UV-Rechner: Welcher Sonnenschutz passt zu Ihrem Hauttyp?

ie lange darf ich in der Sonne bleiben, und welchen Lichtschutzfaktor brauche ich dafür? Diese Frage stellt sich jeden Sommer neu und die Antwort fällt für jede Haut anders aus. Unser UV-Rechner gibt Ihnen dazu eine erste Orientierung: Auf Basis Ihres Hauttyps und des aktuellen UV-Index an Ihrem Standort liefert er einen groben Anhaltspunkt, wie lange ungeschützte Haut in der Sonne bleiben kann und welcher Lichtschutzfaktor grundsätzlich sinnvoll sein kann.

Der Sonnencreme-Rechner – auch als Sonnenbad-Rechner oder LSF-Rechner bekannt – funktioniert denkbar einfach: Sie geben Ihren Wohnort und Ihren Hauttyp ein, den aktuellen UV-Index für Ihre Region ermitteln wir automatisch. So lässt sich in wenigen Sekunden der passende LSF berechnen.

01Ort

Tippen Sie die ersten Buchstaben und wählen Sie Ihren Ort aus der Liste.

02Hauttyp

Orientierung nach dem Fitzpatrick-Modell – wählen Sie, was am ehesten zutrifft.

Ihr Ergebnis

Sobald Sie Ort und Hauttyp gewählt haben, sehen Sie hier Ihre persönliche Orientierung.

OrtHauttyp

Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Die angezeigten Werte sind unverbindliche Orientierungshilfen auf Basis Ihres Hauttyps und des aktuellen UV-Index. Sie ersetzen keine ärztliche oder dermatologische Beratung. Die tatsächliche UV-Belastung und der erforderliche Sonnenschutz können je nach persönlichen und äußeren Umständen variieren.

UV-Index bereitgestellt von currentuvindex.com (Lizenz CC BY 4.0). MED-Richtwerte und Empfehlungen dienen der allgemeinen Orientierung. Ein kostenloses Service von WOMAN.

Wie funktioniert der UV-Rechner?

Der Rechner verbindet zwei Angaben zu einer persönlichen Empfehlung: den aktuellen UV-Index an Ihrem Standort und Ihren individuellen Hauttyp. Aus beidem berechnet er, wie lange Ihre Haut ohne Schutz maximal in der Sonne bleiben kann, bevor sie zu röten beginnt – die sogenannte Eigenschutzzeit –, und leitet daraus ab, welcher Lichtschutzfaktor für den Tag sinnvoll ist. Je heller Ihre Haut und je höher der UV-Index, desto kürzer die Zeit und desto höher der empfohlene Schutz.

Was ist der UV-Index?

Der UV-Index ist ein international einheitliches Maß für die Stärke der ultravioletten Sonnenstrahlung an einem bestimmten Ort. Die Skala beginnt bei 0 und reicht in unseren Breiten im Hochsommer bis etwa 8, in den Bergen oder im Süden auch darüber. Grob gilt: Ab einem Wert von 3 ist Sonnenschutz empfehlenswert, ab 8 ist er dringend anzuraten. Weil der UV-Index von Tageszeit, Jahreszeit, Höhenlage und Wetter abhängt, ruft unser Rechner immer den tagesaktuellen Wert für Ihre Region ab.

Die sechs Hauttypen nach Fitzpatrick

In der Dermatologie werden sechs Hauttypen unterschieden – die Einteilung geht auf den Hautarzt Thomas Fitzpatrick zurück und beschreibt, wie Haut auf Sonne reagiert:

  • Typ I: Sehr helle Haut, oft rötliches Haar und Sommersprossen. Verbrennt fast immer, wird kaum braun.

  • Typ II: Helle Haut, meist blond und mit hellen Augen. Verbrennt leicht, bräunt nur langsam.

  • Typ III: Mittelhelle Haut. Verbrennt mäßig, wird nach und nach braun.

  • Typ IV: Olivfarbene Haut, dunkles Haar. Verbrennt selten, bräunt gut.

  • Typ V: Dunkle Haut. Verbrennt sehr selten.

