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5 Dinge, die Yoga in deinem Leben ändert

Ich war schon immer ein Sportmuffel. Irgendwas musste ich aber tun, also habe ich mich für Yoga entschieden. Nie hätte ich gedacht, dass es mein ganzes Leben verändert!

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Yoga hat mein Leben verändert

Yoga ist mehr als nur ein Sport...

© istockphoto.com

Andere gehen regelmäßig ins Fitnessstudio, schwimmen schon vorm Büro 20 Längen oder drehen eine Jogging-Runde im Park. Bei mir ist das anders. Ich bin ein Sportmuffel. Eine Ausrede KEINEN Sport zu machen, finde ich immer. Doch selbst mir war irgendwann klar: Du wirst nicht jünger. Irgendwas musste ich also tun. Yoga erschien mir am wenigsten sportlich also probierte ich eine Stunde aus. Das war vor 2 Jahren. Damals wusste ich noch nicht, dass es nicht nur meinen Körper, sondern auch meinen Geist und mein Umfeld verändern würde.

5 Dinge, die Yoga in meinem Leben verändert hat

Ruhe im Kopf
Wenn ich im Job Stress habe, tausend Leute treffe und ständig das Telefon klingelt, brauche ich einen Ausgleich. Dieser Ausgleich ist im besten Fall ruhig und langsam. Also genau das Gegenteil von dem, was ich im stressigen Redaktionsalltag erlebe. Yoga schafft es durch fließende Bewegungen und gleichmäßiges Atmen genau diese Ruhe herzustellen. Spätestens nach 10 Minuten merke ich, wie sich nicht nur mein Körper, sondern auch auch mein Geist entspannt. Wer länger Yoga macht, kann diese Ruhe irgendwann auch ohne Yoga herbeiführen, indem man einfach gleichmäßig atmet und loslässt.

Allein sein
Beim Yoga geht es überhaupt nicht darum besser als die anderen zu sein. Yoga ist ein Sport, den man nur mit sich selbst macht. Eine Freundin hat mich mal gefragt, ob sie nicht mit in die Yoga-Stunde kommen dürfte. Ich musste leider ablehnen. Warum? Weil ich es absolut genieße 90 Minuten nur mit mir zu sein. Klar, es sind auch andere Leute im Kurs - aber die kenne ich nicht, mit denen muss ich nicht sprechen und ich weiß: Jeder ist bei sich. Dieses alleine sein macht mir heute auch außerhalb der Yoga-Klasse Spaß. Ich gehe alleine in den Park, ins Kino oder einen Kaffee trinken. Das wäre früher wirklich unmöglich für mich gewesen, doch in diesem Sommer war ich sogar alleine im Urlaub. Ich habe gelernt, dass es wundervoll ist alleine zu sein - ohne dabei einsam zu sein.

Akzeptanz sich selbst gegenüber
Anfangs ist es noch schwierig sich nicht mit anderen zu vergleichen. Da denkt man: "Boah, die kommt weit runter" oder "WOW, die kann schon einen Kopfstand". Ständig blickt man nach links und rechts, vergleicht und versucht mitzuhalten. Genauso wie wir es häufig auch im Alltag machen. Wir vergleichen uns mit anderen und stellen fest, dass wir nicht gut genug sind. Das ist deprimierend und auch nicht wahr. Eine gute Yoga-Lehrerin wird dir immer wieder sagen, dass es egal ist, was die anderen machen. Bleib immer bei dir (Punkt 2) und achte nicht darauf, was außerhalb deiner Matte passiert. Irgendwann gehst du dann in die Yoga-Klasse und stellst fest, dass dir wirklich egal ist, wie gut oder schlecht du bist. Und auch dieses Learning nimmst du mit: Heute vergleiche ich mich nicht mehr mit anderen. Andere sind vielleicht schlanker, erfolgreicher oder tragen die neueste Chloé-Tasche. Schön für die aber ich bleibe auf meiner Matte. :)

Trauben statt Nutella
Man hört ja immer: Yoga ist ein Lifestyle. Und es stimmt. Schon ab der ersten Yoga-Stunde legt sich ein Schalter im Kopf um und du wirst irgendwie auf "gesund" eingestellt. Das geht fast automatisch. Plötzlich stehst du im Supermarkt und wählst die frischen Trauben statt das Nutella-Glas. Zum Frühstück gibt's einen Green Smoothie und abends was Leichtes. Woran das liegt? Keine Ahnung... man hat wohl das Gefühl, dass gesunde Ernährung irgendwie besser zu Yoga passt!

Geduld ist einfach
Früher gehörte ich zu den ungeduldigsten Menschen überhaupt. Wenn etwas zu langsam ging, wurde ich sofort nervös. Das alles hat sich schlagartig verändert seit ich Yin Yoga praktiziere. Wenn du einmal gelernt hast ganze 2 Minuten (glaub mir, das ist lang) in einer Dehnung zu bleiben und du dabei fast durchdrehst, lernst du auch in anderen Situationen die Ruhe zu bewahren. Einfach tief einatmen und kurz abwarten. Oft erledigen sich "Probleme" von ganz alleine, weil man nicht sofort in die Luft fährt - sondern 3 tiefe Atemzüge abwartet und sieht was passiert.

Thema: Yoga