Ressort
Du befindest dich hier:

Zu jugendlich für Hollywood: Stilikone Demi Moore über ihre Familie & den Karriereknick

Die US-Schauspielerin ist ein echtes Phänomen – mäßige Erfolge im Kino, aber als Stil-Ikone ein Star!


Zu jugendlich für Hollywood: Stilikone Demi Moore über ihre Familie & den Karriereknick
©

Um jemanden zu finden, der ihren Namen nicht kennt, muss man schon suchen. Den einen fallen zu Demi Moore sofort Filme wie „Ghost“ oder „Ein unmoralisches Angebot“ aus den frühen 90ern ein – sehr junge Semester kennen sie als Frau von Ashton Kutcher, dem süßen Schauspieler und MTV-Star, mit dem sie seit 2005 verheiratet ist. Wenn’s darum geht, womit die 46-Jährige zuletzt die Kinoleinwand bereicherte, ist eher Ratlosigkeit angesagt. Wer hat schon von „Happy Tears“ gehört, einem Streifen, der, von schlechten Kritiken begleitet, bei der heurigen Berlinale lief? In der Tat konnte Demetria Gene Guynes, verehelichte Moore (ihr erster Mann war ein Musiker dieses Namens), schon lange nicht mehr für filmische Kassenknüller sorgen. Und doch ist sie immer wieder für Schlagzeilen gut, noble Werbefirmen reißen sich um sie. Gerade war sie für L’Oréal (Helena Rubinstein) in Paris.

Dass ihr Name noch immer zieht, ist nicht zuletzt auch ihren Männern zu verdanken. Weil Ashton Kutcher 15 Jahre jünger ist, scheint das Interesse der Medien an der Beziehung besonders groß. Und wenn Ex Bruce Willis ein 30-jähriges Model heiratet, ist auch Demi wieder mit im Spiel: Die neue Braut ist doch der gleiche Typ wie sie! Ja, und da sind dann noch die drei Töchter Rumer, 21, Scout, 17, und Tallulah, 15, die auch schon in den Klatschspalten auftauchen. Was die Mutter ebenfalls auf den Plan ruft. „Das ist grausam und gemein“, beschwerte sich Demi kürzlich, nachdem ihre Jüngsten auf Paparazzi-Seiten als „potthässlich“ bezeichnet worden waren – zu Recht!

Für ihre Töchter hatte sie sich, als ihre Ehe mit Willis Mitte der Neunziger zu zerbrechen begann, von Hollywood zurückgezogen. „Es war genau die Zeit, in der ich für große Hauptrollen reif war“, sagt sie, „aber meine Kinder brauchten mich!“ Mit dem Vater der Girls ist sie gut befreundet. „Ich bin glücklich, wenn sich alle verstehen.“

LESEN Sie mehr über Demi Moore in WOMAN 14/09! PLUS: Die persönlichen Eindrücke von Chefredakteurin Euke Frank nach ihrem Treffen mit Demi Moore!

Thema: Karriere