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So halten Zimmerpflanzen länger

Du hättest gern ein wenig mehr Grün in deiner Wohnung? Aber deine Zimmerpflanzen gehen regelmäßig ein? 6 Profi-Tipps, wie sie länger schön bleiben.


So halten Zimmerpflanzen länger
© Green Rabbit

Zugegeben: Nicht jeder von uns ist mit einem grünen Daumen geboren. Du gehörst auch zu der Gattung jener Menschen, denen die Zimmerpflanzen regelmäßig eingehen und bei denen sogar ein Kaktus aufgrund mangelnder Zuwendung verdorrt?

Schade. Denn Zimmerpflanzen sehen nicht nur hübsch aus (vor allem in diesen Blumentöpfen), sondern verbessern vor allem im Winter das Raumklima, wie Katharina Lapin, Pflanzen-Expertin von Green Rabbit erklärt: "Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit und binden Staub. Sie produzieren Sauerstoff und entziehen der Raumluft gleichzeitig Kohlendioxyd. Nicht zu unterschätzen ist der psychologische Effekt, denn schon der Anblick der Pflanzen tut gut!"

Katharina Lapin ist Spezialistin für Garten- und Grünraumgestaltung bei Green Rabbit

Damit die Pflanzen besonders lange haltbar sind, hat uns Katharina 6 tolle Tipps verraten:

1

Kalt - Warm. Die meisten Zimmerpflanzen fühlen sich bei einer Raumtemperatur von 22 bis 28 Grad am wohlsten. Du tust deinen grünen Gefährten also nichts Gutes, wenn du sie direkt neben einem Heizkörper oder Ofen platzierst - das gilt im Winter genauso wie im Sommer. Wichtig ist vor allem, dass die Raumtemperatur konstant bleibt, denn bereits geringe Schwankungen können für Azaleen, Kamelien oder Yuccas verheerende Folgen haben.

2

Tür zu – es zieht. Zimmerpflanzen unterscheiden sich hier kaum vom Menschen - auf andauernde Zugluft reagieren Sie beleidigt und verschnupft. Regelmäßiges Lüften der Räume ist natürlich von Vorteil und tut auch den Pflanzen gut, in der Regel sollten die Pflanzen aber an einem “windstillen” Ort platziert werden.

3

Es werde Licht. Nicht alle Zimmerpflanzen brauchen gleich viel Licht. Stimmen sie ihre Indoor-Begrünung auf die ökologischen Ansprüche der Pflanzen ab. Für schattige Räume eignen sich zum Beispiel der Baumfreund, die Grünlilie, Tradescatie oder die Schildblume. Besonders sonnige Räume sind ein perfekter Lebensraum für die Agave, das Dickblatt, Amaryllis, Yucca oder Kakteen.

4

Hilfe - ich ertrinke! Die häufigste Todesursache bei Zimmerpflanzen ist das Ertrinken. Besonders im Winter sollte man darauf achten, dass der Topf nicht nass ist. Am besten man gießt Zimmerpflanzen nicht öfters als zwei mal in der Woche, nachdem man sich mittels der altbewährten „Fingerprobe“ vergewissert hat, dass die obersten Zentimeter des Topfes trocken sind. Wenn man zu oft gießt, faulen die Faserwurzeln ab und die Blätter werden welk. Schimmlige Erde ist übrigens ein deutliches Zeichen für zu viel Gießen!

5

Hust Hust! Befreie deine Zimmerpflanzen regelmäßig von Staub. Das erleichtert ihnen die Photosynthese. Gleichzeitig kannst dadurch regelmäßig überprüfen, ob deine grünen Mitbewohner gesund und gut versorgt sind.

6

Nicht zu viel! Die meisten Zimmerpflanzen wachsen im Winter kaum. Daher benötigen sie von Oktober bis Februar kaum Dünger. Der beliebte Ficus benjamina verliert im Winter sogar einen Teil seiner Blätter, die im Frühling wieder nachwachsen. Dünger ist hier also fehl am Platz.

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