Ressort
Du befindest dich hier:

Leseprobe "Grey": Ein sexy Morgen...

Heute erscheint "Grey", die Fortsetzung des Erotik-Bestsellers "50Shades of Grey" von E.L. James. Exklusive Leseprobe: Christian verführt Ana zu heißem Fessel-Sex....


Leseprobe "Grey": Ein sexy Morgen...

So hot ist das neue "Grey"-Buch!

© Universal Pictures

Millionen Frauen haben darauf gewartet: Heute erscheint "Grey" (Goldmann Verlag), die sehnlich erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers "50 Shades of Grey". Doch während die Erotik-Trilogie die verhängnisvoller Affäre aus Sicht der jungen Studentin Anastacia Steele beleuchtet, erzählt "Grey" die Story durch die Augen des verführerischen und eiskalten Millionärs Christian Grey.

WOMAN veröffentlicht exklusiv die erotischen Passagen aus dem neuen "Shades"-Roman – nach einer heißen Liebesnacht und Greys Geständnis folgt nun die dritte Leseprobe – ein Morgen voller Leidenschaft...

Sex-Szene aus "Grey", der Fortsetzung von "50 Shades of Grey":

Als ich aufwache, schläft sie tief und fest. Ich habe die Nase in ihrem duftenden Haar und die Arme schützend um sie gelegt. Ich habe geträumt, dass ich mit Elliot in der Apfelplantage meines Großvaters herumgetobt bin; es waren glückliche, zornige Tage.

Es ist kurz vor sieben – wieder eine Nacht in einem Bett mit Miss Steele. Es ist merkwürdig, neben ihr aufzuwachen, allerdings auf eine sehr angenehme Weise. Ich überlege, ob ich sie mit einem Morgenfick wecken soll, mein Körper ist mehr als bereit. Aber sie liegt praktisch im Koma und ist vermutlich wund. Ich lasse sie besser schlafen. Also stehe ich vorsichtig auf, um sie nicht zu stören, schnappe mir ein T-Shirt und schlendere leise ins Wohnzimmer.

Als ich fertig angezogen bin, liegt Ana noch immer im Koma.

Du hast sie hart rangenommmen, Grey. Und es war angenehm, ja, mehr als das. Sie wirkt so friedlich und absolut sorglos.

Sehr gut.

Ich nehme meine Uhr vom Nachtkasten, öffne spontan die oberste Schublade und stecke das letzte Kondom ein.

Man kann ja nie wissen.

Danach schlendere ich durchs Wohnzimmer in Richtung Arbeitszimmer.

Ich setze mich an meinen Schreibtisch, greife zum Telefon und rufe Andrea an.

Während ich darauf warte, dass sie abhebt, schaue ich zum wolkenlosen Himmel hinaus. Er hat die gleiche Farbe wie Anas Augen.

Jetzt wirst du sentimental, Grey.

Eine Bewegung lässt mich aufmerken. Als ich aufblicke, sehe ich zu meiner Freude Ana in der Tür stehen. Sie trägt nichts als mein T-Shirt. Ihre langen, wohlgeformten Beine sind ein Anblick, der nur für mich bestimmt ist. Sie hat tolle Beine.

» Mr. Grey «, meldet sich Andrea.

Meine und Anas Augen treffen sich. Sie haben wirklich die Farbe eines Sommerhimmels und wirken genauso warm. Gütiger Gott, ich könnte mich den ganzen Tag in dieser Wärme aalen – jeden Tag.

Mach dich nicht lächerlich, Grey.

» Sagen Sie alle meine Termine für heute Vormittag ab.«

Meine und Anas Augen treffen sich. Sie haben wirklich die Farbe eines Sommerhimmels und wirken genauso warm. Gütiger Gott, ich könnte mich den ganzen Tag in dieser Wärme aalen – jeden Tag.

Mach dich nicht lächerlich, Grey.

Ich lege auf. » Guten Morgen, Miss Steele. «

» Mr. Grey «, erwidert Ana. Ich umrunde meinen Schreibtisch, bis ich vor ihr stehe, und liebkose ihr Gesicht.

