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Zahnpasta ohne Plastikverpackung? So geht's!

Wir alle produzieren zu viel Plastikmüll – soviel steht fest. Welche Alternativen bieten sich bei Produkten an, bei denen Plastik unentbehrlich scheint? Wir zeigen euch, wie man beispielsweise bei Zahnpasta auf Plastik verzichten kann.

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Zahnpasta ohne Plastikverpackung? So geht's!
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Wir geben es zu: Unsere Kosmetikschränke sind alles andere als "Zero Waste". Einige Kosmetikprodukte werden in Glasbehältern angeboten, bei anderen – zum Beispiel bei Bodylotion, Duschgel oder Zahnpasta – scheint die Plastikverpackung unentbehrlich zu sein. Abgesehen davon, dass viele Produkte Mikroplastik enthalten, das nicht nur für die Umwelt sondern auch für Menschen schädlich ist. Man muss sich schon selbst auf die Beine stellen und gezielt nach Produkten suchen, deren Verpackung aus Glas oder zumindest aus recyclebarem Material besteht. Um euch die Suche zu erleichtern, haben wir für euch eine Alternative zur klassischen Zahnpastatube gefunden: Zahnputztabletten! Die gibts beispielsweise in der Glasdose von Bite oder verpackt in einer Flasche aus recyclebarem Material von Lush . Ein zusätzliches Plus: Die Zahnputztabletten kommen ohne schädliche Zusatzstoffe aus und sind vegan. Lush bietet sogar Mundwasser-Tabs an. Die leeren PET-Flaschen von Lush kann man übrigens wieder in den Store zurückbringen oder schicken.

Wie funktionierts?

Man zerkaut die Tablette und putzt sich mit der daraus entstandenen Paste die Zähne. Es gibt unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Anwendungsgebiete. Die Zahnputzpillen mit Minz-Geschmack verleihen frischen Atem, die mit Aktiv-Kohle reinigen besonders gut und hellen zusätzlich die Zähne auf. Besonders praktisch sind die Tabletten auf Reisen oder auch für die Handtasche. Der Preis ist zwar im Gegensatz zur herkömmlichen Zahnpasta ein bisschen höher, allerdings bekommt man auch etwas für sein Geld und vermeidet gleichzeitig unnötigen Plastikmüll. 64 Tabletten kosten bei Bite ca. 10 Euro. 50g Toothy-Tabs von Lush kommen ebenfalls auf 10 Euro.