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Schmerzen, Rötungen, Entzündungen: Dieses Microblading ging ordentlich schief

Die Risiken von Microblading-Behandlungen sind eigentlich verschwindend klein. In äußerst seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen.

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Schmerzen, Rötungen, Entzündungen: Dieses Microblading ging ordentlich schief
© iStock

Ein äußerst seltener Fall einer – wie sollen wir sagen – Microblading-Panne, die sich bereits im Jahr 2017 ereignete, macht derzeit wieder im Netz die Runde: Die damals 43-jährige Amanda machte eine ziemlich erschreckendes Foto öffentlich, auf dem sie ihre schweren Entzündungen nach einer Microblading-Behandlung zeigt. Anstatt perfekt tätowierter Augenbrauen erwartete die Australierin der blanke Horror. Dicke Blasen und feuerrote Stellen waren die Folge einer allergischen Reaktion oder auf unhygienische Zustände im Studio. Genaueres ist nicht bekannt. Fest steht: Die Microblading-Behandlung ging komplett in die Hose. Mehr noch, sie brachte die Frau in ernsthafte Schwierigkeiten.

"Am nächsten Tag bin ich aufgewacht und meine Haut war auf dem ganzen Kissen verteilt. Alles war rot und geschwollen. Ich ging sofort zum Arzt wegen der starken Schmerzen und Schwellungen. Es fühlte sich an, als ob etwas meine Haut abfrisst, alles löste sich ab", so Amanda gegenüber der Daily Mail . Gezeigt wurde ihr Microblading-Komplettausfall bei der Fernsehsendung "The Doctors".

Microblading rief extreme Hautreaktion hervor

Die behandelnden ÄrztInnen vermuteten damals, dass Amanda auf den Tattoo-Farbstoff allergisch reagiert. Die Hautärztin von "The Doctors" konnte diese Vermutung unterstreichen: "Wenn man Kerben in der Haut erzeugt, ist das ein guter Zugang für Bakterien. Wenn man bei der Kundin also keine sterilen Instrumente verwendet hat, Schmutz in der Umgebung war oder die Haut nicht richtig gereinigt wurde, könnte sie also definitiv eine Infektion davongetragen haben. Sie könnte aber auch allergisch gegen den Farbstoff reagiert haben."

Die Australierin ließ laut Metro News das Microblading in der "Skincare Laser Clinic" in Melbourne durchführen. Das Institut wies laut Medienberichten die Vorwürfe zurück. Die Kundin hätte eine allergische Reaktion auf die verwendete Tattoo-Farbe oder hätte die Pflege-Anweisungen nicht korrekt befolgt. Auf alle Fälle solltet ihr euch gründlich über die hygienischen Zustände im Kosmetikstudion, Lizenzen, verwendete Produkte etc. schlau machen, wenn ihr eine Microblading-Behandlung plant.