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Profi-Kicker Stefan Maierhofer im WOMAN-Talk über seine Jugendliebe

Nach einer Pause von sieben Jahren ist der Profi-Kicker wieder zu seiner Jugendliebe zurückgekehrt. Wir baten den Zwei-Meter-Hünen und seine neue alte Freundin Miriam zum Liebes-Talk in ihrem Salzburger Domizil.


Profi-Kicker Stefan Maierhofer im WOMAN-Talk über seine Jugendliebe
© Franz Neumayr

Den dunkelbraunen Wohnzimmertisch, der farblich perfekt zum restlichen Interieur passt, zieren ein roter Weihnachtsstern und viele brennende Kerzen. Alles ist picobello aufgeräumt. Nur im Hintergrund läuft – wie könnte es anders sein– Fußball! Willkommen daheim bei Flankengott Stefan Maierhofer, der gerade zum zweitschönsten Austro-Promi gewählt wurde! „Seine 140m2 große Wohnung hier in Salzburg hat er ganz alleine eingerichtet“, sagt seine Freundin Miriam, die in Wien lebt und ihn jedes zweite Wochenende besucht. Maierhofer lachend: „Trotzdem hat sie schon einen kitschigen Spiegel aussortiert. Wie auch immer. Nach Jahren in England und Deutschland bin froh wieder in zuhause zu sein. Ich habe die Lebensqualität vermisst – und vor allem meine Miriam...“

Woman: Herr Maierhofer, Sie waren sieben Jahre lang Single. Hielten Sie beide nach Ihrer Trennung Kontakt?

Stefan: Wir hatten immer Kontakt – einmal mehr, einmal weniger. Aber zu Miriams Mutter hatte ich sicher mehr Kontakt. Ich habe mich bei ihr immer nach Miriam erkundigt.

Miriam: Umgekehrt war’s genau so. Mama hat mir erzählt, wie es Stefan geht.

Stefan: Nach fast sieben Jahren haben wir uns auf der Geburtstagsfeier eines Freundes wiedergetroffen. Als wir vom tödlichen Autounfall eines Bekannten erfuhren, bin ich sofort zu Miriam gefahren. Wir haben dann drei oder vier Stunden nur geredet …

Miriam: Die Situation war schlimm. Keiner von beiden wollte damals alleine sein.

Stefan: Und es war eigentlich das erste Mal, dass wir wieder richtig intensiv miteinander gesprochen haben, drei oder vier Stunden lang.

Woman: War Ihnen damals klar, dass zwischen Ihnen noch Gefühle vorhanden sind?

Miriam: Schwer zu sagen. Wir hatten ja beide in dieser Zeit auch andere Beziehungen…

Stefan: Naja, bei mir waren’s eher Bekanntschaften. Ich war sehr viel unterwegs, habe viele Frauen gemacht und mein Single-Leben einfach in vollen Zügen genossen.

Woman: Miriam, werden Sie gar nicht eifersüchtig, wenn Sie so etwas hören?

Miriam: Nein,wir haben über alles offen gesprochen. Man arbeitet die Vergangenheit einmal auf und zieht dann einen Schlussstrich. Ab jetzt zählt nur noch die Zukunft. Ich hatte ja auch Beziehungen.

Woman: Haben Sie Ihre Bekanntschaften mit Miriam verglichen?

Stefan: Wahrscheinlich habe ich das automatisch gemacht – ohne, dass es mir richtig bewusst war. Jetzt bin ich einfach unendlich froh, dass ich sie wiederhabe.

Miriam: Den Männern, mit denen ich zusammen war, hat auch einiges gefehlt…

Stefan: (unterbricht) Ich mache halt den besten Kaiserschmarrn. Da kann keiner mithalten! (beide lachen) . Miriam hat mittlerweile auch kochen gelernt. Das hat sie mir gleich bewiesen, als wir hier eingezogen sind. Ich habe aber einen kleinen Vorteil, weil ich schon früh für mich selbst sorgen musste. Was den Haushalt betrifft, habe ich viel von meiner Mutter mitbekommen. Ich bin nicht so ein Macho, der die Frau alles machen lässt. Ich kann Wäsche waschen – im Notfall sogar ein Hemd bügeln. Ich bin selbstständiger geworden, habe mich weiterentwickelt.

Woman: Was machen Sie jetzt beim zweiten Anlauf anders?

Miriam: Schwer zu sagen. Das alles ist noch sehr frisch. Und wir sehen uns ja nur jedes zweite Wochenende. Ich habe ja meinen Job in Wien.

Stefan: Wir sind ja auch erst im August zusammengekommen. Wir versuchen, die Zeit die wir miteinander haben, zu genießen – wir machen uns keinen Druck. Es ist auch kein Problem, dass wir uns so selten sehen. Es wäre auch genauso schwierig, wenn Miriam hier in Salzburg leben würde. Ich traniere ja trotzdem jeden Tag.

Miriam: Aber bei den Heimspielen bin ich immer dabei – ich bin sicher Stefans größter Fan.

Woman: Apropos Fans: Wie gehen Sie damit um, wenn ihn hübsche Frauen ansprechen?

Miriam: Live habe ich das eigentlich noch gar nicht miterlebt. Ich habe aber kein Recht, mich aufzuregen. Er ist ja ein attraktiver Mann! Da kann ich die weiblichen Fans schon verstehen. Manchmal ist vielleicht Eifersucht dabei. Aber damit werde und muss ich klarkommen.

