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Ehering: So findest du die passenden Ringe für deine Hochzeit

Eheringe sind das i-Tüpfelchen der Liebe am schönsten Tag - der Hochzeit! Wir verraten dir die besten Tipps und Ideen damit die Trauringe perfekt zu euch passen.

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Ehering: So findest du die passenden Ringe für deine Hochzeit
© Elke Mayr

Findet euren individuellen Style! Wir haben jede Menge Wissen rund um das Thema Eheringe für euch in diesem Artikel. Sie symbolisieren Liebe, Einheit sowie Ewigkeit. Es gibt sie in zahlreichen Ausführungen und verschiedenen Preislagen. Welche sind perfekt für euch? Lies weiter und finde es heraus!

Was ist die Bedeutung eines Eherings?

Er ist ein Zeichen der Liebe und Treue zwischen zwei Menschen und zeigt auch der ganzen Welt, dass diese zwei eine feste Beziehung führen. Der Trauring ist meist im Gelübde eingebunden, das bei der Hochzeit abgelegt wird. Während der Verlobungsring das Versprechen der Ehe symbolisiert, ist es der Ehering, der die Ehe offiziell macht.

Tradition der Eheringe

Erste Hinweise für Eheringe, die sowohl von Männern als auch von Frauen nach deren Verlobung getragen wurden, finden sich im Mittelalter. Die Trauringe von damals wurden meist aus Eisen gefertigt und unterschieden sich, wie auch heute noch üblich, durch ihre Schlichtheit von den Verlobungsringen.

Heute sind Ringe aus Gelbgold sehr beliebt. Sie können mit kleinen Diamanten, zarten Edelsteinen besetzt sein oder ganz schlicht ohne Verzierung ausfallen. Steine können nach einer bestimmten Anzahl von Ehejahren zum besonderen Jubiläum auch später hinzugefügt werden.

Was symbolisiert der Ring?

Die Trauringe stehen für Treue, Liebe und Verbundenheit. Ihrer runden Form wird eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Wie ein Kreis haben sie weder einen Anfang noch ein Ende. Dies symbolisiert Unendlichkeit und steht für die ewige beständige Liebe, die sich das Paar gegenseitig bei der Hochzeit verspricht.

Auf welchem Finger und welcher Hand trägt man den Ehering?

Bei uns werden Trauringe meist rechts getragen. In Amerika trägt man diese zusätzlich zum Verlobungsring an der linken Hand. Im Prinzip gibt es aber keine festgeschriebenen Regeln. Ihr könnt die Ringe so tragen, wie es euch angenehm ist.

Was schreibt man in die Trauringe und welche Gravuren sind möglich?

Mit einer Gravur werden die Eheringe unverkennbar personalisiert. Früher wurden diese per Hand ausgeführt und an der Innenseite angebracht. Heutzutage geschieht dies maschinell, beispielsweise per Laser. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten. So kann man die Handschrift exakt übernehmen oder auch Bilder eingravieren. Wer mehr Platz braucht oder es sehr individuell möchte, kann auch die Außenseite der Ringe verzieren lassen.

Ideen für Gravuren

Traditionelle Gravur:
Es werden an der Innenseite des Rings der Vorname oder die Initialen des Partners oder der Partnerin sowie das Hochzeitsdatum eingraviert.

Symbole:
Besonders beliebt sind Herzen oder das Infinity-Symbol. Grundsätzlich sind euch aber bei der Symbolwahl keine Grenzen gesetzt. Vielleicht habt ihr da etwas Spezielles, das euch verbindet. Zum Beispiel ein Noten-Zeichen, weil ihr beide Musiker:innen seid.

Bilder:
Kleine Zeichnungen oder ein gemeinsames Logo, sowie geheime Symbole, die nur ihr beiden versteht, können eure Trauringe ganz individuell machen. Fingerabdrücke und Tonspurenspuren der Stimmen sowie zu Bild gebrachte Herzschläge werden auch gerne graviert.

Romantische Sprüche für Ehering Gravuren

„Ein Leben lang…
...an deiner Hand.“


"With you I am home“
„Two rings – one love“
„True love never ends.“
„Gestern. Heute. Für immer.“

„Einen Menschen zu lieben, heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden.“
Albert Camus

Wie findet man die richtigen Hochzeitsringe?