  • Typ VI: Sehr dunkle Haut. Verbrennt praktisch nie.

Je heller Ihr Hauttyp, desto empfindlicher reagiert Ihre Haut auf UV-Strahlung – und desto wichtiger ist konsequenter Schutz.

Welcher Lichtschutzfaktor passt zu welchem UV-Index?

Den einen richtigen Lichtschutzfaktor gibt es nicht – er hängt immer vom Zusammenspiel aus Hauttyp und aktueller UV-Belastung ab. Als Orientierung gilt: Helle Hauttypen (I und II) sollten schon bei mittlerem UV-Index zu LSF 30 greifen und bei hoher Belastung zu LSF 50 oder 50+. Mittlere Hauttypen (III und IV) kommen bei moderater Sonne mit LSF 15 bis 30 aus und erhöhen bei starker Strahlung ebenfalls. Dunklere Hauttypen (V und VI) benötigen erst bei höherem UV-Index Schutz, sollten ihn dann aber ebenfalls nicht auslassen. Unser Rechner nimmt Ihnen diese Zuordnung ab und nennt Ihnen den passenden Wert direkt.

Eigenschutzzeit: Wie lange darf ich in die Sonne?

Die Eigenschutzzeit beschreibt, wie lange ungeschützte Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, bevor sie sichtbar rötet. Sie fällt bei hellen Hauttypen deutlich kürzer aus als bei dunklen – und sie sinkt, je höher der UV-Index steigt. Ein heller Typ II kann an einem sonnigen Sommertag in Österreich schon nach rund 20 Minuten die erste Rötung riskieren. Wichtig: Diese Zeit ist ein Orientierungswert, keine Garantie. Wer sich länger draußen aufhält, sollte rechtzeitig zu Sonnencreme greifen und den Schutz regelmäßig erneuern.

Sonnenschutz-Tipps für den Sommer

Der richtige Lichtschutzfaktor ist nur ein Teil des Schutzes. Ebenso wichtig ist, wie Sie ihn anwenden:

  • Tragen Sie Sonnencreme großzügig auf – die meisten Menschen verwenden zu wenig.

  • Cremen Sie alle zwei Stunden nach, besonders nach dem Schwimmen oder Schwitzen.

  • Meiden Sie die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.

  • Ergänzen Sie den Schutz mit Kopfbedeckung, Sonnenbrille und schattigen Pausen.

  • Denken Sie auch an bewölkten Tagen an Schutz – UV-Strahlung dringt durch Wolken.

Häufige Fragen zum UV-Rechner

Wie lange kann ich ohne Sonnenschutz in der Sonne bleiben?

Das hängt von Ihrem Hauttyp und dem aktuellen UV-Index ab. Helle Hauttypen erreichen ihre Eigenschutzzeit an einem sonnigen Sommertag oft schon nach 15 bis 25 Minuten, dunklere Typen später. Unser Rechner nennt Ihnen einen persönlichen Orientierungswert.

Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige für mich?

Das ergibt sich aus Ihrem Hauttyp und der UV-Belastung an Ihrem Standort. Helle Haut und hoher UV-Index bedeuten hohen Schutz (LSF 50 oder 50+), dunklere Haut und moderate Sonne einen niedrigeren Faktor.

Was bedeutet der UV-Index?

Der UV-Index misst die Stärke der UV-Strahlung an einem Ort. Je höher der Wert, desto schneller kann die Haut Schaden nehmen. Ab einem Wert von 3 empfiehlt sich Sonnenschutz, ab 8 ist er dringend anzuraten.

Ab welchem UV-Index braucht man Sonnenschutz?

Ab einem UV-Index von 3 ist Sonnenschutz sinnvoll, ab 6 wichtig und ab 8 dringend empfohlen – unabhängig vom Hauttyp, wobei hellere Typen früher und stärker schützen sollten.

Schützt ein hoher Lichtschutzfaktor den ganzen Tag?

Nein. Auch ein hoher LSF verliert durch Schwitzen, Wasser und Abrieb an Wirkung. Cremen Sie deshalb alle zwei Stunden nach – ein hoher Faktor verlängert die sichere Zeit nicht beliebig.