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Der 4-Sekunden-Trick gegen eingewachsene Haare

Du hast beim Rasieren immer wieder mit eingewachsenen Haaren zu kämpfen (Bikinizone, yippie!)? Der schnelle Super-Trick, der für immer dagegen hilft.


Der 4-Sekunden-Trick gegen eingewachsene Haare
© Instagram/Maryaswim

Als wäre das Rasur-Prozedere nicht furchtbar genug (hi, dein Knie blutet!), so haben die meisten von uns im Sommer noch mit einer weiteren Lästigkeit zu kämpfen: Eingewachsene Härchen. Die nachwachsenden Haare wachsen nicht gerade aus der Haut heraus, sondern unter der Haut und bilden unschöne Knubbel oder Pickelchen.

Wie entstehen eingewachsene Haare?

Sie entstehen meist nach der Haarentfernung – Rasur, Epilieren oder Wachsen, es spielt eigentlich keine Rolle, welche Methode du anwendest. Die Haarwurzel ist genetisch darauf programmiert, das Haar eine bestimmte Zeit lang wachsen zu lassen. Sie sitzt am Ende des so genannten Haarfollikels, der Haarfollikels liegt in einer länglichen Einstülpung der Oberhaut. Normalerweise wachsen Haare gerade aus der Haut heraus. Die Stelle, an der die Haare aus der Haut austreten, wird wegen ihrer Form auch Haartrichter genannt. Manchmal locken sich die Haare beim Wachsen aber zurück oder seitlich in die Haut. Auch abgestorbene Hautschuppen, die die Haartrichter verstopfen, können zu eingewachsenen Haaren führen.

Wie vermeide ich eingewachsene Haare?

Gut ist es, wenn du die Haut vor der Rasur mit warmen Wasser oder Kompressen vorbereitest und die Poren öffnest. Auch ein Peeling, dass die abgestorbenen Hautschuppen vom Haartrichter abtragen, hilft gegen eingewachsene Haare.

Der Trick, der gegen eingewachsene Haare hilft

Oh ja – es gibt ihn. Wir haben uns nämlich bei der Dermatologin unseres Vertrauens schlau gemacht.

Was du brauchst: Eine Tube 1%iger Hydrocortison-Creme - zum Beispiel Fenistil oder Hexal .

Was du machst: Direkt nach der Rasur trägst du einen ganz dünnen Film (auf keinen Fall zu dick!) auf jene Stellen auf, die besonders irritiert wirken und an denen häufig eingewachsene Haare auftreten. Etwa an der Bikini-Zone oder unter den Achseln. Ist die Haut besonders stark irritiert, dann kannst du das Prozedere ein paar Tage lang wiederholen. Aber nicht länger als eine Woche, denn Cortisonsalbe kann die Haut bei exzessiver Nutzung verdünnen.

Warum es wirkt: Die Salbe beruhigt die juckende Stellen, sie löst auch Schwellungen, die unter der Haut liegen, auf. Dadurch verhindert sie, dass die Haare unter dem Haartrichter gefangen sind. Außerdem wird die Narbenbildung von Rasur-Brandstellen und kleinen Schnitten verhindert.

Und nun? Hallo, Bikini-Zone!

Thema: Pflege