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3 kleine Worte und 1 Panikattacke

Wann sagt man seinem Partner zum ersten Mal "Ich liebe dich" und warum reagieren so manche (Männer!) Personen darauf oftmals auf so unterschiedliche Art und Weise?

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liebe panikattacke
© Photo by istockphoto.com

Die Worte "Ich liebe dich" bringen nur wenige unter uns so schnell und einfach über die Lippen. Und der ein oder anderen ist es sicherlich schon einmal passiert, dass vor allem der männliche Beziehungs-Part so seine Probleme mit diesen drei kleinen Worten hatte.

"Ich liebe dich" im Dreier-Schritt

Generell ist feststellbar, dass die Ich-liebe-dich-Phrase 2 Vorgänger hat:
Da wäre zum einen das "Ich mag dich" und zum anderen die kleinere Steigerung zum "Ich hab dich lieb". Doch wenn es um die bedeutend größeren Worte geht, werden viele ziemlich kleinlaut.

Aber warum ist das so?

In den durchschnittlichen Hollywood-Schnulzen dauert es keine eineinhalb Stunden, ehe nicht mindestens einmal ein "Ich liebe dich" ausgesprochen wurde - alles natürlich inklusive romantischer Stimmung, toller Atmosphäre und kitschiger Kulisse. Doch dieses romantische Bild, das einem hier fälschlicherweise präsentiert wird, ist in der Realität ein lang andauernder Prozess, und alles andere als wie im Film.

So manchen können diese Worte durchaus auch in die Panik treiben. Sei es, weil man es sagen möchte, aber es sich nicht traut, oder auch weil man es selbst gerne hören will und nicht einsieht, es als "Erster" zu sagen, oder aber man treibt (im schlimmsten Fall, von dem wir jetzt einmal nicht ausgehen wollen) den anderen in die Flucht, weil man es, seiner Meinung nach "zu früh" gesagt hat.

Aber was heißt eigentlich "zu früh" und vor allem, wann "darf" man es sagen?

Eine definitive Antwort wird es wohl auf diese Frage kaum geben, denn die einen sagen es früher ohne Probleme, die andere hingegen legen viel Wert darauf, den "perfekten" Moment abzuwarten bzw. messen der ganzen Ich-liebe-dich-Sache zu viel Bedeutung bei. Und dann kommt noch der Gedanke ins Spiel, wo man sich denkt, warum bitteschön nicht der andere zuerst was dazu sagt.

Fest steht: Die erste Liebeserklärung ist wie ein klitzekleiner Antrag und erfordert in jedem Falle eine Menge Mut. Denn indem wir unsere Gefühle offenbaren, machen wir uns zur selben Zeit verletzlich und verpflichtet. Und ein "Ich liebe dich" geht immer mit der unausgesprochenen Frage "Du mich doch auch, oder?" einher. Und vor dieser fürchtet man sich wohl am meisten.

Doch man sollte sich trauen und dem anderen durchaus sagen können und wollen, was er oder sie einem bedeutet: No risk, no fun!"

5 Tipps für das richtige "Ich liebe dich":

1

Do it! Der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn man es fühlt. Auf das Bauchgefühl ist immer Verlass.

2

Raus damit! Wer zu lange wartet und sich zu viele Gedanken macht, erschwert sich die ganze "Sache" nur unnötig.

3

Zu feige? Dann meide den Blickkontakt (ausnahmsweise!) und flüstere es deinem Liebsten ins Ohr, oder du schreibst es auf dein weißes T-Shirt in großen Buchstaben und wenn du deine Jacke öffnest, kann ER es sofort lesen.

4

Wer sich gerade im Tiefschnee, oder am Sandstrand befindet, kann die 3 Worte auch darin schreiben. So läuft man nicht Gefahr, dass einem die Worte im Halse stecken bleiben und man ins Stocken gerät.

5

Wenn der andere nur mit einem "Ich mag dich auch ganz gern" antwortet, hat man 2 Möglichkeiten. Entweder er misst den drei Worten viel mehr Bedeutung zu und ist noch nicht soweit, oder aber, und das wäre die eher unschöne und schmerzhafte Variante, seine Gefühle sind nicht so stark wie die eigenen. Da gilt aber dann: Je früher man das erfährt, desto besser für die (eventuelle) gemeinsame Zukunft.

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