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Symptome & Warnzeichen: Diese 12 Anzeichen deuten auf Brustkrebs hin

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Auf welche Zeichen man vorab achten sollte und warum es wichtig ist, regelmäßig selbst Hand anzulegen, erklären wir euch.

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Symptome & Warnzeichen: Diese 12 Anzeichen deuten auf Brustkrebs hin
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In Österreich erkrankt fast jede 8. Frau an Brustkrebs. Jährlich gibt es fast 5000 Neuerkrankungen. Diese Krankheit (und auch andere Krebsarten) schleichen sich an einen heran, bevor man irgendeine Ahnung hat, was im eigenen Körper abgeht. Das liegt daran, dass Frauen eher nach Knoten in ihren Brüsten suchen und andere Zeichen dabei ignorieren.

Daran ist auch absolut nichts falsch, aber Krebs kündigt sich oftmals schon mit anderen Symptomen an. Bei vielen anderen Krebsarten gibt es auch keine Knoten, nach denen man Ausschau halten könnte. Deshalb ist es wichtig sich bewusst zu machen, welche Symptome sonst noch bei Brustkrebs auftreten können.

1

Sensible Nippel und Nippelausfluss
Sind die Brustwarzen wund oder schmerzen bei jeglicher Berührung und/oder tritt Flüssigkeit, die nicht Muttermilch ist, aus den Nippeln? Es kann sich allerdings auch um einen normale Brustwarzenentzündung oder hormonelle Veränderungen handeln. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

2

Veränderte Hautstruktur und Hautfarbe
In vielen Fällen verändert sich die Farbe rund um die Brust. Manchmal kommt es auch zu einer Art Orangenhaut mit geweiteten Poren.

3

Verändernde Brustform und Größe
Eine Brust ist deutlich größer als die andere und beim Anheben der Arme bewegen sich die Brüste unterschiedlich.

4

Knoten in der Achselhöhle
Das Brustgewebe erstreckt sich bis zu den Achselhöhlen, krebsartige Tumore beschränken sich nicht nur auf die Brust.

5

Ziehen und Spannen im Brustbereich (einseitig)
Wenn die Brüste ohne ersichtlichen (hormonellen) Grund schmerzen und ziehen, könnte es ein Zeichen für Brustkrebs sein. In vielen Fällen ist der Schmerz einseitig.

6

Eine Wunde oder ein blauer Fleck heilt nicht ab
Wunden oder blaue Flecken heilen trotz antibiotischer Behandlung und Salben nicht ab.

7

Reizhusten, obwohl nicht erkältet
Der Husten ist aus dem Nichts aufgetreten und kommt nicht von einer Erkältung oder Grippe.

8

Magen-Darm- und Blasenbeschwerden
Der Stuhlgang ist unregelmäßig oder es kommt häufig zu Durchfall oder Verstopfung.

9

Starker Energieverlust
Chronische Müdigkeit und Energieverlust, trotz viel Schlaf.

10

Signifikante Gewichtsveränderungen
Rascher Gewichtsverlust oder starke Gewichtszunahme ohne ersichtliche Gründe, können ebenfalls auf eine Veränderung der Zellen schließen.

11

Juckreiz, Hautrötung- und schuppung
Juckreiz, und Hautrötungen, die nicht verschwinden, deuten auf einen Flüssigkeitsaufbau bzw. eine schlechte Lymphfunktion hin oder weisen darauf hin, dass der Körper versucht, neue Blutgefäße für Brusttumore zu schaffen.

12

Schmerzen im oberen Rücken
Schmerzen im oberen Rückenbereich, die weder durch Sport, Physiotherapie oder Entspannung weggehen, können auf Brustkrebs hindeuten. Wenn Tumore wachsen, drücken sie auf Nerven und Sehnen, was Rückenschmerzen verursacht. Wenn der Krebs metastasiert (z.B in die Knochen) könnte auch das Schmerzen im Rücken verursachen.

Brustkrebs-Vorsorge: Regelmäßiges Brustabtasten ist das A und O

Wer regelmäßig seine Brüste abtastet, weiß, wie sie sich im Normalfall anfühlen und erkennt Veränderungen sofort. Wer eine Periode hat, sollte seine Brust immer ein paar Tage nach der Blutung abtasten. Wer aber hormonell verhütet und aus diesem Grund keine Periode bzw. nur Abbruchblutungen bekommt, sollte die Brust einmal im Monat zur selben Zeit abtasten. Während der Selbstuntersuchung ist es wichtig nicht nur abzutasten, sondern auch die Brustwarzen und die Haut drumherum sowie die Achselhölen genau zu untersuchen. In etwa 20 Prozent der Fälle wird Brustkrebs durch eine physische Untersuchung und nicht durch eine Mammographie festgestellt.

Wichtig: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Lasst euch von eurem Arzt oder eurer Ärztin fachlich beraten.

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