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Rage Yoga: Bei diesem Yoga-Trend wird geflucht und getrunken

Kerzenschein, Meditation und ruhige Musik: Wenn dir normales Yoga ein bisserl zu Zen ist, dann ist Wut Yoga das Richtige für dich! Beim Rage Yoga wird nämlich geflucht, getrunken und Heavy Metal gehört...

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Rage Yoga: Bei diesem Yoga-Trend wird geflucht und getrunken

Einfach mal drauf los schreien? Beim Rage Yoga ist das erwünscht!

© iStock

Yoga soll helfen zur eigenen Mitte zu finden. Das geht aber auch ohne Namaste, Om, Meditation und Räucherstäbchen. Beim Wut-Yoga setzt man deswegen auf einen ganz neuen Ansatz und sucht mit Schreien, Wutausbrüchen, kaltem Bier und lauter Heavy Metal-Musik Entspannung.

Das Ziel? Der Yoga Trend aus Kanada will dich selbstbewusster machen, dir helfen wirklich loszulassen und dich insgesamt belastbarer machen. Im Prinzip ist Aggro Yoga also das Yogini-Äquivalent dafür, alleine Zuhause die Musik auf volle Lautstärke zu stellen und zu "Wannabe" von den Spice Girls in der Küche zu tanzen. (Macht ihr eh auch? Oder? Nur ich? OK...)

Wut Yoga - Welcher Yogastil?

Abgesehen davon orientiert sich Rage Yoga an traditionellen Yoga-Posen. Die Bewegungen kommen hauptsächlich aus dem Vinyasa Yoga, werden aber etwas langsamer durchgeführt. Du wirst mit Bewegung, Atmung und Musik eins - und schreist nebenbei deine Wut raus. Um Rage Yoga unterrichten zu dürfen, braucht es übrigens ein eigenes Zertifikat. Das 200 Stunden Yoga-Lehrer-Training versteht sich von selbst.

Wer Yoga also nicht ganz so ernst nimmt und seine Anspannungen endlich rauslassen möchte, ist bei Wut-Yoga genau richtig. Fluchen kann nämlich laut Studien tatsächlich therapeutisch wirken und ist gesund. Weil die Atmosphäre entspannt ist, nimmt Rage Yoga AnfängerInnen außerdem die Angst vor schwierigen Yoga-Posen. Win/Win!

In Österreich wird Wut-Yoga derzeit noch nicht angeboten, es gibt allerdings Online-Kurse - und zwar HIER! Und apropos Online-Kurse. Traditionelles Yoga machen wir am liebsten mit diesen YouTube-Channels!