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Yoga nach dem Laufen: 4. Position

Yoga und Laufen ist die perfekte Kombi: Beim Laufen verbesserst du die Kondition, beim Yoga die Beweglichkeit. Hier die 4. Yoga-Übung speziell für Läuferinnen.


Yoga nach dem Laufen: 4. Position

Dehnt die Oberschenkel, öffnet die Hüft-Gelenke

© Poweryoga/Barbara Rappauer

Du bereitest dich gerade auf einen Marathon vor oder bist auch nur eine begeisterte Hobby-Läuferin? Dann weißt du, dass nach dem Training Dehnungsübungen dabei helfen, deine Muskeln geschmeidig zu halten und jene zu stärken, die beim Laufen nicht aktiv eingesetzt werden.

Yoga-Profi Barbara Rappauer, die in Wien das Studio Poweryoga Vienna betreibt, hat speziell für Läuferinnen ein Yoga-Programm entwickelt, das sich nach der Jogging-Runde ausüben lässt. Sinn macht es, die komplette Serie zu praktizieren (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Aber auch schon einzelne Positionen bewirken viel – wie etwa die "Königs-Kobra", die wahre Wunder für Körper und Geist bewirkt.

Yoga nach dem Laufen, Teil 4: "Königs-Taube"

Rein anatomisch gesehen öffnet die „Königs-Taube“ deine Hüftgelenke, dehnt die Vorderseite der Oberschenkel, dehnt die Wirbelsäule und entspannt die Nackenmuskulatur. Zusätzlich aktiviert diese Übung die Organe im Bauchbereich und wirkt extrem beruhigend für das Zentralnervensystem. Allein die massive Dehnung im Hüftbereich kann viel Entspannung in diesem Gelenk bewirken, was unmittelbar auch entspannend für den Geist wirkt!

1

Du beginnst im 4-Füssler-Stand. Deine Hände sind direkt unter den Schultern, deine Finger weit ausgespreizt und du gibst gut Druck auf die Hände. Deine Knie befinden sich unter dem Becken, die Unterschenkel bilden eine Verlängerung deiner Knie. Die Wirbelsäule ist entspannt.

2

Mit der nächsten Ausatmung führst du dein rechtes Knie zur Außenseite deines rechten Handgelenks, gleichzeitig bringst du den rechten Fuß zu deiner linken Hüfte. Die Außenseite deines rechten Schienbeines liegt nun am Boden und leicht versetzt neben dem rechten Oberschenkel (nicht darunter!).

3

Mit der nächsten Ausatmung rutscht du mit dem linken Knie weiter nach hinten, bis das Knie gestreckt ist. Das Becken bleibt dabei parallel zum Boden ausgerichtet. Schau' für einen Moment nach hinten und überprüfe, ob dein linkes Bein auch wirklich gerade liegt!

4

Atme nun tief ein, drücke deine Finger fest in die Matte, zieh die Wirbelsäule in die Länge und öffen den Brustkorb nach vorne. Atme aus und sink über dein rechtes Bein. Die Hände lege entspannt unter deine Stirn. Halte für 5 tiefe Atemzüge und wechsle dann vorsichtig die Seite.

Thema: Yoga