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Diese 5 Yoga-Übungen stärken dein Immunsystem

Yoga reduziert Stresshormone, vergrößert das Lungenvolumen und stimuliert das Lymphsystem. Mit diesen einfachen Übungen stärkst du dein Immunsystem.

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Yoga für das Immunsystem
© istockphoto.com

Der heurige Winter ist besonders kalt. Durch die Heizungsluft trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus und Viren haben ein leichtes Spiel."Das Immunsystem des Menschen ist im Winter sehr gefordert. Sanftes Yoga unterstützt dabei, den Körper zu stärken und gesund zu halten“, so Sabina Stehr, BA (Hons), MBA, Gründerin und Geschäftsführerin Sabyoga. In ihren Yogatherapie-Einheiten im Medical Center health pi gibt sie ihr Fachwissen weiter, welches sie sich unter anderem während ihres sechsjährigen Aufenthaltes in Singapur und Indien angeeignet hat. Uns hat sie 5 Asanas gezeigt, die jeder zuhause nachmachen kann und sich besonders positiv auf das Immunsystem auswirken.

1. Der herabschauende Hund

Eine der effektivsten Übungen ist der „nach unten schauende Hund. Diese Asana (yogische Körperposition) dehnt sanft die Waden und Oberschenkel, stärkt die Hände und Arme und bringt frisches Blut in den Kopf.

Herabschauender Hund Yoga

2. Stellung des Kindes

Vom „Hund“ bringt man beide Knie auf den Boden und kommt in die sogenannte „Stellung des Kindes“. Diese Übung ist sehr entspannend, senkt den Blutdruck und reduziert Müdigkeit.

Yoga Stellung des Kindes

3. Grätsche

Von der „Stellung des Kindes“ setzt man sich auf das Gesäß, grätscht die Beine und setzt sich, wenn möglich, aufrecht hin. Anschließend zieht man die Arme nach oben, so als ob man sich ein unsichtbares Seil hinaufziehen würde. Anschließend begibt man sich behutsam in eine Vorbeuge und legt die Hände auf dem Boden ab. Diese Übung mobilisiert das Lymphsystem in den Leisten und kann so Krankheitserreger schneller beseitigen.

Grätsche Yoga Dehnung

4. Brücke

Danach schließt man die Beine, legt sich auf den Rücken und stellt die Füße für die sogenannte „Brücke“ auf. Die Fersen bringt man in Richtung Gesäß. Wenn man die Arme ausstreckt, sollte der Mittelfinger die Ferse erreichen können. Wer Knieprobleme hat, richtet sich so ein, wie es der Körper zulässt. Danach atmet man ein und mit der Ausatmung zieht man das Becken und das Gesäß nach oben. Es wird ruhig und tief in den Körper hinein geatmet. Diese Übung öffnet das Herz, erhöht den Blutkreislauf und bringt viel Energie in den Körper. Es ist auch eine wunderbare Übung für den unteren Rücken. Schmerzen im unteren Rücken können gelindert werden, wenn man mit jeder Ausatmung das Steißbein bewusst in die Länge zieht.

Fitnessplaner 2017: Febraur - Schulterbrücke

5. Endentspannung

Zum Schluss geht man in die totale Entspannungsposition (Savasana) und bleibt dort für einige entspannte Atemzüge.

Savasana - Endentspannung Yoga

Thema: Yoga