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WOMAN testet: Striplac

Gerade erst auf der "Beauty International" in Düsseldorf vorgestellt, haben wir für euch die Neuheit "Striplac" getestet - ein UV-Nagellack zum Ausziehen.

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  • Bild 1 von 3 © alessandro International
  • "Twin Coat".

    Bild 2 von 3 © alessandro International

Ein Nagellack, der bis zu zehn Tagen hält, nicht absplittert, seinen Glanz bis zum letzten Tag behält und ohne Lösungsmittel einfach abgezogen wird, wenn man ihn nicht mehr möchte? Das geht? Das muss ich testen, dachte ich mir als ich davon gelesen habe. Im Salon Home of Beauty (Burggasse 23, 1070 Wien) durfte ich die Nagellack-Neuheit von alessandro International testen - wie der Striptease-Lack im WOMAN-Check abgeschnitten hat, erfahrt ihr hier.

Auftrag.

Schritt eins war eine Maniküre, da "Striplac" nur auf unbehandelte Naturnägel aufgetragen werden soll. Das Vorbereiten der Nägel ist ein wichtiger Step, auch für den Heimgebrauch - "Striplac" gibt es nicht nur in Salons, sondern auch als Starter-Kit für den Endverbraucher. Für nicht so geübte Händchen - wie mich - empfehle ich den Gang ins Kosmetikstudio, im Home of Beauty wird "Striplac" mit Maniküre um € 39,- angeboten. Zurück zum Auftrag: Als nächster Schritt folgte eine dünne Schicht "Twin Coat" (Bild 3) als Grundierung, der dann 60 Sekunden in der LED-Lampe aushärten musste. Dann stand ich vor einer schwierigen Entscheidung: Welche Farbe soll ich nehmen? "Bubble Gum"? Oder doch "New York Grey"? Insgesamt gibt es 24 Farben - die Wahl fiel auf "Hot Stone" (Bild 4), einem Greigeton. Die Farbe wurde zwei Mal aufgetragen, zwischendurch musste der Lack wieder 60 Sekunden in der LED-Lampe aushärten. Zum Schluss folgte zum Schutz und Versiegeln noch einmal der "Twin Coat" mit Aushärten - fertig. Das Ergebnis: Glänzend lackierte Fingernägel mit einer kratzfesten Oberfläche - und die war wirklich kratzfest.

Haltbarkeit.

Der Hersteller verspricht eine Haltbarkeit von bis zu zehn Tagen, für den Test habe ich meinen Lack schon nach einer knappen Woche entfernt und er hätte gut noch einige Tage gehalten. Er war weder abgesplittert, noch hatte er Kratzer, das Einzige, was man sieht, ist der Nachwuchs. Der fällt allerdings bei dünkleren Farbtönen mehr auf als bei helleren Nuancen. Auch der Glanz hielt top. Hierfür gibt es ein Plus.

Entfernung.

Ein Minus gibt es bei meinem Test beim Abziehen des UV-Nagellacks - ein "flotter Striptease" sieht anders aus. Laut Hersteller sollte das Entfernen ohne Lösungsmittel funktionieren, trotzdem wurde mir der "Peel-Off Aktivator" empfohlen, der vor allem bei trockenen Nägeln das Ablösen erleichtert. Wie in der Anleitung beschrieben, habe ich das Lösungsmittel, das nach Pfefferminz riecht, auf die Lackränder gepinselt und fünf Minuten gewartet. Aber ich konnte den Lack nicht in einem Stück abziehen, sondern musste ihn abfitzeln. Natürlich habe ich mich dann bei der Beauty-Expertin erkundigt, warum mein Striptease ein Flop war. Der Grund war, dass ich den "Striplac" für den Test nur recht kurz oben hatte - je länger man den UV-Nagellack trägt, desto leichter soll das Entfernen in einem Stück funktionieren. Als Tipp hat sie mir empfohlen, beim nächsten Mal den Lack mit einem Rosenholzstäbchen anzuheben, das erleichtert das Ablösen.

Fazit.

Top: In rund 30 Minuten (mit Maniküre) hat frau schön lackierte Fingernägel, die den Alltag problemlos überstehen - kein Absplittern oder Zerkratzen. Der Glanz hält auch bis zum Ablösen. Flop: Die Entfernung des "Striplacs" hat in einem Stück bei mir nicht geklappt. Tipp: Beim ersten Mal den "Striplac" vom Profi entfernen lassen, dann weiß man für das nächste Mal, wie der Striptease funktioniert.

Wer neugierig geworden ist, kann den "Striplac" am Tag der offenen Tür im Home of Beauty testen - dafür aber unbedingt telefonisch einen Termin vereinbaren.

Thema: WOMAN testet