Den perfekten Partner hast du bereits gefunden. Nun fehlt nach der Verlobung nur noch der perfekte Ehering zum ewig währenden Glück. Damit ihr als Paar ein Leben lang Freude an den Trauringen habt, verraten wir euch hier die besten Tipps für den Kauf der Ringe!

Tipp 1: Macht euch zu zweit auf die Suche

Sucht die Ringe gemeinsam als Paar aus, damit ihr beide sie mit Freude tragen könnt. So vermeidet ihr auch Enttäuschungen.

Tipp 2: Trauringe rechtzeitig kaufen

Beginnt früh genug mit der Planung und nehmt euch genügend Zeit. Am besten fängt ihr gleich nach der Verlobung bis spätestens vier Monate vor der Hochzeit mit der Suche an. Einige Modelle müssen erst bestellt werden und haben eine längere Lieferzeit. Für Gravuren kann man dann nochmals etwas Zeit dazurechnen. Überlegt euch vorab gut, welche Materialien und Stile euch gefallen. Gibt es einen Verlobungsring? Wenn du diesen gemeinsam mit dem Ehering tragen möchtest, sollten diese optisch natürlich zusammen passen. Gravuren und letzte Anpassungen können notfalls auch im Nachhinein gemacht werden.

Tipp 3: Stil & Material auswählen

Die Wahl des Edelmetalls sollte zuerst getroffen werden. Hierbei kann je nach Vorliebe zu unterschiedlichen Metallen wie Gelbgold oder Weißgold gegriffen werden. Auch die Beschaffenheit der Oberfläche und die Qualität sollte man bei der Auswahl miteinbeziehen. Gelbgold gibt es zum Beispiel in verschiedenen Qualitäten, die je nachdem die Festigkeit und die Anfälligkeit auf Kratzer beeinflussen.

Findet vor allem euren individuellen Stil, der euch glücklich macht. Ob bombiert oder flach, mit Brillanten oder ohne, schmal oder breit - es gibt viele Varianten. Ein Gefühl für die verschiedenen Ausführungen von Eheringen bekommt ihr am besten, wenn er diese selbst ausprobiert. Eine Bombierung ist eine leichte Innenwölbung, die für ein angenehmes Tragegefühl sorgt. Der Ring sollte zudem zu eurem individuellen Lifestyle passen. Wer sehr aktiv ist oder musiziert, ist wahrscheinlich mit einem schmalen und bombierten Trauring besser beraten. Metalle lösen bei dir oft Allergien aus? Dann wären Eheringe aus Platin oder Titan am besten für dich geeignet.

Zudem sollte berücksichtigt werden, dass Eheringe eine Anschaffung fürs Leben sind. Zeitlosigkeit sollte hier vor aktuellen Trends stehen. Beisteckringe können eine zusätzliche Option sein, um trendige Akzente zu setzen.

Tipp 4: Auf die Punzierung achten

Graviert im Ehering findest du auf der Innenseite die Punzierung. Meist stehen dort das Hersteller-Logo und vor allem der Feingehalt des Edelmetalls, aus dem die Ringe bestehen. Bei Gold kann beispielsweise 750 Au oder bei Platin 950 Pt stehen. Falls der Ehering aus unterschiedlichen Materialien besteht wie bei Bicolor, muss jedes einzeln aufgeführt sein.

Tipp 5: Nicht auf Schnäppchensuche gehen

Trauringe sind für die Ewigkeit gedacht, lasst euch nicht von Schnäppchen zu einem Schnellkauf hinreißen. Falls das momentane Budget nicht groß genug ist für einen spektakulären Ring mit Steinbesatz, dann kauft lieber einen hochwertigen ohne Steinchen. Beim nächsten Hochzeitstag kann dieser dann mit Brillanten oder anderen Edelsteinen aufgewertet werden!

Wie misst man die Ringgröße am besten?

Viele Juweliere haben mittlerweile einen Onlineshop. Feichtinger Eheringe sind beispielsweise in Österreich sehr beliebt. Beim Online-Kauf müsst ihr eure Ringmaße aber selber nehmen. Es gibt verschiedene Methoden, diese zu messen. Mit einer App, ein paar einfachen Hilfsmitteln oder besonderen Messgeräten wie einem Ringstock kann man die eigene Größe auch selbst bestimmen. Es ist auch von Vorteil für das Nehmen der Ringmaße sich festzulegen, an welcher Hand ihr die Ringe tragen wollt, damit diese letztendlich auch genau passen!

