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Yoga-Position: Mukha Padasana

Detox-Atmung – und strecken den Körper. Diesmal zeigt Yoga-Profi Barbara Rappauer eine Übung für Fortgeschrittene: Mukha Padasana.


  • Für Poweryoga-Vienna-Gründerin Barbara Rappauer zählt weniger die Endausführung der Position, sondern die Akzeptanz des eigenen Körpers und Könnens.

    Bild 1 von 1 © Christian Maricic

"Yoga gibt Ruhe, ist zugleich ein kraftvolles Workout und fordert immer wieder aufs Neue Körper und Geist." So beschreibt Barbara Rappauer, die in ihrem Yogastudio Poweryoga-Vienna.at unterrichtet, die Vorteile der indischen Bewegungslehre. "Schon eine halbe Stunde jeden Tag reicht, um selbstbewusster, konzentrierter und fitter ins Büro zu gehen."

Dabei kommt es beim Ausführen der Yoga-Positionen nicht darauf an, das Bein möglichst schnell über den Kopf zu hieven oder auf zwei Händen zu stehen. Barbara Rappauer: "Im Yoga geht es nicht darum, etwas zu erreichen. Viel wichtiger ist es, sich selbst akzeptieren zu können."

Auch die Kopf zu Knöchel-Position muss nicht sofort in aller Perfektion bis zum Ende ausgeführt werden. Dabei wäre das Ziel, den Fuss hinter den Kopf zu bringen. Rappauer: "Nur ganz wenigen Menschen gelingt das von Anfang an, vielen sogar überhaupt nie." Stattdessen wird sie in der Anleitung als "Krama" ausgeführt – eine Variation, die den Körper auf eine bestimmte Position vorbereitet.

So gelingt "Mukha Padasana"

► Für Mukha Padasana beginne in einem Ausfallschritt mit dem rechten Bein. Dreh in einer Ausatmung den linken Fuss flach auf den Boden.

► Mit einer Einatmung richte deinen Oberkörper gerade auf, streck deine Arme hoch und bring diese dann mit der folgenden Austamung an der Innenseite des vorderen Beines zu Boden.

► Wander dann mit den rechten Arm unter dem rechten Oberschenkel durch und versuch auch die Schulter unter das Bein zu bringen. Der Arm bleibt gestreckt und zieht fest auf die rechte Seite.

► Dein linker Arm greift zum rechten Fussgelenk und dein Kopf zieht zum Knöchel des vorderen Beines. Achte darauf, dass das Knie hinter den Zehenbleibt und streck dein Gesäss leicht hoch.

Diese Position ist sehr intensiv, achte daher besonders auf tiefe lange Atemzüge! Wechsel vorsichtig die Seite.