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Model zeigt: So sieht Bikini-Shoppen in der Realität aus

Bikini-Shopping, wenn man keinen sportlichen Astralkörper hat. Das Model Sonny Turner zeigt, wie das in der Realität der Umkleidekabine aussieht.

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Model zeigt: So sieht Bikini-Shoppen in der Realität aus
© Instagram/sonnyturner

Wie geht es euch so, wenn ihr in der Umkleidekabine steht und die neue Bademode, die auf Plakaten von schlanken jungen Photoshop-Gazellen präsentiert wird, anprobiert? Dieses grelle Neonlicht, das alle Dellen und Krater besonders vorteilhaft beleuchtet? Diese auf Fotos perfekt sitzenden Stoff-Teilchen, die am eigenen Körper dann labbrig oder einschneidend sitzen?

Natürlich sollen und wollen wir uns schön fühlen. Nur leicht gemacht wird es uns nicht wirklich.

Die 19-jährige Sonny Turner ist bei der Model-Agentur "Milk", die Frauen mit normalen, weil durchschnittlichen Figuren repräsentiert, unter Vertrag. Und postet auf ihrem Instagram-Account immer wieder "Body Positivity"-Messages, um die Selbstliebe und damit das Selbstbewusstsein anderer Frauen zu stärken:

Nun, wo die neueste Bademode in die Läden kommt, veröffentlichte Sonny eine Bilderserie, die sie beim Bikini-Kauf in der Umkleidekabine zeigt:

"So sieht die Realität für eine Frau mit durchschnittlichem Körper aus," schreibt Sonny. "Umkleiden können furchtbare Räume sein. Ich trage hier einen Bikini eines weltweit berühmten Mode-Retailers."

Zur Info: Sonny trägt eine Größe 42, in Großbritannien liegt die durchschnittliche Kleidergröße von Frauen bei 16 – das entspricht einer Größe 44. Das Model deshalb weiter:

"Die bekannten Mode-Shops bieten keine Bademoden für Frauen mit normalen bis größerem Körpertyp. Große Brüste wie meine brauchen Unterstützung und Körbchengrößen, die mit BH-Größen korrelieren und über DD hinausreichen. Die Bikini-Oberteile sollten mehr als unsere Nippel bedecken und unserer Brüste so zusammenhalten, dass keine riesige Lücke dazwischen klafft. Die Bänder sollten nicht so dünn und eng sein, dass wir denken, unser Hals würde gleich abknicken. Die Bikini-Höschen sollen unsere Schamlippen bedecken und nicht bei jedem größeren Schritt der Öffentlichkeit freilegen. Wir brauchen Badeanzüge, die über unsere Hüften passen ohne dabei die Träger so weit nach unten zu ziehen, dass wir Nackenschmerzen bekommen. Wir verdienen vor allem bei leistbaren Modeketten eine größere Auswahl an Bademoden, die unserem Körpertyp entspricht und nicht nur kleine Tangas und Triangel-Teilchen, die einzig und alleine an 16jährigen Nymphen toll aussehen. Wir wollen nicht immer in teure Spezial-Geschäfte laufen, um einen Bikini für große Brüste und etwas mehr Hüfte zu bekommen."

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