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Yoga nach dem Laufen

Sanftes Stretching nach dem Laufen ist Pflicht. Poweryoga-Vienna-Profi Barbara Rappauer zeigt dir Yoga-Übungen, die deine Muskulatur sanft dehnen.


Yoga nach dem Laufen

Barbara zeigt die Dehnung der Wirbelsäule

© Poweryoga Vienna

Du hast dich beim Joggen voll ausgepowert – nun musst du aufpassen, dass deine Muskulatur nicht verhärtet. Yoga ist der perfekte Ausgleich zum Lauftraining: Deine Beweglichkeit wird verbessert, deine Muskeln werden sanft gedehnt.

Barbara Rappauer, Yoga-Profi von Poweryoga-Vienna, hat für euch eine optimale Bewegungsabfolge entwickelt. In der Serie "Yoga nach dem Laufen" zeigt sie einfache Übungen, die deinen Körper stretchen und geschmeidig halten.

Diesmal: Der "Drehsitz" – oder „Ardha Matsyendrasana“

Übersetzt heißt die Position eigentlich so viel wie "Halber Herr der Fische" – wobei es sich bei Matsyendrasana um einen weisen Yoga-Großmeister handelte. Die Position ist besonders stimulierend für die Wirbelsäule, die (ein wenig wie ein nasser Fetzen) ausgewrungen wird.

Dazu aktiviert der Drehsitz auch Leber und Nieren, dehnt die Schultern, die Hüften und verbessert die Verdauung.

1

Du beginnst im Sitzen. Streck' mit einer Ausatmung dein linkes Bein gerade nach vorne und stell' deinen rechten Fuß an der Außenseite deines linken Knies ab. Achte auf einen festen Stand des Fußes am Boden und dreh die Zehen in Richtung des linken Unterschenkels. Winkel nun das linke Bein an und bring die Ferse in Richtung der rechten Gesäßhälfte aber ohne dich darauf zu setzen! Drück den Gesäß fest zum Boden.

2

Mit der nächsten Einatmung richte deine Wirbelsäule komplett auf! Stell die rechte Hand hinter deinem Rücken ab und greif' mit der linken Hand den rechten Fuß.

3

Mit der nächsten Ausatmung drehst du deinen Brustkorb vorsichtig nach rechts. Bleib dabei aufrecht und atme tief weiter. Halte die Position so lange es dir gut tut und wechsle dann die Seite.

Thema: Yoga