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"Avengers"-Star Zoe Saldana zieht ihre drei Söhne geschlechtsneutral auf

Zoe Saldana und ihr Mann Marco Perego Saldana ziehen ihre drei Söhne in einem genderneutralen Umfeld auf. Die Schauspielerin erklärte, warum ihr das so wichtig ist.

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zoe saldana
© 2019 Getty Images

Wer eine gesellschaftliche Änderung für Frauen möchte, darf auch die Buben und Männer nicht außer Acht lassen, denn auch sie können unter einer zu dominanten Männlichkeit leiden. Mehrere weibliche Stars haben deshalb beschlossen, ihre Kinder ohne Geschlechternormen aufzuziehen. Da wäre zum Beispiel Kate Hudson, die ihre Kinder in einem geschlechtsneutralen Umfeld aufwachsen lässt. Oder Angelina Jolie, die über ihre Tochter Shiloh meinte, dass jene sich wie ein Bub fühle und das okay sei. Und dann ist da noch Zoe Saldana, die ebenfalls in einem Interview der US Weekly meinte, dass sie ihre drei Buben so neutral wie möglich aufziehen will.

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Saldana ist bekannt für ihre Rollen in "Avatar" oder "Avangers", wo sie starke weibliche Rollen spielt. Aber eigentlich mag sie das gar nicht, wenn man so über sie spricht, denn laut ihr spiele sie aktiv eine starke Frau, sondern eine "ganze Frau, die es nicht mag zum Objekt degradiert zu werden und nur dazu da ist, die Lücken in einem Film mit fader Story zu füllen". Frauen seien ein so wichtiger Teil der Gesellschaft, dass man sowieso nichts anders tun kann, als sie korrekt zu porträtieren.

Trotzdem lebt ihre Familie weder in einem Matriarchat, noch in einem Patriarchat. Vielmehr nehmen sie und ihr Ehemann Marco Perego Saldana gleich viel Raum ein. "Wir haben einen geschlechterneutralen Ansatz gewählt, in dem mein Mann viele Rollen einnimmt, die klassischerweise Frauen zufallen. Und auch ich mache viele 'männliche' Tätigkeiten wie den Fernseher oder andere Dinge zu reparieren." , so Saldana im Interview.

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Die Saldanas haben drei Söhne: die Zwillinge Bowie Ezio und Cy Aridio und den zweijährigen Zen. Zurzeit seien sie einer Phase, wo sie sich mit den Erwachsenen vergleichen, deshalb sei auch so wichtig, die richtige Antwort auf die meisten Fragen der Kleinen zu haben. Zum Beispiel auf die Aussage: "Buben sind stärker als Mädchen." Saldana sei es dabei wichtig, die Kinder als "unbeschriebene Blätter" zu betrachten, die man formen könne. Und so wolle sie ihnen zeigen, dass keines der beiden Geschlechter besser oder schlechter als das andere ist.

"Die Mama soll nicht als 'die Strenge' und der Papa nicht als 'der Lustige' gelten. Deshalb ist es wichtig, sich die Aufgaben gerecht aufzuteilen. Gleichzeitig versuchen wir, Eigenheiten zu akzeptieren und die Diversität zu feiern." , so Saldana.

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