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Die Zukunft des Shoppens

In den nächsten Jahren könnte sich Window-Shopping komplett verändern: Wenn nämlich die Schaufenster individuell an den oder die gerade Hineinschauende angepasst wird.

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In der Auslage ist absolut nichts, was dich interessiert? Das könnte sich in Bälde ändern. Denn geht es nach den kreativen Köpfen von +rehabstudio, dann passen sich die Schaufenster individuell an die Person an, die gerade davor steht.

Funktionieren kann das dank all der Daten, die wir laufend im Internet hinterlassen und identifiziert werden wir aufgrund des Smartphones, das ja auch immer dabei ist. Bist du also beispielsweise eine 27-jährige Frau, wird Damenmode angezeigt, die darüber hinaus noch angepasst wird an das, was du gerade auf Facebook geliked hast. Mittels Bluetooth werden all die persönlichen Informationen, Shoppinggewohnheiten und Präferenzen an das System geliefert und dementsprechend Produkte präsentiert.

Das digitale Display ist zusätzlich interaktiv, sodass man sich selbst nach Ladenschluss durch das Angebot stöbern und mit einem Klick einkaufen kann. Das maßgeschneiderte Schaufenster ist zwar noch ein Prototyp, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Technologie in ein paar Jahren in den Städten auftauchen wird - und wahrscheinlich nicht nur direkt bei den Geschäften, sondern ebenso an anderen Orten, wo man warten muss und Zeit und Muße zum Einkaufen hat. Die Offline-Welt wird sich mit unseren Online-Gewohnheiten vermischen und die Frage nach dem Schutz von persönlichen Daten - die wir für das Shoppingvergnügen vielleicht allzu freigiebig preis geben - könnte noch dringlicher werden.

PSFK - Adaptive storefront prototype
PSFK - Adaptive storefront prototype

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