
Im Editorial teilt die Chefredakteurin persönliche Frühlingsgedanken und gibt einen inspirierenden Ausblick auf neue Mode-, Beauty- und Wohntrends. Zudem rückt sie starke Frauen und jene leisen, kraftvollen Impulse in den Fokus, die Mut machen und Lust auf Veränderung wecken.
Die Zeichen stehen auf Veränderung!
Während ich diese Zeilen schreibe, schneit es in Wien wieder einmal – gefühlt zum hundertsten Mal. Was mir den Tag dennoch versüßt: die zauberhaften Catwalk-Kreationen, die wir seit Wochen sichten, kuratieren und in unserer prachtvollen Trendvorschau für Sie aufbereitet haben.
Was mir persönlich immer am meisten Spaß macht: die It-Bags der Big Brands, mit denen man sich doch ganz wunderbar für den überstandenen Mode-Winter belohnen könnte. Doch es geht nicht nur um Neues, sondern auch darum, Gewohntes anders zu kombinieren, sich inspirieren zu lassen und Spaß an Fashion und Beauty wieder bewusst zuzulassen. Und auch unser Zuhause wird – etwa mit den aufregenden internationalen Wohntrends von Jennifer Koutni (ab Seite 140) – mehr denn je zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit statt zur perfekten Inszenierung.
Mit dem Frühling wächst aber nicht nur die Lust auf einen Neubeginn, sondern auch die Aufmerksamkeit für das, was wirklich zählt. Rund um den Weltfrauentag richten wir den Fokus deshalb auf Frauen, die Großes geleistet haben, ohne laut darüber zu sprechen: starke Österreicherinnen, die gestalten, bewegen und inspirieren – oft fernab der großen Bühne. Geschichten von Mut, Haltung und neuen Perspektiven, die zeigen, wie viel Kraft im Stillen entsteht und warum es sich lohnt, genauer hinzusehen, erzählt von meiner Kollegin Nina Horcher (ab Seite 22).
Denn genau das ist die Essenz dieser Saison: Optimismus, der aus kleinen Dingen wächst – einem chicen Lieblingsstück, einem wohltuenden Health-Hack im Alltag oder einem Gedanken, der länger nachhallt. Trends entstehen nicht im luftleeren Raum, sie antworten auf Bedürfnisse, auf Sehnsüchte, auf das, was fehlt. Nach einem „schier endlosen Winter“ suchen wir Leichtigkeit, die die folgenden Seiten hoffentlich für Sie verkörpern. Auf einen wunderbaren Frühling mit frischen Perspektiven und darauf, uns selbst und unserem Umfeld wieder mit ein bisschen mehr Freude zu begegnen.
Herzlichst
Michaela Strachwitz
Chefredakteurin
