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WOMAN testet: Shea Butter für die Tattoopflege

Auf einem frisch gestochenen Tattoo bildet sich recht schnell eine trockene Hautschicht. Unsere Redakteurin hat ihr neues Tattoo mit reiner Shea-Butter gepflegt und so ist es gelaufen:

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tattoo pflege
© istockphoto.com

Bevor ich mein erstes Tattoo habe stechen lassen, betrieb ich relativ viel Recherche: Welche Stelle tut besonders wenig weh? Wie muss ich mich auf den Termin vorbereiten? Und was mache ich danach? Doch trotz all dem Nachfragen und Nachlesen, bist du nicht wirklich darauf vorbereitet, wie sich ein frisches Tattoo anfühlt. Klar, in den ersten drei Tagen ist erstmal stinknormale Wundheilung angesagt. Frische Luft und eine einfache Reinigung mit sauberem Wasser reichen vollkommen aus.

Und wenn das vorbei ist (kann je nach Größe und Schattierungsgrad auch länger dauern!) bildet sich eine Art Kruste über dem Motiv. Die Haut schält sich wie nach dem ärgsten Sonnenbrand und jucken tut sie auch noch. Damit hatte ich nicht gerechnet und etwas panisch mehrere Tattoo-Seiten inspiziert. Die haben mich sehr schnell beruhigt, denn die Kruste ist schon okay so. Der Tipp: man solle die Stelle mit reichhaltigen Cremes pflegen, dann wäre man dem Jucken auch nicht so hilflos ausgeliefert. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als, dass man Teile des Tattoos abkratzt!

Und wenn man sich die Tattoopflege so ansieht, merkt man schnell, dass natürliche Inhaltsstoffe der Clou sind. Zum Glück hatte ich einen Tiegel reiner Shea und Kukui Nussbutter zuhause. Shea Butter scheint nämlich in fast allen Tattoo-Cremes enthalten zu sein. Und so cremte ich die Stelle zwei Wochen lang mit der Nussbutter ein.

Bild vom Hersteller
Goldenglow Shea & Kukui Nut Butter

Wie lief es? Sehr gut! Man braucht nur winzige Mengen der Butter, die sofort sanft mit der Haut verschmilzt. Nein, es zieht nicht komplett ein, aber hinterlässt auch keine Flecken auf der Kleidung. Wichtig ist einerseits, dass man die Butter an einer anderen Stelle testet, ob man sie eh verträgt. Und andererseits sollte man auf jeden Fall warten, bis das Tattoo seine trockenen Stellen bekommt. Davor auf keinen Fall cremen, sondern einfach abheilen lassen! Ich habe zweimal am Tag geschmiert. Wenn man nur einmal Zeit hat, dann lieber abends, denn die Shea Butter unterdrückt den Juckreiz. Und man möchte ja nachts nicht die Hälfte des Tattoos abkratzen!

Die Goldenglow Shea & Kukui Nut Butter zeichnet sich durch ihren sanften Duft und die reinen Zutaten aus. Zur Shea Butter, die aus den Früchten des Karitébaums gewonnen wird, gesellt sich das Kukuinussöl, das voller ungesättigter Fettsäuren steckt und so der Creme eine antioxidative Wirkung vereint. Die Goldenglow Butter ist nicht billig, aber sie ist auch nicht teurer als spezifische Tattoopflegeprodukte. Außerdem kann man sie nicht nur auf Tattoos, sondern auch raue Ellenbogen, rissige Füße und andere in Mitleidenschaft gezogene Körperteile schmieren!