Sehnsuchtsort Burgtheater: Lesung mit Regina Fritsch

Regina Fritsch © Tommy Hetzel
Die Erinnerungen an die Schicksalsjahre des Burgtheaters sollen zugleich auch Mahnung sein: 1938 vom Nationalsozialismus infiltriert und 1945 nach einem Bombenangriff ausgebrannt, war das Haus am Ring nach der glanzvollen Wiedereröffnung 1955 für viele Menschen ein wichtiger Sehnsuchtsort für ein friedliches, gerechtes und unabhängiges Österreich. Ganz Europa war von einem solidarischen Aufbaugedanken geprägt, der zurzeit wieder in Auflösung begriffen zu sein scheint. Regina Fritsch, Nicholas Ofczarek und Barbara Petritsch lesen dazu aus Texten von Zeitgenoss:innen. Anschließend diskutieren Schriftsteller:innen, Historiker:innen und Journalist:innen, was die Kultur bewirken kann, um die Utopien eines friedlichen und solidarischen Miteinanders wieder neu zu beleben.