Ringmaße mit einfachen Mitteln selbst bestimmen

Umfang mit dem Innendurchmesser selbst berechnen.
Und so geht's: Lege einen Ring auf ein Lineal und lese den Innendurchmesser in Millimeter ab. Am besten nimmst du einen Ring, der gut am Ringfinger der gewünschten Hand passt. Dann wird der gemessener Wert mit der Kreiszahl Pi (3,14) multipliziert. Das ergibt den Umfang und gleichzeitig die Größe.

Ringgröße mit Faden oder einem Stück Papier ermitteln.
So geht's: Faden oder Papier um den Finger legen und auf die passende Größe schneiden. Das abgeschnittene Stück mit einem Lineal messen. Dieser Wert entspricht der Ringgröße.

Die Größe der Eheringe professionell bestimmen

Der Juwelier misst als Profi sehr genau. Mit einem Ringstock können vorhandene Ringe sehr genau gemessen werden. Mit einem Ringmaßband wird die Größe ohne Ring ermittelt.

Welche Metall ist besonders gefragt bei Eheringen?

Harte Metalle wie Platin und Palladium sind sehr beliebt. Klassisches Weiß- oder Gelbgold für Trauringe ist ebenfalls sehr stark gefragt. Aber auch andere Materialien wie Silber und Edelstahl können verwendet werden. Im folgenden Überblick verraten wir mehr über die schönen Edelmetalle!

Platin:

Eheringe aus Platin sind etwas sehr besonderes. Das seltene Weißmetall ist für seine Stärke bekannt, zudem ist es in der Regel zu 95% rein. Es ist extrem haltbar, hat wenig Abrieb und ist hypoallergen. Das Edelmetall mit dem wunderschönen weißen Glanz kommt in der Natur selten vor und ist daher äußerst kostbar. Aus einer halben Tonne Gestein, welches aus mehr als 1000 m Tiefe geholt werden muss, bekommt man ungefähr ein Gramm Platin. Seine Widerstandsfähigkeit und Formbeständigkeit sowie der hohe Reinheitsgrad machen sich auch symbolisch sehr gut für ein Paar Trauringe. Der wunderschöne weiße Farbton des Materials verändert sich zudem nicht und bleibt für immer in seiner ursprünglichen Intensität erhalten. Er bringt außerdem Diamanten besonders gut zum Strahlen.

Palladium:

Dieses silbergraue Metall wird häufig als Legierung für Weißgold verwendet und ist ebenso sehr langlebig! Das Metall hat eine geringere Dichte und ist daher etwas günstiger als Platin. Härte und Beständigkeit sind dabei sehr ähnlich, Palladium hat jedoch ein spürbar geringeres Gewicht. Das Edelmetall aus der Platinfamilie erfreut sich bei Ehe- und Verlobungsringen wachsender Beliebtheit.

Gelbgold:

Dieses wertvolle Material ist traditionell bei Eheringen sehr beliebt. Es ist zeitlos und elegant. Reines Gold oder auch als Feingold (999) bezeichnet, ist sehr weich, daher wird es in der Herstellung von Schmuck eigentlich kaum in reiner Form verwendet. Aus diesem Grund werden Schmuckstücke wie Eheringe aus Gelbgold meist mit Legierungen aus anderen Metallen versehen. Bei Schmuck lässt sich der tatsächliche Goldgehalt durch eine Punzierung feststellen, diese ist bei Ringen auf der Innenseite angebracht. Zahlen wie 333, 585, 750 oder 990 verraten mehr über die Legierung. Je höher die Zahl, umso höher ist der Goldanteil. Bei Trauringen werden meist 585er und 750er Gold eingesetzt. Bei einem Paar Eheringe aus Gelbgold muss man trotzdem mit der Zeit mit kleineren Tragespuren rechnen, anderseits sind diese Spuren auch ein schönes Zeichen für die Dauer der Ehe.

