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Große Poren: So kriegst du sie klein!

Große Poren an der Nase, der Stirn, am Kinn: Wie du sie mit der richtigen Pflege verkleinerst und großporige Haut wieder feiner und ebener aussieht.

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Große Poren: So kriegst du sie klein!
© Photo by Isabell Winter on Unsplash

In jungen Jahren hat man meist ein sehr feines, ebenes Hautbild. Doch mit zunehmenden Alter dehnen sich die Poren und hinterlassen einen gesprenkelten und unebenen Teint. Vor allem an der Nase, am Kinn und auf der Stirn wird die Haut großporiger. Was nicht nur unschön aussieht, sondern auch Schuld an Mitessern und hässlichem Fettglanz trägt.

Wie entstehen große Poren?

Poren sind eigentlich Kanäle der Talgdrüsen. Pro Quadratzentimeter Haut haben wir etwa 15 Poren. Sie produzieren Sebum – also Hautfett. Das ist mal sehr gut, denn das Sebum macht unsere Haut geschmeidig und schützt sie.

Wenn aber die Talgdrüsen (etwa durch eine hormonelle Umstellung oder falsche Ernährung) zu viel Hautfett, dann können sich die Porenkanäle verengen und verstopfen. Wenn die Rückstände, die nun in den Poren festsitzen, mit Sauerstoff oxidieren, dann siehst du kleine schwarze Punkte an der Hautoberfläche. Wenn nun Schmutz eindringt und die Poren zusätzlich verkapseln: Hurra, du hast Mitesser!

Die sehen nicht nur unschön aus und können sich zu Pickeln entzünden, sondern weiten auch die Porenkanäle aus.

Zusätzliche Risikofaktoren für große Poren: Das Alter. Und übermäßige Sonne. Durch beides vermindert sich die Produktion von Kollagen und Elastin, den Materialien, die du für die Festigkeit der Zellwände zuständig sind. Wenn aber das Gewebe erschlafft, dann weiten sich auch die Poren.

Werden große Poren jemals wieder kleiner?

Leider nein. Das ist die schlechte Nachricht. Sind sie einmal geweitet, dann ziehen sie sich auch nicht wieder zusammen. Aber zum einen kann man durch die richtige Pflege vorbeugen. Und zum anderen gibt es ein paar Tricks, wie man ihre Optik verfeinert.

1. Reinigung: Wie du große Poren ausputzt

Bei einer gründlichen Reinigung geht es nicht nur darum, die Reste von Make-up, Schmutz und Hautfett abzuwaschen und damit zu verhindern, dass der Dreck in deine Poren eindringt, sondern vor allem darum, die Porengänge tiefenzureinigen. Spezielle Poren verfeinernde Reinigungsprodukte dringen bis ins Poreninnere ein, um hier nicht nur Rückstände, sondern auch Gewebeverunreinigungen und kleine Verhornungen abzuschaben und die Porengänge zu desinfizieren. Wichtig: Wenn du einen empfindlichen Hauttyp hast, musst du unbedingt auf milde Reinigungsprodukte wie Reinigungsmilch zurückgreifen.

Dazu solltest du ein- bis zweimal pro Woche ein Peeling verwenden, damit die Mikrozirkulation deiner Hautzellen angeregt wird und den Abtransport der Schlackstoffe begünstigt. Aber Vorsicht: Zu oft solltest du das Peeling auch nicht machen! Denn bei übermäßiger Pflege trocknet die Haut aus, weshalb sie als Schutzmechanismus erneut mehr Sebum und damit Fettglanz produziert. Ein Teufelskreis!! Reinigung ist also nicht der einzige Ansatz. Du brauchst auch...

2. Pflegecremes gegen große Poren

Selbst wenn deine Haut ölig glänzt: Feuchtigkeit ist wichtig für sie und kann sie sogar dazu anregen, weniger Hautfett zu produzieren. Pflegeprodukte sollten dabei neben einem hohen Wasseranteil auch spezielle Inhaltstoffe enthalten, die gezielt gegen Grossporigkeit wirken. Vor allem Java-Teeblatt-, Linsen- oder Silberweiden-Extrakt sind als porenverfeinernde Inhaltsstoffe bekannt. Sie können die Zellen zwar nicht dauerhaft verkleinern, sorgen aber über mehrere Stunden für einen verengenden Effekt.

Sehr gute Inhaltsstoffe, die die Talgproduktion eindämmen, sind auch Zink und Glycacil. Meiden solltest du Produkte, die aus komedogenen Substanzen wie Kakaobutter, Olivenöl, Sesamöl, Wollwachs oder Stearinsäure hergestellt sind. Sie fördern bei fettiger Haut die Entstehung von Mitessern.

3. Porenverfeinernde Masken

Masken auf Ton- und Heilerde-Basis wirken bei fettiger, großporiger Haut reinigend und klärend. Wenn du nicht auf eine fertige Gesichtsmaske aus dem Drogeriemarkt zurückgreifen möchtest: Ein Eigelb mit etwas Sauerrahm, Mandelöl und Zitronensaft mischen und für 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Danach ist dein Hautbild auf jeden Fall geklärt.

Make-up-Tricks für kleinere Poren

  • Unbedingt mattes Make-up verwenden. Eine gleichmäßig aufgetragene Glanz-Foundation deckt die großen Poren zwar ab, doch diese lassen durch ihre Unebenheit einen unschönen Schattenwurf entstehen, der sie sichtbarer macht. Das Lichtspiel vermeidet ein mattes Make-up bei großen Poren. Auch ein mattierender Primer hilft!
  • Puder mit Zink: Puder absorbiert überschüssiges Fett, weshalb der Look länger matt und ebenmäßig wirkt. Andererseits können die winzigen Partikel leicht in die Poren eindringen und sie verstopfen. Um das Entstehen von Mitessern zu vermeiden, verwendet man daher am besten Puder, das mit desinfizierenden Wirkstoffen wie Zink angereichter sind.
  • Glitzer solltest du bei großen Poren dringend vermeiden! Der Schimmer wirft das einfallende Licht zurück und verstärkt damit alle Unebenheiten optisch.
Thema: Pflege