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Darum zucken wir kurz bevor wir einschlafen

Kennt ihr das? Ihr seid gerade dabei einzuschlafen und plötzlich reißt euch ein Zucken förmlich aus dem Schlaf. Dafür gibt es eine plausible Erklärung.

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Darum zucken wir kurz bevor wir einschlafen
© iStock

Jede und jeder kennt es: Man liegt im Bett, fragt sich ob der Partner oder die Partnerin schon schläft und sie verraten sich an einer einzigen Bewegung: Dem Zucken vor dem Einschlafen. Ein eindeutiges Indiz, dass man IN DEM MOMENT wegschlummert. Und manchmal ist es so stark, dass es uns nochmal aus dem Schlaf reißt. Doch warum zuckt unser Körper eigentlich, bevor wir einschlafen?

Gehirn braucht Zeit, um runterzufahren

Dr. Carl Bazil vom Columbia Sleep Disorders Center erklärt gegenüber dem New York Magazine, dass zwei verschiedene Systeme dafür verantwortlich sind, die im Körper gegeneinander antreten. Und zwar liegen diese Systeme im Gehirn. Das eine sorgt für die nötige Muskelentspannung, die wir für das Einschlafen brauchen, das andere versucht uns noch wachzuhalten. "Der wache Teil ist noch so angeregt, dass er kurzzeitig überreagiert und dies das Zusammenzucken der Muskeln hervorruft", so Dr. Bazil. Das Gehirn braucht also Zeit, um sich langsam einzupendeln.

Aber auch eine falsche Schlafposition kann das Zucken auslösen. Unser Gehirn versucht nämlich instinktiv uns zu retten. Hängen beispielsweise Arme und Beine aus dem Bett und signalisieren unserem Gehirn, dass wir fallen könnten, holt uns das Zucken wieder in den Wachzustand zurück. Das Phänomen nennt sich übrigens auch "hypnic jerk" (z. dt. "Einschlafzuckung") oder auch "sleep start", was so viel wie "Schlafbeginn" bedeutet. Rund 70 Prozent der Menschen erleben diese Zuckungen im Dämmerschlaf.

Thema: Schlafen

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