Die WOMAN Farbanalyse: Ein Foto, Ihr Farbtyp, Ihre Palette

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Gefächerte Farbtücher für die Farbanalyse im Verlauf von warmen zu kühlen Tönen auf einem Holztisch

 © OpenAI / Ulrike Schwab

Ein Foto genügt. Wir bestimmen Ihren Farbtyp nach dem erweiterten 12-Jahreszeiten-System und liefern Ihnen Ihre persönliche Farbpalette samt Make-up- und Styling-Empfehlungen.

Rot ist nicht gleich Rot. Ein bläuliches Kirschrot kann Ihren Teint frisch wirken lassen, ein orangestichiges Tomatenrot lässt Sie müde aussehen. Welche Variante funktioniert, hängt von drei Eigenschaften Ihrer natürlichen Färbung ab: ob sie warm oder kühl ist, hell oder dunkel, klar oder gedeckt. Aus diesen drei Kriterien ergeben sich im 12-Jahreszeiten-System zwölf Farbpaletten.

WOMAN Farbanalyse

Welche Farben stehen Ihnen?

Laden Sie ein Foto von sich hoch und wir bestimmen Ihren persönlichen Farbtyp, mit passender Farbpalette und Styling-Tipps. Abonnieren Sie unseren Newsletter, um im Anschluss das Ergebnis per E-Mail zu erhalten.

Welcher Farbtyp bin ich? So funktioniert die Farbanalyse

Jede Haut hat einen Unterton, der bleibt, egal ob Sie gerade gebräunt oder winterblass sind. Zusammen mit Ihrer Haar- und Augenfarbe entscheidet er, welche Farben Sie strahlen lassen und welche Ihnen Schatten unter die Augen zaubern. Die Farbanalyse bewertet dafür drei Eigenschaften:

Unterton: warm oder kühl? Warme Typen haben einen goldenen, pfirsichfarbenen Schimmer, kühle Typen einen rosigen oder bläulichen.

Helligkeit: hell oder dunkel? Hier zählt das Gesamtbild aus Haut, Haar und Augen.

Klarheit: klar oder gedeckt? Klare Typen vertragen leuchtende, reine Farben. Gedeckte Typen wirken in sanften, leicht vergrauten Tönen harmonischer.

Das klassische Modell kennt vier Farbtypen, benannt nach den Jahreszeiten. Das erweiterte 12-Jahreszeiten-System, mit dem auch die WOMAN Farbanalyse arbeitet, teilt jede Jahreszeit in drei Untertypen. Den Ausschlag gibt jeweils die Eigenschaft, die bei Ihnen am stärksten ausgeprägt ist. So wird die Einteilung deutlich genauer, gerade für alle, die sich im Vier-Typen-Modell nie ganz wiedergefunden haben.

Sommertyp: welche Farben passen?

Der Sommertyp ist kühl und eher sanft. Typisch sind ein rosiger oder heller Teint, aschige Haartöne von Hellblond bis Mittelbraun und blaue, graue oder graugrüne Augen. Die Farben für den Sommertyp erinnern an einen dunstigen Sommertag: Nichts ist grell, alles hat einen leicht kühlen Schleier.

Heller Sommer (Light Summer): Puderblau, Lavendel, zartes Rosé, Mint und helles Perlgrau. Schwarz und kräftiges Orange wirken zu schwer.

Kühler Sommer (True Summer): Rosenholz, Himbeere, Taubenblau, Schiefergrau und kühles Weinrot. Warme Töne wie Senf, Orange und Camel sollten Sie meiden.

Softer Sommer (Soft Summer): Der gedeckteste aller kühlen Typen, der sich schon leicht Richtung Herbst neigt. Ideal sind Altrosa, Graublau, Salbei, Mauve, Taupe und Jeansblau. Neonfarben und reines Schwarz lassen den Soft Summer blass wirken, ein weiches Anthrazit ist die bessere Wahl.

Wintertyp: welche Farben passen?

Der Wintertyp lebt von Kontrast: helle oder olivfarbene Haut, dunkles Haar, oft klare, intensive Augen. Als einziger Typ trägt er reines Schwarz und reines Weiß mühelos. Die Farben für den Wintertyp sind kühl, klar und kräftig.

Dunkler Winter (Deep Winter): Schwarz, Nachtblau, Tannengrün, Burgunder und Aubergine. Pastelltöne gehen neben seiner Tiefe unter.

Kühler Winter (True Winter): Reinweiß, Königsblau, Fuchsia, Smaragd und Eisrosa. Alles Warme, Erdige und Gedeckte wirkt an ihm fahl.

Klarer Winter (Bright Winter): Kirschrot, Kobaltblau, knalliges Pink und Smaragd, am besten in starken Kombinationen. Staubige Töne wie Khaki oder Altrosa nehmen ihm die Brillanz.

Herbsttyp: welche Farben passen?

Der Herbsttyp ist warm und eher satt: goldener oder pfirsichfarbener Teint, oft Sommersprossen, Haar in Kupfer, Goldbraun oder warmem Dunkelbraun, Augen in Braun, Haselnuss oder warmem Grün. Seine Farben sind die des Herbstwaldes.

Softer Herbst (Soft Autumn): Das warme Gegenstück zum Soft Summer: Salbei, Camel, gedecktes Lachs, Khaki, Olive und warmes Taupe. Knallige Farben und reines Schwarz überstrahlen ihn.

Warmer Herbst (True Autumn): Rost, Senfgelb, Kürbis, Terrakotta, Olivgrün und warmes Petrol. Eisige Pastelltöne und kühles Pink passen nicht.