» Ich wollte dich nicht wecken. Du hast so friedlich ausgesehen. Hast du gut geschlafen ? «

» Ich fühle mich sehr ausgeruht, danke. Ich wollte nur kurz Hallo sagen, bevor ich unter die Dusche gehe. « Sie lächelt, und ihre Augen strahlen vor Glück. Es ist schön, sie so zu sehen. Bevor ich mich wieder an die Arbeit mache, beuge ich mich vor und küsse sie sanft. Plötzlich fällt sie mir um den Hals, vergräbt ihre Finger in meinem Haar und presst ihren Körper an mich.

WOW.

Da ihre Lippen nicht lockerlassen, erwidere ich ihren Kuss. Ihre wilde Leidenschaft überrascht mich. Mit der einen Hand umfasse ich ihren Kopf, mit der anderen ihren nackten, kürzlich versohlten Arsch. Mein Körper fängt Feuer wie trockenes Reisig.

» Aha, eine anständige Mütze voll Schlaf bekommt dir offensichtlich. « Verlangen schwingt in meinem Tonfall mit. » Ich schlage vor, du gehst duschen. Oder soll ich dich lieber gleich auf meinem Schreibtisch vögeln ? «

» Ich nehme den Schreibtisch «, flüstert sie, die Lippen an meine Mundwinkel geschmiegt, und presst sich gegen meine Erektion.

Mann, das ist eine Überraschung !

Ihre Augen sind dunkel, und es spiegeln sich Lust und Begierde darin. » Inzwischen haben Sie offenbar Blut geleckt, Miss Steele. Sie werden unersättlich. «

» Aber mein Appetit beschränkt sich nur auf Sie, Mr. Grey. «

» Verdammt richtig. Nur auf mich ! « Ihre Worte wirken auf meine Libido wie Sirenengesang. Ich kann mich nicht länger beherrschen. Ich fege alles vom Schreibtisch, sodass Papiere, Telefon und Stifte klappernd zu Boden fallen oder sanft hinab schweben. Doch das ist mir egal. Ich hebe Ana hoch und lege sie quer über den Schreibtisch. Ihr Haar fließt über die Schreibtischkante auf die Sitzfläche des Stuhls.

» Du willst es, also bekommst du es auch, Baby «, knurre ich, fördere das Kondompäckchen zutage und öffne meinen Reißverschluss. So schnell wie möglich stülpe ich das Kondom über meinen Schwanz und schaue auf die unersättliche Miss Steele hinunter. » Ich hoffe, du bist bereit «, warne ich sie, packe ihre Handgelenke und halte sie seitlich am Körper fest. Mit einer raschen Bewegung dringe ich in sie ein.

»Mit einer raschen Bewegung dringe ich in sie ein...«

» Herrgott, Ana, du bist ja so was von bereit. « Ich gebe ihr einen Sekundenbruchteil Zeit, sich an meine Gegenwart zu gewöhnen. Dann fange ich an zu stoßen. Wieder und wieder. Härter und härter. Den Mund zu einem lautlosen Flehen geöffnet, legt sie den Kopf in den Nacken, während sich ihre Brüste im Gleichtakt mit jedem Stoß heben und senken. Sie schlingt die Beine um mich, als ich stehend weiter in sie hineinstoße.

Das willst du also, Baby ?

Sie geht mit jedem Stoß mit, wiegt sich unter mir und stöhnt, als ich sie nehme. Immer weiter treibe ich sie in die Ekstase hinein, bis ich spüre, wie sie sich um mich zusammenzieht.
» Komm schon, Baby, zeig’s mir, tu’s für mich «, presse ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Und sie tut es, eine Pracht. Ihr Aufschrei zieht mich in meinen eigenen Orgasmus.

Fuck. Ich komme genauso spektakulär wie sie und sinke auf ihr zusammen, während ihr Körper unter den Nachwehen des Orgasmus zuckt.

Verdammt ! Damit hätte ich nicht gerechnet.

