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Zum ersten Mal im Fernsehen: Sandra Bullock in "Blind Side – Die große Chance" auf Sky

Für die Glücklichen mit Sky-Box unter Ihnen – Der Fernsehsender Sky überträgt am Freitag den 30.07.2010 zum ersten Mal im Fernsehen: "Blind Side – Die große Chance" mit Sandra Bullock.


Zum ersten Mal im Fernsehen: Sandra Bullock in "Blind Side – Die große Chance" auf Sky
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Zu sehen ist die Hollywood Schauspielerin Sandra Bullock, 45, am Freitag, 30. Juli auf Sky, in dem Film "Blind Side". In diesem Film mimt sie eine fürsorgliche Stiefmutter.

Vom obdachlosen Schulabbrecher zum Sport-Superstar: Die Geschichte des berührenden Sportlerdramas nach Michael Lewis' Bestseller klingt zu schön, um wahr zu sein. Tatsächlich beruht sie bis ins Detail auf der Biografie des wahren Michael Oher, einem der begehrtesten Footballspieler in den USA. Es sind aber nicht nur der authentische Hintergrund und der erfrischende Sarkasmus, die verhindern, dass "Blind Side" zum Rührstück oder platten Appell für Familienwerte verkommt. Es ist vor allem die vielschichtige Darstellung von Sandra Bullock: Langsam entwickelt sie sich vom überehrgeizigen Kontrollfreak zu einer empathischen Pflegemutter, die von ihrem Schützling mindestens so viel lernt wie er von ihr. So spielt sich "Miss Undercover" souverän von ihrem Image als Comedy-Ulknudel frei. Das brachte "Blind Side" fast 300 Millionen Dollar an den Kinokassen ein – und Sandra Bullock 2010 den Oscar als Hauptdarstellerin.

Sandra Bullock im Interview

Sandra, Sie sind jetzt 45 Jahre alt und so erfolgreich wie eh und je, verraten Sie uns das Geheimnis?

Bullock: Ganz einfach, seitdem ich mich in "The Prosal" vor der Kamera ausgezogen habe, machen meine Filme plötzlich richtige Kasse. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mich schon in meinen 20ern splitternackt auf der Leinwand gezeigt (lacht) .

"Blind Side" basiert auf einer wahren Geschichte. Sie spielen eine Frau mit einem großen Herzen. Ist Sandra Bullock auch im wirklichen Leben eine großzügige Frau?

Bullock: Mit meinen Emotionen sicherlich. Ich lerne jeden Tag dazu in meinem Leben. Ich habe gelernt, dass wir keinem vertrauen sollten, nur weil er nett und großzügig ist. So denken wir Menschen nun einmal. Es ist ein trauriger Umstand, aber ein Film wie "Blind Side" zeigt, dass es auch anders geht.

Wie wählen Sie heute eigentlich ihre Projekte aus?

Bullock: Wie gesagt, ich befinde mich in einer sehr glücklichen Situation. Ich kann mir wirklich aussuchen, was ich heute anfange. Und deshalb bin ich dieser Tage auch wählerischer. Lieber genieße ich einen schönen Sonnenuntergang oder eine heiße Tasse Kaffee als ein schlechtes Skript.

Wie haben Sie sich als Blondine gefühlt in "Blind Side"?

Bullock: Ich mag blonde Strähnchen. Mal was anderes für mich. Aber viele meiner Freunde waren nicht so begeistert von den blonden Haaren.

Müssen Sie sich eigentlich manchmal kneifen, wenn Sie daran denken, dass es nach den letzten schwierigen Monaten wieder rund läuft?

Bullock: Sie sagen es ja schon, es lief nicht immer nur rund in meinem Leben. Ich habe meine Lektionen gezahlt. Ich glaube, du musst im Leben immer versuchen, den Kopf über Wasser zu halten. Egal, was auch kommt. Immer schön weiter schwimmen. Irgendwann fühlt jeder wieder Land unter den Füßen. Jeder Mensch verdient sein eigenes Glück. Es sieht anders aus als das deines Nachbarn, aber es ist dein Glück. Du musst es nur greifen.

Was bringt Sie zur Weißglut?

Bullock: Zögern. Ewiges Zögern. Damit habe ich Probleme. Ich möchte nicht irgendwann einmal meine letzten Atemzüge spüren und fühlen, oh, das hätte ich auch gerne gemacht. Ich möchte lieber scheitern, dafür aber den Versuch wagen.

Können Sie uns mal eine Qualität von Ihnen verraten, die viele noch nicht kennen?

Bullock: Ich glaube, dass ich ganz gute Instinkte habe. Meine Mutter hatte eine ungewöhnliche Intuition. Die habe ich wohl auch ein bisschen geerbt. Wir folgen unseren Intuitionen zu wenig. Warum das so ist, weiß ich auch nicht.