Dunkler Herbst (Deep Autumn): Schokobraun, Tomatenrot, Waldgrün, Kupfer und dunkles Bordeaux. Helle, zarte Farben wirken neben ihm verwaschen.

Frühlingstyp: welche Farben passen?

Der Frühlingstyp ist warm und frisch: heller, goldig schimmernder Teint, Haar in Gold- oder Rotblond bis hellem Braun, Augen oft in klarem Blau, Grün oder hellem Braun. Die Farben für den Frühlingstyp sind klar, warm und fröhlich.

Heller Frühling (Light Spring): Pfirsich, Aprikose, Vanille, helles Türkis und zartes Gelb. Dunkle, schwere Töne erdrücken ihn.

Warmer Frühling (True Spring): Koralle, Goldgelb, Grasgrün, warmes Türkis und helles Camel. Kühles Grau und Schwarz lassen ihn müde aussehen.

Klarer Frühling (Bright Spring): Klares Korallrot, Mohnrot, Papageiengrün und leuchtendes Türkis. Gedeckte, staubige Farben stumpfen ihn ab.

Welche Haarfarbe passt zu mir?

Die Regel für Haarfarben ist dieselbe wie für Kleidung: Der Unterton sollte zu Ihrem Farbtyp passen. Kühle Typen (Sommer und Winter) wirken mit aschigen, beigen oder kühlbraunen Nuancen frischer. Beim Sommertyp sind das etwa Aschblond, Perlblond oder kühles Mittelbraun, beim Wintertyp tiefes Espresso, Blauschwarz oder kühles Dunkelbraun. Warme Typen (Frühling und Herbst) profitieren von goldenen und kupfrigen Reflexen: Honigblond, Goldbraun, Kupfer oder Kastanie.

Wer umfärbt, sollte außerdem die Helligkeit im Blick behalten. Ein zu großer Sprung, etwa vom Mittelbraun zum Platin, bricht die Harmonie mit Haut und Augen oft auch dann, wenn der Unterton stimmt. Weil sich mit grauem oder weißem Haar das Gesamtbild verändert, lohnt sich dann ein neuer Blick auf die eigene Palette.

Farbtyp selbst bestimmen: Was die Schnelltests können

Im Netz kursieren einige Tests, mit denen Sie Ihren Farbtyp selbst bestimmen können. Die bekanntesten sind:

Adertest: Wirken die Venen am Handgelenk eher bläulich, spricht das für einen kühlen Unterton. Wirken sie grünlich, deutet das auf einen warmen hin.

Schmucktest: Steht Ihnen Silber besser, sind Sie eher kühl. Steht Ihnen Gold besser, eher warm.

Weiß-Test: Kühle Typen strahlen in Reinweiß, warme in Cremeweiß.

Die Tests geben eine erste Richtung für warm oder kühl. Für die feine Einteilung in zwölf Typen reichen sie nicht, weil Helligkeit und Klarheit darin gar nicht vorkommen. Genau hier setzt die WOMAN Farbanalyse an: Sie wertet alle drei Kriterien gemeinsam aus.

Online-Farbanalyse oder Farbberatung vor Ort?

Bei einer klassischen Farbberatung hält Ihnen eine Farbberaterin bei Tageslicht nacheinander farbige Tücher unter das Gesicht und beobachtet, wie Ihr Teint reagiert. Das ist gründlich, dauert aber meist ein bis zwei Stunden und kostet entsprechend. In Städten wie Wien oder Graz gibt es dafür zahlreiche Anbieterinnen.

Die Online-Farbanalyse ist der schnelle, kostenlose Einstieg: Sie liefert in wenigen Minuten eine fundierte Einordnung und Ihre persönliche Palette zum Ausprobieren. Wer danach tiefer einsteigen möchte, etwa mit einer kompletten Stil- und Garderobenberatung, geht mit dem Ergebnis gut vorbereitet in eine persönliche Farbberatung.

Tipp für ein gutes Ergebnis: Fotografieren Sie sich bei Tageslicht, ungeschminkt, ohne Filter und vor neutralem Hintergrund. Kunstlicht und Beauty-Filter verfälschen den Unterton.

Häufige Fragen zur Farbanalyse

Wie viele Farbtypen gibt es?
Das klassische Modell unterscheidet vier Farbtypen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das erweiterte System, mit dem auch die WOMAN Farbanalyse arbeitet, unterscheidet zwölf. Daneben gibt es Varianten mit 16 oder 24 Typen, die sich in der Praxis aber kaum durchgesetzt haben.

Was ist ein Soft Summer?
Soft Summer ist der gedeckteste der drei Sommertypen: kühl bis neutral, mit wenig Kontrast zwischen Haut, Haar und Augen. Ihm stehen sanfte, leicht vergraute Farben wie Altrosa, Graublau und Salbei.

Was ist ein Mischtyp?
Viele Menschen, die sich zwischen zwei Jahreszeiten sehen, etwa als „Sommer-Winter-Mischtyp“, finden sich im 12er-System in einem Übergangstyp wieder. Der Soft Summer etwa liegt zwischen Sommer und Herbst, der Deep Winter zwischen Winter und Herbst.

Kann sich mein Farbtyp ändern?
Der Unterton bleibt ein Leben lang gleich. Mit den Jahren nimmt aber oft der Kontrast ab, zum Beispiel durch graues Haar. Die Palette kann sich dann innerhalb Ihrer Jahreszeit leicht verschieben, meist hin zu sanfteren Tönen.

Ist die WOMAN Farbanalyse kostenlos?
Ja. Ihr Ergebnis mit Farbpalette sowie Make-up- und Styling-Tipps erhalten Sie per E-Mail, wenn Sie unseren Newsletter abonnieren.