» Was zum Teufel machst du mit mir ? « Ich bin außer Atem, meine Lippen streifen ihren Hals. » Du verzauberst mich, Ana. Du besitzt magische Kräfte, denen ich mich nicht entziehen kann. «
Und du hast mich angefallen.

Ich lasse ihre Handgelenke los und will aufstehen. Doch sie schlingt die Beine fester um mich und fährt mir mit den Fingern durchs Haar. » Ich bin diejenige, die verzaubert ist «, flüstert sie. Unsere Blicke treffen sich, und ihrer ist so eindringlich, als könne sie in mich hineinschauen. Bis in meine dunkle Seele.

Mist. Lass mich los. Das ist zu viel.

Ich umfasse ihr Gesicht mit den Händen und küsse sie rasch. Doch im nächsten Moment steht mir ein hässliches Bild vor Augen: sie mit einem anderen in dieser Stellung. Nein. Sie wird das nie mit einem anderen machen. Niemals.

» Du. Gehörst. Mir. « Meine Worte durchschneiden die Luft wie Peitschenknallen. » Hast du mich verstanden ?«

» Ja, dir «, sagt sie. Ihr Gesichtsausdruck verrät mir, dass es von Herzen kommt. Aus ihrem Tonfall spricht Überzeugung. Und meine grundlose Eifersucht legt sich.
» Bist du sicher, dass der Georgia-Trip unbedingt nötig ist ? «, frage ich und streiche ihr das Haar aus dem Gesicht.
Sie nickt.

Verdammt!

Als ich mich aus ihr zurückziehe, zuckt sie zusammen.

» Bist du wund ? «

» Ein bisschen «, erwidert sie mit einem schüchternen Lächeln.

» Ich mag es, wenn du wund bist. Es erinnert dich daran, wo ich war. Und zwar nur ich allein. « Ich küsse sie grob und besitzergreifend. Weil ich nicht will, dass sie nach Georgia fliegt.

Außerdem hat mich seitdem niemand mehr angefallen … seit Elena.

Und selbst dann war es immer geplant gewesen, Teil einer Inszenierung.
Ich richte mich auf, strecke die Hand aus und ziehe sie hoch. » Stets vorbereitet «, stellt sie fest, als ich das Kondom abstreife.
Ich sehe sie verdattert an und mache meinen Reißverschluss zu. Anstelle einer Erklärung hält sie das Folienpäckchen hoch.

» Ein Mann darf hoffen, Anastasia, vielleicht auch träumen. Und manchmal wird der Traum sogar wahr. « Ich hatte keine Ahnung, dass das Ding so bald zum Einsatz kommen würde, und noch dazu nach ihren Bedingungen, nicht nach meinen. Miss Steele, für ein Unschuldslamm steckst du voller Überraschungen.

» Also war das auf deinem Schreibtisch gerade eben ein Traum ? «, fragt sie.
Schätzchen. Ich hatte schon unzählige Male Sex auf diesem Schreibtisch. Allerdings ging die Initiative immer von mir aus, nicht von der Sub.
So funktioniert das nämlich nicht.
Ihre Miene verdüstert sich, als hätte sie meine Gedanken gelesen.
Scheiße. Was soll ich dazu sagen, Ana ? Im Gegensatz zu dir habe ich eine Vergangenheit.
Verärgert fahre ich mir mit der Hand durchs Haar, der heutige Vormittag verläuft nicht plangemäß.

» Ich sollte wohl besser unter die Dusche gehen «, sagt sie bedrückt. Sie steht auf und macht einige Schritte in Richtung Tür.
» Ich muss noch ein paar Anrufe erledigen. Wenn du geduscht hast, können wir zusammen frühstücken. Ich glaube, Mrs. Jones hat deine Sachen gewaschen. Sie liegen im Schrank. «
Sie wirkt überrascht und beeindruckt. » Danke «, sagt sie.
» Gern geschehen. «
Sie mustert mich verwirrt und runzelt die Stirn.
» Was ist ? «, will ich wissen.
» Was ist mit dir ? «, gibt sie zurück.
» Was meinst du ? «
» Na ja … du benimmst dich noch merkwürdiger als sonst. «
» Du findest mich merkwürdig ? « Ana, Baby, merkwürdig ist mein zweiter Vorname.
» Manchmal. «

