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Wie viel kostet ein Hund wirklich pro Jahr?

Du willst unbedingt ein Haustier, weißt aber nicht, ob du dir einen Hund wirklich leisten kannst? Wir haben uns das Ganze ganz unvoreingenommen angesehen...

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Wie viel kostet ein Hund wirklich pro Jahr?

Sie sind ja schon soooo süß!

© iStock

Der Hund ist nach der Katze das zweitliebste Haustier der ÖsterreicherInnen. Schätzungen zufolge gibt es 827.000 Hunde in Österreichs Haushalten – Tendenz steigend. Allein in Wien sind 55.000 der Vierbeiner beheimatet. Leider werden jährlich auch tausende Tiere ausgesetzt. Gerade wenn der Urlaub vor der Tür steht, verzeichnen die Tierheime vermehrt Zuwachs. Wer jetzt ein Haustier aufnehmen möchte, sollte auf die Bedürfnisse der menschlichen Begleiter Rücksicht nehmen und vorbereitet sein.

Was Hunde brauchen

Die Grundbedürfnisse unserer vierbeinigen Freunde lassen sich in vier Bereiche zusammenfassen: Essen und Trinken, Laufen und sich in der Natur austoben, mit Gleichaltrigen sozialisieren, Zuneigung von Frauchen und Herrchen bekommen sowie Befehle im täglichen Leben auf eine liebevolle und bestimmte Art und Weise erhalten. Das sollten zukünftigen BesitzerInnen eines Hundes beachten, um das Wohlergehen ihres Tieres sicherzustellen. Wenn man weiß, dass der Hund mindestens 8 Stunden allein verbringen muss, sollte man Vorkehrungen treffen und eventuell mit der Unterstützung eines Hundesitters sicherstellen, dass der Hund 3-4 Mal am Tag ausgeführt wird. Einer dieser Ausflüge sollte in der Natur stattfinden und mindestens 30-60 Minuten dauern. Dann werden sich die BesitzerInnen über einen ausgeglichenen Hund freuen können.

...und wie hoch sind die Kosten?

Zusätzlich zu den Anschaffungskosten für den Hund, sollten sich HundebesitzerInnen auch auf weitere Kosten einstellen. Dazu zählen etwa Impfungen, die unerlässlich sind, um ein gesundes Leben für den geliebten Vierbeiner zu gewährleisten und um Probleme zu vermeiden, die den Geldbeutel der BesitzerInnen noch stärker belasten könnten. Im Schnitt sollte man dafür im ersten Jahr 150 Euro veranschlagen. Die jährlichen Kontrollbesuche beim Tierarzt oder bei der Tierärztin sind ebenfalls unbedingt einzuplanen, um sicherzustellen, dass mit dem treuen Begleiter alles in Ordnung ist. Die Kosten belaufen sich hier auf rund 65 Euro.

Und dann gibt es natürlich noch die Basiskosten: eine Grundausstattung mit Futter- und Wassernäpfen, der Kauf einer Box, einer Leine und eines Halsbandes erfordert eine Anfangsinvestition von rund 200 Euro. Die laufenden Futterkosten liegen für einen kleinen bis mittelgroßen Hund bei etwa 60 Euro im Monat, bei einem großen Hund liegen die Kosten in etwa bei 150 Euro.

Warum Hunde im Büro viele Vorteile bringen

Hundesitter auf ProntoPro.at verlangen im Schnitt 14 Euro pro Stunde, bieten allerdings die Möglichkeit, Pauschalpreise zu vereinbaren, wenn ein Tier laufend betreut wird. Einmal Komplettservice für den Hund mit Waschen, Schneiden, Föhnen sowie Nägel schneiden kostet ab 45 Euro und variiert je nach Größe des Hundes. Hundetrainingskurse für Welpen oder auch bereits erwachsenen Exemplare werden ab 40 Euro angeboten - 5 Einheiten sind in der Regel ausreichend.

Was unsere Lieblinge kosten - wirklich und ungeschönt

Erstes Jahr

  • Tierarztkosten (jährliche Besuche - einmalig): € 65
  • Impfungen: € 150
  • Grundausstattung (Näpfe, Box, Leine, Halsband): € 200
  • Futter (60 € pro Monat für einen Hund bis zu 20kg): € 720
  • Gesamt erstes Jahr (Basiskosten): € 1.135

Folgejahre

  • Tierarztkosten: € 65
  • Futter: € 720
  • Gesamt (Basiskosten): € 785

Zusätzliche Services

  • Hundesitter (2 Stunden pro Woche - 14 € pro Stunde): € 1.456
  • Hundepflege (2 Mal pro Jahr - 45 € pro Besuch): € 90
  • Hundetraining (5 Einheiten - 40 € pro Stunde): € 200
  • Gesamtkosten Basis und Zusatzservices Folgejahre: € 2.331
Thema: Tiere
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