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WOMAN begleitete 36 Unternehmerinnen beim Schritt in den Export in die Niederlande

Mit an Bord waren Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen – von der Hotelmanagerin, über die Caféhausbetreiberin bis zur Modedesignerin.

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WOMAN begleitete 36 Unternehmerinnen
© WKÖ

„Diese Wirtschaftsdelegation ist für mich ein ganz wichtiger Schritt, um Unternehmerinnen noch stärker zu unterstützen. Die österreichische Wirtschaft ist stark exportorientiert. Ich möchte, dass Frauen hier vorne mit dabei sind. Deshalb wollen wir ihnen die guten Marktchancen vor Ort zeigen und sie auf ihrem Weg ermutigen und stärken“, betont Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft.

Im Fokus der Reise standen der Besuch niederländischer Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Transportwirtschaft, aus der Kreativszene und auch aus der Start-up-Szene. Die meist besuchte Stadt der Niederlande gilt als eine der spannendsten Start-up-Hubs in Europa.

WOMAN begleitete 36 Unternehmerinnen

Wie das Jung-Unternehmen „Travelbird“, dessen Hauptsitz in Amsterdam liegt. Das Urlaubs-Portal wurde 2010 von Symen Jansma und Dennis Klompalberts gegründet. Seine Strategie beruht darauf, aus der großen Anzahl an Reiseangeboten im Internet eine kleine Auswahl der vermeintlich besten Angebote zu filtern. Heute verreisen täglich 12.000 Kundinnen und KUnden mit TravelBird. Im Mai 2016 kamen circa 9,5 Millionen Besuchende monatlich auf die Ferienwebseite. Natürlich zeigten sich einige der Teilnehmerinnen aus der Tourismusbranche interessiert daran, mit „Travelbird“ in Verbindung zu treten.

Doch nicht nur die interessanten Marktchancen waren für Schultz ein Grund, die erste weibliche Wirtschaftsdelegation in die Niederlande zu führen. „Die Niederlande sind nicht nur ein wichtiger Handelspartner, sondern nehmen in vielerlei Hinsicht eine entscheidende Position bei uns wichtigen Frauenthemen, ein,“ spielt Schultz etwa auf das moderne Frauenbild oder das hohe Niveau der Kinderbetreuungseinrichtungen an.

Auch in Österreich zeigen die aktuellen Zahlen deutlich, dass Chefinnen auf dem Vormarsch sind. So wird mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich von einer Frau geleitet, und auch der Anteil der Gründerinnen ist im vergangenen Jahr auf ein erfreuliches Alltime-High von 44 Prozent gestiegen. „Diese wirtschaftliche Realität muss nun auch immer mehr in unseren Alltag einfließen und in politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden“, unterstreicht Schultz ihre wichtigsten Forderungen nach den passenden Rahmenbedingungen wie einem raschen und flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung in Österreich, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, der Arbeitszeitflexibilisierung und einer Senkung der Lohnnebenkosten.

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Auf unserem Trip wurde natürlich auch untereinander genetzwerkt. Man versprach in Verbindung zu bleiben und gemeinsame Projekte zu überlegen. Ganz klar: mit viel Frauenpower!

Über "Frau in der Wirtschaft":
Frau in der Wirtschaft (FiW) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vertritt die Interessen der rund 120.000 österreichischen Unternehmerinnen. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand in Österreich: Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (rund 37 Prozent) wird von einer Frau geleitet und bereits 44 Prozent der Unternehmensneugründungen erfolgen durch Frauen.

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