Weißgold:

Weißgold wird ebenso wie Gelbgold mit verschiedenen Metalllegierungen kombiniert, um die Festigkeit und die Farbe zu erzielen, und normalerweise 70-75% rein. Es ist sehr beliebt, langlebig und etwas preiswerter als Platin. Die helle Farbe entsteht, wenn Gelbgold mit Metallen wie Palladium oder Silber gemischt wird. Früher wurde auch oft Nickel beigemengt, mittlerweile ist das nicht mehr üblich, da das Material Kontaktallergien auslösen kann. Eine zusätzliche Beschichtung mit Rhodium lässt Trauringe aus Weißgold besonders hell strahlen. Diese kann sich mit der Zeit abtragen und sollte dementsprechend erneuert werden. Weißgold harmoniert besonders gut mit Diamanten und bringen diese zum Funkeln.

Roségold:

Es erhält seinen rosigen Farbton, wenn dem Gold eine Kupferlegierung hinzugefügt wird. Das Kupfer wird dabei meist mit Metallen wie Palladium oder Silber gemischt. Je nach Höhe des Kupferanteil, erscheint die Legierung in Farbnuancen von roséfarben bis rötlich. Die Farbe steht außerdem für die Liebe und sieht an allen Hauttönen richtig gut aus.

Titan:

Titan ist ein außergewöhnliches Material mit vielen Vorteilen. Es verbindet hohe Festigkeit mit relativ geringer Dichte, dies macht es zu einem sehr robusten und leichten Metall. Zudem ist es korrosions- und temperaturbeständig. Das kühle Metall ist sozusagen unzerbrechlich! Das macht es zu einer beliebten Wahl für Männer, die es nicht gewohnt sind, einen Ring zu tragen. Es ist zudem hypoallergen und in Relation günstig. Allerdings sind Änderungen in der Weite sowie ein späterer Steinbesatz nicht möglich.

Silber:

Silber ist sehr schön und preiswert. Es sieht besonders schön bei schlichten Ringen aus. Die Nachteile sind die Verformbarkeit und die Weichheit des Materials. Da reines Silber sehr weich ist, wird es wie Gold mit anderen Materialien versehen. Am häufigsten werden bei der Herstellung von Schmuck 925er und das etwas feinere 935er Silber verwendet. Letzteres wird häufig mit Kupfer- und Platin-Anteilen legiert. Beide bieten eine sehr gute Qualität.

Edelstahl:

Dieses preiswerte Material bietet hohe Stabilität und Hautverträglichkeit. Zudem ist es sehr preiswert. Mittlerweile gibt es auch viele schöne Modelle, die gar nicht mehr klobig wirken. Weite und Design lassen sich wie bei Titan im Nachhinein nicht mehr anpassen.

Welche Ringe tragen die Promis?

Emily Ratajkowski trägt einen etwas breiteren Ring in gehämmerten Gold zu ihrem Verlobungsring am Finger.

Die Schauspielerin Sarah Jessica Parka trägt einen einfachen goldenen Ehering ohne Steine als Vorsteckring.

Es ist eher selten, dass Celebrities ihre Eheringe ohne Verlobungsring tragen. Bei Eva Longoria bekommt man auf Instagram recht oft ihren Infinity-Ring im Alleingang zu sehen. Bei uns nennt man diese auch Pavé-Ringe. Der Begriff Pavé kommt aus dem Französischen und bedeutet „Pflasterstein“. Die Diamanten werden wie bei einem Kopfsteinpflaster dicht aneinander gereiht.

Alternativen zu Trauringen

Kann man auch ohne Eheringe heiraten? Bei kirchlichen Hochzeiten ist der Ringtausch ein wesentlicher Bestandteil der Zeremonie. Bei standesamtlichen Trauungen sind aber Alternativen zu den Eheringen nach den Wünschen des Brautpaares erlaubt. Stattdessen kommen gravierte Armbänder, Blumenkränzchen fürs Handgelenk sowie sonstiger Schmuck in Frage. Es kann auch ganz auf das Symbol des Tauschens der Ringe verzichtet werden. Es gibt Paare, die lieber einen Baum pflanzen oder eine Spende tätigen. Tätowierte Ringe werden auch bei uns immer beliebter und können ebenfalls ein schöner Schmuck und Zeichen für die Ewigkeit sein.

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Thema: Hochzeit
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