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Zu den eigenen Träumen und Wünschen stehen

Einmal auf Motorradtour gehen: Über diesen Traum sollte man offen reden

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Zu den eigenen Träumen und Wünschen stehen

Zu den eigenen Träumen und Wünschen stehen

© APA/APA/dpa/gms/Matthias Schrader/Matthias Schrader

Mit der Harley den Highway 1 fahren, ein Cafe eröffnen oder Geige lernen - jeder Mensch hat Träume. Über die sollte man sprechen. Denn - wer weiß - vielleicht findet sich so ein Weg, sich diese zu erfüllen.

Die wenigsten trauen sich, ihr Träume auszusprechen, sagt der Psychotherapeut Peter Falkai. Die Sehnsucht verschwindet normalerweise jedoch nicht, wenn man sie einfach unterdrückt. "Im Gegenteil", warnt Falkai, "viele Menschen sind getrieben von unerfüllten Träumen und Wünschen." Dagegen hilft nur eines: "Ich ermutige meine Patienten immer, es einfach einmal auszusprechen: Ja, ich träume von einer Motorradtour durch Amerika." Niemand sollte sich seiner Ansicht nach dafür schämen.

Reizt jemanden die Tour durch die Staaten, hilft es, das einfach einmal zu durchdenken: Kann ich mir das leisten? Lässt sich das organisieren? "Meist geht das klar in die eine oder die andere Richtung", ist Falkais Erfahrung: "Entweder der Patient begreift, dass nichts daraus wird und legt die Sache ad acta - oder er stellt fest, dass sich der Traum viel leichter verwirklichen lässt als angenommen."