Sag es ihr. Gesteh ihr, dass sich schon lange keine Frau mehr auf dich gestürzt hat.
» Sie erstaunen mich immer wieder, Miss Steele. «
» Inwiefern ? «
» Sagen wir einfach, was gerade passiert ist, war ein Vergnügen, mit dem ich nicht gerechnet hatte. «
» Wir wollen doch, dass Sie zufrieden sind, Mr. Grey «, zieht sie mich auf und beobachtet mich weiter.
» Was Ihnen auch gelingt «, räume ich ein. Aber außerdem entwaffnest du mich. » Ich dachte, du wolltest unter die Dusche gehen ? «
Sie zieht die Mundwinkel nach unten.
Mist.

» Ja … äh, bis gleich. « Sie dreht sich um und hastet aus meinem Arbeitszimmer, während ich mich fühle, als wäre ich gefangen in einem Labyrinth. Ich schüttle den Kopf, um wieder klar denken zu können, sammle meine verstreuten Habseligkeiten vom Boden auf und räume sie zurück auf den Schreibtisch.
Wie zum Teufel kann sie einfach in mein Arbeitszimmer spazieren und mich verführen ? Ich bin derjenige, der in dieser Beziehung das Sagen hat. Darüber habe ich schon letzte Nacht nachgedacht: über ihre Begeisterungsfähigkeit und ihre Zuneigung. Wie soll ich, verdammt noch mal, damit klarkommen ? Mit so etwas kenne ich mich nicht aus. Ich greife zum Telefon.
Aber es ist schön.
Ja.
Mehr als schön.

Der Gedanke bringt mich zum Lachen, und ich erinnere mich an ihre » schön «-Mail. Verdammt, ich habe einen Anruf von Bill verpasst. Offenbar hat er versucht, mich während meines Schäferstündchens mit Miss Steele zu erreichen. Ich setze mich – wieder Herr über mein eigenes Reich, weil sie jetzt unter der Dusche ist – an den Schreibtisch und rufe ihn zurück. Bill muss mir von Detroit erzählen … und ich muss endlich wieder meinen Job auf die Reihe kriegen.
Da Bill nicht rangeht, rufe ich Andrea an.
» Mr. Grey. «
» Ist der Jet heute und morgen frei ? «
» Der nächste Einsatz ist erst am Donnerstag geplant, Sir. «
» Prima. Können Sie versuchen, Bill zu erreichen ? «
» Klar. «

Mein Gespräch mit Bill dauert ziemlich lang. Ruth hat ihre Sache großartig gemacht und alle derzeit in Detroit zum Verkauf stehenden Industriebrachen recherchiert. Zwei eignen sich für das Hightech-Werk, das wir dort bauen wollen. Bill ist sicher, dass die nötigen Arbeitskräfte in Detroit zu haben sind.
Mir graut es schon.
Muss es denn unbedingt Detroit sein ?
Ich erinnere mich noch undeutlich an diese Stadt: Betrunkene, Obdachlose und Cracksüchtige, die uns auf der Straße anbrüllten. Die Bruchbude, die wir als unser Zuhause bezeichneten. Und eine junge, kaputte Frau, die Crackhure, die ich Mommy nannte, wie sie in einem schäbigen, schmutzigen, stickigen, von Staubflocken erfüllten Zimmer saß und ins Leere starrte.

Und an ihn.
Ich erschaudere. Denk nicht an ihn … oder an sie.
Nur dass ich machtlos dagegen bin. Ana hat kein Wort über meine nächtliche Beichte verloren. Ich habe die Crackhure noch niemandem gegenüber erwähnt. Vielleicht hat Ana mich ja deshalb heute Morgen angefallen. Sie glaubt, dass ich Liebe und Zuneigung brauche.
Scheiß drauf.
Baby, ich nehme deinen Körper, wenn du ihn mir aufdrängst. Aber sonst geht es mir gut. Doch noch während mir dieser Gedanke durch den Kopf schießt, frage ich mich, ob das auch wirklich stimmt.