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Work-Life-Balance verbessern

Job, Haushalt, Kindererziehung, Partnerschaft – das alles sollen Frauen unter einen Hut bekommen. Purer Stress. Wie man seine Work-Life-Balance verbessert.

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Work-Life-Balance verbessern
© Tay Jnr/Photodisc/Thinkstock

Job, Haushalt, Kindererziehung, Partnerschaft und vielleicht auch noch die Betreuung kranker Angehöriger - das alles sollen wir Frauen optimal unter einen Hut bekommen. Und meistens gelingt uns das auch. Trotzdem sind wir oft mit uns unzufrieden, fühlen uns überfordert, unzulänglich und gestresst. Wir powern uns systematisch aus und bleiben oft mit unseren eigenen Bedürfnissen auf der Strecke. Mit einfachen Übungen gelingt es uns leichter, die Herausforderungen zu meistern und uns dabei gelassen, glücklich und zufrieden zu fühlen.

Eine hilfreiche Methode, um konstruktiv mit den jeweiligen Gegebenheiten umgehen zu lernen, ist Mentaltraining - also gezielte Anwendung positiver Denkmuster, um freudvolle Aspekte im Leben zu stärken und belastende Situationen besser zu bewältigen. Dies gelingt mit ganz einfachen Übungen, die leicht in den Alltag zu integrieren sind - einige Minuten pro Tag reichen dazu völlig aus.

Hier einige Impulse, mit denen du mehr Wohlbefinden, Glück und Zufriedenheit in dein Leben bringen kannst - und dies schon innerhalb kurzer Zeit.

1

Baue einen inneren "Entscheidungsschalter" ein! Neigst du dazu, in quälende Grübeleien und negative Gedankenspiralen zu verfallen, z.B.: Das schaffe ich nicht, früher war alles besser, wie konnte mir das nur passieren etc.? Oder kannst du nach der Arbeit nicht abschalten und bleibst im Kopf weiter auf "Business". Diese Gedanken helfen in keiner Weise, die aktuelle Situation zu verbessern, sondern kosten Kraft und verderben die Laune. Sobald du merkst, dass du in dumpfes Brüten und Grübeln gerätst, sage entschlossen zu dir: "STOPP!" - und stelle dir folgende wichtige Frage: "Will ich diesen heutigen, einzigartigen und unwiederbringlichen Tag meines Lebens mit nutzlosen Grübeleien verbringen unglücklich verbringen - oder glücklich mit schönen Erlebnissen?" Wenn du dich für die zweite Variante entscheidest, lautet die nächste Frage: "Wie kann ich mich heute glücklich machen, was fällt mir Schönes ein, das ich machen kann?" Und das solltest du möglichst gleich in die Tat umsetzen!

2

Setze Prioritäten! Neigst du dazu, nie mit dir zufrieden zu sein und dich ständig zu überfordern? Hier ist es hilfreich, am Tagesbeginn eine Liste mit allen Aufgaben anzulegen, die zu erledigen sind. Im Anschluss daran setze deine Prioritäten und ordne deine "Tagesordnungspunkte" nach folgenden Kategorien: "Unbedingt notwendig", "Wichtig", "Weniger wichtig" und "Muss nicht unbedingt sein". In die Kategorie "Unbedingt notwendig" plane immer einen Punkt ein, mit dem du dir persönlich Gutes tust oder eine Freude machst. Dann erledige deine Aufgaben möglichst nach dieser Reihenfolge und hake ab, was du geschafft hast. Du wirst am Abend erstaunt sein, was alles erledigt ist und stolz auf dich sein!

3

Ändere deinen Blickwinkel! Ob im Haushalt oder im Job - die Arbeit wächst wie Unkraut laufend nach. Wenn wir immer nur darauf schauen, was wir alles zu erledigen hätten, werden wir mit unseren Aufgaben nie fertig. Wenn du etwas geschafft hast - ob zur Gänze oder nur einen Teil einer geplanten Aufgabe - , müde bist oder nicht mehr genug Zeit hast, dann belasse es dabei. Sage zufrieden zu dir: "Was getan wurde, ist fertig!" - und gönne dir eine wohlverdiente Pause oder einen erholsamen, freudvollen Tagesausklang.

4

Denke in Lösungen! Neigst du dazu, in deinen Problemen steckenzubleiben und deine Gedanken um Dinge kreisen zu lassen, die unangenehm oder belastend sind. Dadurch wird das Problem scheinbar immer größer, man fühlt sich oft hilflos der Situation ausgeliefert. Sehr hilfreich ist das Prinzip: "Nicht in Problemen, sondern in Lösungen denken." Das bedeutet: Investiere nur 20 Prozent deiner Zeit und Energie in die Erörterung eines Problems und 80 Prozent in die Suche von Lösungen. Du wirst rasch erkennen, dass dadurch viele Herausforderungen leichter zu bewältigen sind.

5

Denke konstruktiv! Steuere deine Gedanken bewusst auf positive Aspekte in deinem Leben. Beschäftige dich mit folgenden Fragen und gib dir Zeit für deine ganz persönlichen Antworten:
- Wofür kann ich heute dankbar sein?
- Womit bin ich heute zufrieden – auch und speziell bei mir selbst?
- Was tut mir gut? Was hilft mir, mich zu motivieren, Energie zu tanken, zu entspannen und mich in eine gute Stimmung zu bringen - was bringt mein Herz zum Singen?

6

Tue selbst viel Gutes! Plane ganz bewusst möglichst viele kleine "Wohlfühlinseln", freue dich darauf und baue diese dann so oft als möglich in einen Alltag ein. Du hast es dir verdient! Das kann eine Stunde Musikhören sein, ein gutes Glas Wein, ein Spaziergang, ein kurzes Schläfchen, eine Massage, eine Meditation oder Atemübung oder was auch immer. Wenn du dich auf etwas freust und dir Gutes tust, hast du weniger Stress und tankst viel Kraft!

Thema: Psychologie

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