Ressort
Du befindest dich hier:

WOMAN testet: Fischpediküre

Wir haben für euch die "Knabberfisch-Pediküre" im neu eröffneten "Feel & Peel" in Wien getestet - ob die Garra Rufas (so heißen die kleinen Fische) gute Arbeit geleistet haben, erfahrt ihr hier.

von

  • Bild 1 von 3 © Susi Krautgartner
  • Bild 2 von 3 © Susi Krautgartner

Mit einem neugierigen Gefühl, wie sich die Fischpediküre anfühlen wird, habe ich mich auf den Weg zu einem "Test-Knabbern" in das neu eröffnete "Feel & Peel" (Kirchengasse 35, 1070 Wien) gemacht. Nach einem freundlichen Empfang von Studiobesitzer Saman Hassani und einem wohltuenden Tee geht es auch schon los: Straßenschuhe ausziehen, hinein in die Einwegpatscherln und auf zu "Programmpunkt" eins der Fischpediküre: Reinigung der Füße. Vor jeder Behandlung werden die Füße auf eventuelle Hautkrankheiten und Wunden überprüft, wenn alles passt, folgt einen angenehmes Fußbad. Saman Hassani erklärt mir, dass das Fußbad nicht nur hygienische Gründe hat, sondern auch, dass die Haut etwas aufgeweicht wird und die Fischchen leichter knabbern können. Nach dem Fußbad geht es dann endlich zu den Becken mit den Garra Rufas.

Knabberfisch-Pediküre.

Vorweg, es kitzelt nicht, wenn die kleinen Fische (es gibt auch größere, das sind die, die besonders viel futtern) zum Knabbern beginnen. Wobei "knabbern" gar nicht die richtige Bezeichnung ist, denn die ursprünglich aus der Türkei stammenden Garra Rufas haben keine Zähne und können somit nicht zubeißen bzw. knabbern. Sie saugen an der alten Haut und fressen abgestorbene Hautpartikel und Hornhaut auf. Langsam, mit der Ferse beginnend, lasse ich meine Füße ins Becken und die rund 70 Fische beginnen mit ihrer Arbeit. Die ersten 15 Minuten bin ich nur damit beschäftigt, die Garra Rufas dabei zu beobachten, wie sie von der großen zur kleinen Zehe schwimmen und unermüdlich knabbern, knabbern und knabbern. Es fühlt sich leicht vibrierend an, keinenfalls unangenehm. Saman Hassani bietet die Fischpediküre ab 10 Minuten an, vor allem für Neugierige, 30 Minuten sind die ideale "Knabberdauer" (kostet € 26,-). So ziehe ich nach einer halben Stunde meine Beine aus dem Becken und bin wirklich restlos von meinen zarten Füßen begeistert, die noch mit einer pflegenden Creme verwöhnt werden.

Fazit.

Die fischige Fußpflege im "Feel & Peel" ist ein Erlebnis. Und die Füße fühlen sich nach der Behandlung und auch Tage später sehr zart an. Vor allem die Nagelhaut sieht viel gepflegter aus. Eine "richtige" Fußpflege ersetzt die Fischpediküre nicht, aber als Pflegeplus ist sie auf jeden Fall zu empfehlen. Auch das Ambiente im "Feel & Peel" lädt dazu ein, wieder zu kommen. Wenn ihr neugierig geworden seid, hier gibt es alle Infos zur Fischpediküre: www.feelandpeel.com .

Thema: WOMAN testet