
Mittels Augmented-Reality-Technologie kann man Make-up-Produkte digital aus- bzw. anprobieren - so findet jeder Hauttyp sein individuelles Farb-Match.
©StocksySchluss mit Mainstream und Monotonie! Heuer erfüllen wir uns den Wunsch nach mehr Beauty-Individualismus. Warum wir jetzt umdenken und wie uns künstliche Intelligenz dabei unterstützt.
Wir wollen mehr!
Ein perfekter Teint, sanft gerötete Wangen, (unechte) Sommersprossen, etwas Gloss auf den Lippen. Dazu Bombshell-Locken à la Victoria’s Secret. „Die sehen ja alle gleich aus“, wird über das Aussehen von weiblichen Promis und Influencerinnen auf deren Instagram-Seiten gerne kommentiert. Dieser einheitliche Look (auch „Clean Girl-Ästhetik“ genannt) wird in letzter Zeit stark kritisiert. Allerdings nicht nur aufgrund der Eintönigkeit, sondern als unerreichbares und teilweise ausgrenzendes Schönheitsideal. Sei es wegen des Hauttyps, der Haarlänge, der Haarstruktur oder anderer Kriterien – der Look steht für Schönheitsideale, die nicht unbedingt realistisch sind. Daher fordern immer mehr User:innen mehr Beauty-Individualismus. Und das sowohl bei Make-up-Trends als auch bei Themen rund um Hautgesundheit. Denn auch für Letzteres scheint in den sozialen Medien oft ein unreflektiertes „One-size-fits-all“-Prinzip zu gelten.