
Die Arbeitsmotivation steckt in der Krise! Immer weniger Menschen engagieren sich im Beruf, das zeigt eine aktuelle Studie. Woran das liegt und welche Rolle Führungskräfte, Sinn und Unternehmenskultur dabei spielen, erfahren Sie hier.
Ächz, bitte nicht schon wieder Montag! Während das Wochenende gefühlt in Lichtgeschwindigkeit an uns vorbeirast, spüren viele spätestens zum Start der neuen Arbeitswoche das blanke Office-Grauen. Ja, das kann sich ziemlich niederschmetternd anfühlen. Motivation? Fehlanzeige! Immer mehr Beschäftigte fühlen sich mit ihrem Arbeitgeber nicht mehr verbunden und haben innerlich bereits gekündigt. Wir befinden uns auf einem historischen Tiefstand, was Produktivität und emotionale Verbundenheit betrifft, wie eine aktuelle Gallup-Studie zeigt. Nur neun Prozent aller Österreicher:innen geben im „State of the Global Workplace Report“ an, in ihrem Job engagiert zu sein. Gleichzeitig sind lediglich 20 Prozent bereit, den Arbeitsplatz zu wechseln. Was das konkret bedeutet? „80 Prozent haben keinen Bock und sitzen das Motivationstief einfach aus“, bringt der Wiener Unternehmer und Keynotespeaker Ali Mahlodji das Dilemma auf den Punkt. In seinem neuen Buch „(Null) Bock auf Arbeit“ (Gabal Verlag) möchte der Bestsellerautor den Menschen dabei helfen, motiviert zu bleiben. Woran es liegt, dass so viele innerlich zu ihrem Job auf Distanz gegangen sind? Mahlodji ist überzeugt: „Die österreichische Personal- und Führungskultur war nie eine, die auf Engagement oder Sinnsuche geachtet hat. Unsere Gesellschaft hat den Glaubenssatz ‚Der Staat und mein Arbeitgeber werden es schon richten‘ verinnerlicht“, beschreibt Mahlodji die typisch österreichische Gemütlichkeit. Und diese ist nicht nur hierzulande Problembär Nummer eins.
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