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Gekrepptes Haar: Warum du diesen Retro-Trend nicht auslassen solltest

Jahrelang galten die Zick-Zack-Locken als absolute Retro-Frisur und Renner auf Kostümpartys. Doch jetzt nehmen wir uns das gekreppte Haar mal ernsthaft wieder vor!

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gekrepptes haar
© Getty Images

Bitte aufzeigen, wer damals (in den 80's oder 90's) eine Freundin mit einem Kreppeisen hatte! Dann könnt ihr euch sicher ganz genau erinnern, wie sehr das Haar geraucht - Hitzeschutz, was ist das? - hat, als man die begehrten Zick-Zack-Wellen formte. Nach der durchaus schädigenden Prozedur hatte man plötzlich eine Löwenmähne und fühlte sich wie ein Popstar. Doch irgendwie verloren die gekreppten Haare im Laufe der Zeit ihre Coolness und wurden nur noch auf Verkleidungspartys für 80's Kostüme eingesetzt.

Dabei ist es doch eigentlich so: Gekrepptes Haar kann richtig toll aussehen! Vielleicht nicht unbedingt im X-Tina-Style (siehe oben), aber so, wie es Ariana Grande, Beyoncé oder Halsey machen:

Sanfte Kreppwellen - das lassen wir uns sofort einreden! Einerseits, weil die winzigen Locken sofort Volumen zaubern. Andererseits, weil der Look einfach lässig und gleichzeitig wild aussieht.

Außerdem sagt keiner, dass man den ganzen Kopf vollkreppen muss! Einzelne Strähnen wirken viel moderner. Wir verraten euch zwei Methoden, mit denen ihr den Krepp-Look ganz einfach nachmachen könnt:

Kreppeisen: Vorteil: Schnelligkeit / gleichmäßige Wellen / langer Halt - Nachteil: Hitze schädigt tendenziell die Haare

Die Methode erklärt sich von selbst: Gerät anstecken und gewünschte Strähnen kreppen. Ganz wichtig: Hitzeschutz verwenden! Und nicht zu wenig. Ist deshalb auch eher für gesundes, kräftiges Haar zu empfehlen. Für den Anfang einzelne Strähnen in jeder Haarschicht kreppen und mit den Fingern auskämmen. Nicht zu nah an den Ansatz gehen - außer man will wirklich eine voluminöse Mähne.

Mini-Haarringerl: Vorteil: Haare werden nicht geschädigt / Mähne lässt sich leicht wieder umstylen / man braucht kein eigenes Gerät - Nachteil: Hoher Plastikverbrauch / lange Prozedur / je nach Haarstruktur kurzer Halt

Feuchte Haare mit ein wenig Gel oder Schaumfestiger bearbeiten (Geheimtipp: Ansatz glatt föhnen, damit keine Härchen abstehen!) und Strähnchen für Strähnchen flechten. Je mehr Strähnen man flechtet, desto krasser wird der Krepp-Effekt. Das trifft auch auf die Dicke der Strähnen zu: Je dünner, desto gekreppter sehen sie aus.

Haare am besten über Nacht so eintrocknen lassen. Wer störrisches Haar hat, besprüht die fertigen Locken mit viel Haarspray. Und nicht zu sehr auskämmen - dann löst sich die Frisur nur schneller auf.

Tyra Banks, schau nicht so skeptisch! Für 2008 waren deine Haare supercool.

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Thema: Haare