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Yoga führt nicht nur zu Ausgeglichenheit – die Bewegungskunst kann noch viel mehr!

Immer mehr Menschen entdecken die vielen Vorteile, die Yoga bringt: Es führt zu Ausgeglichenheit, fördert das Selbstbewusstsein, reduziert Stress, entspannt und bringt dabei auch noch ins Schwitzen. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die gängigsten Yogaarten.


Yoga führt nicht nur zu Ausgeglichenheit – die Bewegungskunst kann noch viel mehr!
© Thinkstock

Hatha Yoga steht für körperliches Yoga, der Körper wird als Ausdrucksmittel der Seele verstanden, im Gegensatz zum spirituellen Yoga, bei dem es in erster Linie um Meditation geht. Im Lauf der Zeit entwickelten sich aus dem Hatha Yoga zahlreiche unterschiedliche Stile. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie durch die Körperübungen (Asanas) Körper und Geist ins Gleichgewicht bringen. Die Unterrichtsmethoden unterscheiden sich jedoch teils beträchtlich.

Einige Yogarichtungen konzentrieren sich auf die Körperhaltungen, andere setzen den Schwerpunkt auf die Koordination von Atem und Bewegung. Egal ob Sie beim Yoga Ruhe und Entspannung oder ein schweißtreibendes Workout suchen, es gibt garantiert auch für Sie den richtigen Stil.

Hatha Yoga
Im Hatha Yoga liegt der Schwerpunkt auf Prana. Das ist in der indischen Lehre die Lebensenergie. Durch verschiedenste Asanas und Pranayama (Atemübungen) wird die Konzentration verbessert, der Geist beruhigt und der Körper gesund und fit gehalten.

Ashtanga Power Yoga
Hauptaugenmerk dieses Yogastils liegt auf der Koordination von Atmung und Bewegung. Durch die spezielle Atemtechnik (Ujjayi Atmung) wird der Körper von innen erhitzt. Power Yoga ist eine vereinfachte Form des Ashtanga Yoga. Sie kommt aus den USA und hat sich vor allem in Fitnesscentern durchgesetzt.

Kundalini Yoga
Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan versteht sich als Yoga des Bewusstseins. Eine Einheit besteht aus einer fest vorgegebenen Übungsreihe (Kriya), dynamischen Körperbewegungen in innerer Konzentration, bewusster Atemführung (Pranayama) und Meditation. Diese kraftvolle Methode der Körper- und Energiearbeit ermöglicht es, unser volles menschliches Potential kennen zu lernen und zu leben.

Barkan Hot Yoga
Dieser Stil ist ein Ganzkörpertraining mit den Schwerpunkten Balance, Kraft und Ausdauer. Es wird genauso wie Bikram Yoga bei ca. 38 ° Raumtemperatur trainiert, um den Körper zu erwärmen und so tiefer zu entspannen. Durch das Schwitzen wird der Körper entgiftet. Hot Yoga ist für jeden geeignet, auch für Anfänger.

Iyengar Yoga
Hier sind die präzise anatomische Ausrichtung, große Feinheit beim Üben und konkrete Anweisungen des Lehrers sehr wichtig. Durch die optionale Benutzung von Hilfsmitteln kann jeder die Yoga-Haltungen üben, egal ob beweglich oder steif, dick oder dünn, alt oder jung.

Gyrokinesis
Diese Yogaart wird auf einem Hocker oder auf der Matte durchgeführt. Durch die rhythmischen Bewegungen im dazu harmonischen Atemmuster werden die Gelenke und Muskeln gekräftigt und zugleich die inneren Organe stimuliert und der lymphatische Fluss gefördert. Die Methode trainiert Körper und Geist und steigert die Lebensenergie!

Redaktion: Pia Kruckenhauser