und die beste Freundin war immer da und hat einem mit Schokolade , Liebesfilmen und nächtelangen "Liebeskummergesprächen" wieder aufgepäppelt!?

Studien bestätigen, Freundschaften stehen auf "Nummer 1" der Glücklichkeitsfaktoren, eine funktionierende Beziehung kommt erst an zweiter Stelle.

Doch wie entsteht Freundschaft eigentlich? Warum hält sie bei einigen ein Leben lang? Und warum gibt es Leute, die trotz aller Sympathie keine Freundschaft halten können?

Die Fähigkeiten, Freundschaften zu haben, lernen wir schon im Kleinkindalter. Ab dem Zeitpunkt, wo ein Kind das erste Mal auf Gleichaltrige trifft, beginnt dieser Lernprozess.

Kinder haben die Gabe einander blind zu vertrauen, aufgrund des Urvertrauens. Freundschaften entstehen sehr schnell, können aber genauso schnell, durch einen Konflikt oder Streit, wieder beendet werden.

Im Teenageralter kommt dann eine neue Lektion hinzu. In diesem Lebensabschnitt glauben wir, dass Freundschaften sogenannte Exklusivbeziehungen sind. Besonders junge Mädchen neigen dazu, ihre beste Freundin für sich alleine zu beanspruchen. Wenn diese jedoch auch andere Freundinnen hat, kommt Eifersucht ins Spiel.

Freundschaft ist also ein lebenslanger Lernprozess.

Doch wie entscheiden wir, mit wem wir befreundet sein wollen und bei wem es nur zu einer losen Bekanntschaft reicht?

Das Gleichgewicht von Freiwilligkeit, Gleichheit, Geben und Nehmen sind die drei Säulen einer Freundschaft, wenn es nach der Wissenschaft geht.

• Freiwilligkeit heißt, dass man mit niemandem befreundet sein kann, der das nicht auch möchte. Der Wunsch nach einer Freundschaft muss bei beiden vorhanden sein.

• Gleichheit heißt, dass sich die Beteiligten auf gleicher Augenhöhe begegnen müssen, um einen offenen, respektvollen Umgang pflegen zu können. Befreundet sind wir meist mit Menschen, die uns selbst ähnlich sind, sei es das ähnliche Alter, ein ähnlicher sozialer Hindergrund oder ähnliches Bildungsniveau. Diese Gemeinsamkeiten garantieren das Vorhandensein geminsamer Themen, welche für eine Freundschaft äußerst wichtig sind.

• Geben und Nehmen: Ist eine Freundschaft erstmal entstanden, müssen beide Seiten an dem Erhalt dieser arbeiten. Das geht nur wenn das Gleichgewicht von Geben und Nehmen ausgeglichen ist und sich kein Part ausgenutzt vorkommt.

Doch von welchen Faktoren hängt es ab, ob eine Freundschaft ein Leben lang funktioniert? Wie enscheiden wir das?

Wenn sich Freunde auch später noch in ähnlichen sozialen Gefilden befinden, stehen die Chancen gut, dass die Freundschaft erhalten bleibt. Wenn dem nicht so ist, wird es schwieriger. Ist zum Beispiel, die eine schon verheiratet und hat gerade ihr erstes Kind zur Welt gebracht und die andere ist noch immer auf jeder angesagten Party auf der Suche nach Mr. Right, könnte es schwierig werden, weil die gemeinsamen Themen fehlen.

Doch wenn man viele Jahre miteinander verbracht hat, man in guten und in schlechten Zeiten zueinander gestanden ist, sich blind vertraut und sich keine bessere Freundin vorstellen kann, lohnt es sich darum zu kämpfen und sich vielleicht wieder gemeinsame Themen aufzubauen.

Julia Esslinger

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