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Wissenswertes rund ums Thema Schnupfen

Wenn die Nase juckt und brennt, sind das oft die ersten Anzeichen einer akuten Rhinitis – sprich: eines Schnupfens. Aber was ist das eigentlich genau, und wie kommt es zu den lästigen Symptomen? Und wie lange dauert es, bis der Schnupfen wieder abgeklungen ist?


Wissenswertes rund ums Thema Schnupfen
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Schnupfen ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die durch verschiedene Viren oder auch Bakterien ausgelöst wird. Ist die Abwehrfunktion der Nasenschleimhaut gestört – beispielsweise aufgrund schlechter Durchblutung durch die Kälte und trockene Heizungsluft im Winter –, können diese Erreger nicht einfach durch die Flimmerhärchen „abtransportiert“ werden. Es kommt zu einer Entzündung der Nasenschleimhaut, der sogenannten akuten Rhinitis, die oft im Rahmen einer Erkältung gemeinsam mit Halsschmerzen, Husten und leichtem Fieber auftritt. Viele Erwachsene erkranken mehrmals im Jahr daran, Kinder sind sogar noch häufiger betroffen.

Innerhalb etwa einer Woche heilt ein Schnupfen zwar meist von selbst wieder ab – die Zeit bis zur Genesung kann für kleine und große „Patienten“ aber sehr mühsam sein. Hat man sich erst einmal angesteckt, heißt es: Abwarten und Tee trinken! Da nicht der Schnupfen selbst, sondern nur die Symptome behandelt werden können, kann man eigentlich nur abwarten, bis das Immunsystem den Infekt unter Kontrolle gebracht hat. Viel Ruhe hilft dem Körper dabei, sich auf diese wichtige Aufgabe zu konzentrieren. Dieser Verlauf ist typisch für einen akuten Schnupfen:

  • Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt bei einem durch Viren ausgelösten Schnupfen zwischen wenigen Stunden und drei Tagen.
  • Meist macht sich die Erkrankung durch ein Brennen oder Kribbeln im Nasen-Rachen-Raum sowie häufigen Niesreiz bemerkbar. Dieser sollte nicht unterdrückt werden, da der Körper durch das Niesen versucht, die unerwünschten „Eindringlinge“ wieder loszuwerden.
  • Auch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen treten in dieser Phase bereits auf.
  • Dann beginnt die Nase zu „laufen“: Es kommt zu einer vermehrten Sekretproduktion der Nasenschleimhaut, um die Krankheitserreger abtransportieren zu können. Anfangs ist der Schleim noch eher wässrig und farblos, erst im weiteren Verlauf der Erkrankung wird er dickflüssiger und kann eine gelbliche oder grünliche Färbung annehmen. Gleichzeitig tränen bei Schnupfen häufig auch die Augen.
  • Mit der vermehrten Sekretproduktion schwellen auch die Schleimhäute an – die Nase fühlt sich zunehmend verstopft an, die Atmung fällt immer schwerer. In der Nacht ist das besonders störend: Die erschwerte Nasenatmung raubt den Betroffenen häufig genau dann den Schlaf, wenn sie die Erholung besonders dringend bräuchten. Das führt dazu, dass sie sich tagsüber noch abgeschlagener und erschöpfter fühlen. Auch der Geruchs- und Geschmackssinn können durch die angeschwollene Nasenschleimhaut stark beeinträchtigt werden. In dieser Phase wird der Schnupfen meist als besonders störend empfunden.
  • Nach wenigen Tagen tritt meist bereits eine deutliche Besserung ein. Etwa eine Woche nach dem Auftreten der ersten Symptome ist der Schnupfen in vielen Fällen wieder abgeklungen.

Die lästigen Beschwerden können mit diversen Methoden, wie dem Inhalieren mit Salz oder der Nutzung eines abschwellenden, befeuchtenden Nasensprays, deutlich gelindert werden. Zudem gibt es einige Maßnahmen, mit denen bereits der Entstehung von Schnupfen zumindest ein Stück weit vorgebeugt werden kann.

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