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Es ist wahr: Frauen mit hässlichen Männern sind laut Studie glücklicher

Hin und wieder fragt man sich ja tatsächlich, wie ausgerechnet DIESE Frau mit SO EINEM Mann zusammen sein kann. Eine Studie aus den USA zeigt, warum das so ist.

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Hüpfendee, glückliche Frau
© Photo by Anthony Ginsbrook on Unsplash

Nicht erst ein Mal habe ich mich in meinem Leben gefragt, wie eine dermaßen schöne Frau mit einem so dermaßen unattraktiven, unsexy Mann zusammen sein kann. Ja, sehr oberflächlich, aber manchmal kann ich meine Gedanken leider erst im Nachhinein zügeln. Und ich weiß auch, dass eine derartige Beurteilung weder nett noch besonders aussagekräftig ist, denn in Wahrheit ist das Aussehen zwar im ersten Moment einer der Hauptgründe, warum man sich überhaupt für einen anderen Menschen interessiert, aber mit Sicherheit kein Garant für eine auf Dauer glückliche Beziehung. Eher im Gegenteil...

Trotz meines Wissen wollte ich aber mehr darüber erfahren, warum manche Paare sich rein optisch betrachtet doch so massiv unterscheiden und ob es dafür auch wissenschaftliche Untersuchungen gibt. Die Antwort ist: JA, die gibt es! Eine Studie aus den USA, Florida, hat nämlich genau das untersucht und ein verblüffendes Ergebnis erzielt, das aber am Ende irgendwie auch logisch klingt.

Attraktive Frau + wenig(er) attraktiver Mann = glückliche Beziehung

Die ForscherInnen aus Florida zogen für ihre Studie gesamt 113 Paare im Alter zwischen 25 und 29 Jahren heran. Ein Alter, in dem Äußerlichkeiten durchaus noch einen hohen Stellenwert einnehmen. Die Bewertung bezog sich ausschließlich auf die Attraktivität des eigenen Partners. Das Ergebnis: Attraktive Frauen mit einem wenig(er) attraktiven Mann führen eine weitaus erfülltere Beziehung als diejenigen, die einen Adonis an ihrer Seite wissen, der besser aussieht als sie selbst.

Die Hintergründe dafür sind eigentlich auch leicht erklärt: Laut den WissenschaftlerInnen würden sich nämlich Männer, die eine vergleichsweise sehr attraktive Frau an ihrer Seite hätten, weitaus mehr um diese bemühen als Männer, die entweder in gleichem Maße attraktiv oder gar noch attraktiver als ihre Partnerin seien. Drehe sich der Spieß um, dass eine Frau einen wesentlich attraktiveren Partner an ihrer Seite habe, so fühle sie sich oft eingeschüchtert und in manchen Fällen sogar unsichtbar. Dies wiederum führe dazu, dass sie sensibler, verletzbarer und damit einhergehend auch unglücklicher sei.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich bestätigen, dass die WissenschaftlerInnen mit ihren Erkenntnissen durchaus richtig liegen. Neben einem über die Norm attraktiven Mann fühlt man sich als Frau oft klein, unsichtbar und mit der Zeit auch unsicher. Dazu steigt die Eifersucht, wenn der Göttergatte mit seinen Jungs den jährlichen Männerausflug einberuft und seinen stählernen Körper stolz über die Strände der gewählten Ausflugsdestination trägt. Und auch in meinem Bekanntenkreis konnte ich diese Erkenntnis beobachten - manchmal sogar mit derart starken Auswirkungen, dass dadurch sogar die Beziehung in die Brüche ging.

Darum: Augen auf bei der Partnerwahl und auf keinen Fall von Äußerlichkeiten blenden lassen. Viel wichtiger ist ja am Ende, dass man charakterlich auf derselben Welle schwimmt!