Woman: Wo haben Sie beide sich als Teenager eigentlich kennengelernt?

Miriam: In einer Disco . Stefan hat den ersten Schritt gemacht und mich angesprochen.

Stefan: Ich hatte Gummibären dabei, damit habe ich sie „rumgekriegt“. Bei unserem ersten Date habe ich sie zum Picknick eingeladen. Da haben wir uns auch das erste Mal geküsst. Das war am 12. Mai 2000. Den Tag werde ich nie vergessen. Ein Wunder, dass ich ihr damals gefallen habe – mit Glatze und Pickel im Gesicht (lacht) .

Miriam: Für mich warst du damals auch sehr schön. Die Optik ist ja nicht so wichtig.

Stefan: Das stimmt. Ich habe in den letzten Jahren viele schöne Frauen kennengelernt, aber keine konnte mir das geben, was mir Miriam gibt.

Woman: Was genau ist das?

Stefan: Geborgenheit. Und die Art, wie sie mich ansieht. Wir haben oft beide die gleichen Gedanken – wir harmonieren einfach auf jeder Ebene.

Woman: Warum haben Sie sich dann beim ersten Anlauf getrennt?

Stefan: Aus Zeitmangel. Ich musste neben dem Fußball auch noch im heimischen Betrieb mitarbeiten. Unsere Freunde haben alle etwas zusammen unternommen, nur ich war selten dabei. Das war für Miriam natürlich auch keine leichte Situation.

Miriam: Außerdem waren wir mit 17 Jahren noch unreif und hatten Angst, etwas zu verpassen. Was – im Nachhinein betrachtet – vollkommener Schwachsinn ist. Aber so etwas denkt man halt als Teenager.

Stefan: Ich muss auch zugeben, dass ich mich nicht so entwickelt hätte, wenn wir uns nicht getrennt hätten. Auch meine Karriere wäre wahrscheinlich nicht so verlaufen. Nach der Trennung habe ich keinen Grund mehr gesehen hierzubleiben und habe die Chance ergriffen und bin nach München gegangen. Wenn wir zusammengeblieben wären weiß ich nicht, ob ich diesen Entschluss überhaupt gefasst hätte. Jetzt sind wir reifer geworden, wissen genau, was wir im Leben wollen. Die Voraussetzungen jetzt sind einfach andere. Wir unterstützen uns gegenseitig und das ist schön zu wissen.

Woman: Wie war das, als ihr dann wieder mehr Kontakt zueinander hattet?

Miriam: Als würde etwas in mir explodieren. Als Stefan mich dann das erste Mal besuchte, kam er mit einer Packung Eistee und einem Kuchen zu mir – das war schon in unserer Jugend Tradition. Ich habe mir nur Gedanken darüber gemacht, was ich anziehen soll und was ich überhaupt sagen soll. Wir waren beide so00 nervös! Bei seinem zweiten Besuch, war klar: ,So, das ist’s jetzt’. Da küssten wir uns nach sieben Jahren das erste Mal wieder. Es war wie ein Feuerwerk im Bauch. Ich wusste: ,Das ist mein Mann, mit dem ich alt werden möchte’. Aber in unserer ersten Nacht hatten wir solche Hemmungen, dass wir uns nicht einmal umarmten...

Stefan: Es war etwas sehr Besonderes. Wir haben uns so benommen, als wären wir wieder 17 Jahre alt – als würden wir nicht wissen, was zu tun ist. Wir haben dann nur geredet. Nach dieser Nacht fanden wir wieder zueinander.

Woman: Und wie haben Ihre Familien darauf reagiert?

Miriam: Wir haben das zuerst eigentlich für uns behalten. Als ich meiner Mama dann einmal sagte, dass ich Stefan besuchen fahre, war sie sehr überrascht. Meine Freunde eher weniger – die haben immer geglaubt, dass wir wieder zueinander finden. Aber es wundern sich viele, dass wir nach sieben Jahren wieder ein Paar sind. Aber Hauptsache wir sind glücklich.

Woman: Wie sieht die Zukunft aus, gibt es Pläne für ein gemeinsames Domizil?

Stefan: Ich habe meinen Eltern ein Haus gekauft, dort könnten wir den oberen Stock ausbauen. Dann hätten wir 200m2 Wohnfläche für uns allein. Aber jetzt bin ich noch in Salzburg. Wer weiß, wohin die Reise geht.

Miriam: Wenn Stefan wieder ins Ausland gehen würde, würde ich ihn begleiten. Fernbeziehungen sind auf Dauer einfach nichts für uns.

Woman: Denken Sie schon an Nachwuchs?

Stefan: Der eine mehr, der andere weniger. Ich bin bereit!

Miriam: Irgendwann werde ich ihm den Wunsch nach Nachwuchs schon erfüllen. Wir brauchen jetzt einmal Zeit für uns. Ich will zuerst die Zweisamkeit genießen. Ein Kind ist schließlich eine Lebensaufgabe.

Woman: Und was ist mit Hochzeit?

Miriam: Ich gebe ab... (grinst)

Stefan: Miriams Ringgröße weiß ich schon. Aber zu viel verrate ich nicht. Ich will ja den Überraschungseffekt nicht kaputtmachen…

Interview: Sandra Jungmann