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Weekday: Die Brand der H&M-Gruppe mit dem jugendlichen Zeitgeist-Style im Portrait

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8 min
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Weekday

©Elke Mayr
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Weekday ist ein schwedische Brand, deren Kollektionen vom Streetstyle & Zeitgeist der Jugendkultur inspiriert sind. Das Unternehmen gehört seit 2008 neben Cos, Monki oder & other stories zur H&M-Gruppe.

Weekday wurde 2002 gegründet, bietet seinen Kund:innen junges, urbanes Streetstyle-Design und ist eine Modemarke im unteren mittleren Preissegment für eine junge Zielgruppe. Das Label ist seit 2006 Teil der H&M-Gruppe.

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Steckbrief Weekday

  • Firmenname: Weekday

  • Gründungsjahr: 2002

  • Zugehörigkeit: seit 2006 H&M-Gruppe

  • Firmensitz: Stockholm

  • Produktgruppen: Bekleidung & Accessoires

  • Umsatz: 20 Milliarden Euro (weltweiter Umsatz der H&M-Gruppe 2022)

  • Website, Instagram

Weekday: Tochterfirma von H&M

Weekday ist eine schwedische Streetfashion-Marke, die vor allem von Jugendkultur und Streetstyle beeinflusst ist.

Die Gründer der Marke Cheap Monday hatten ihr erstes Ladengeschäft in einem Vorort von Stockholm zunächst Weekday genannt. Daraus entwickelte sich eine eigene Marke mit eigenen Verkaufsstellen.

H&M übernahm die Marke Weekday 2006 und integrierte sie in die H&M-Gruppe. Weekday Fillialen gibt es unter anderem in Deutschland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Japan oder Österreich. 2013 wurde der Onlinehandel gestartet, dieser bedient 18 Länder (Stand: 2022).

Die H&M-Gruppe im Kurzportrait

H&M Hennes & Mauritz AB oder H&M-Gruppe (abgekürzt H&M) ist ein multinationales Bekleidungsunternehmen mit Sitz in Schweden, das sich auf Bekleidung für Männer, Frauen, Teenager und Kinder konzentriert.

Die H&M-Gruppe ist laut Business of Fashion in 75 geografischen Märkten, mit 4.801 Geschäften unter verschiedenen Unternehmensmarken, mit
107.375 Vollzeitstellen vertreten (Stand 2022).

H&M wurde 1947 von Erling Persson gegründet und ist nach dem Inditex-Konzern (Zara, Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho) der zweitgrößte internationale Bekleidungseinzelhändler. Zur H&M-Gruppe gehören acht verschiedene Marken, die Kunden eine große Auswahl an unterschiedlichen Styles und Trends in den Bereichen Mode, Beauty, Accessoires und Haushaltswaren bieten.

Welche Marken gehören zu H&M?

Neben Weekday gehören folgende Labels zu H&M:

  • Cos - bekannt für zeitlose, hochwertigere Klassiker und Basics

  • Monki - Design für jugendliche Zielgruppe

  • & Other Stories - anspruchsvolle aktuelle Fashion-Designs

  • Cheap Monday - beliebt bei Fans von jugendlichen Denim-Styles

  • Arket - zeitlos & hochwertigeres Design

  • H&M Home - Interieur Pieces

Zuerst verkaufte das Unternehmen ausschließlich Damenbekleidung im ersten Shop in Vaestersås (Schweden), der den Namen Hennes (schwedisch für "ihres") trug. Ein zweites Geschäft wurde 1964 in Norwegen eröffnet.

1968 erwarb Persson das Jagdbekleidungsgeschäft Mauritz Widforss in Stockholm, was zur Aufnahme einer Herrenbekleidungskollektion in das Sortiment führte, und der Name wurde in Hennes & Mauritz geändert. Das Unternehmen wurde 1974 an der Stockholmer Börse notiert, und 1976 wurde in London das erste Geschäft außerhalb Skandinaviens eröffnet.

H&M expandierte weiter in Europa und begann 1998 mit dem Online-Handel. Das erste H&M-Geschäft in den USA wurde 2000 eröffnet und leitete die Expansion außerhalb Europas ein.

Im Geschäftsjahr 2022 lag laut Statista der Nettoumsatz von H&M bei rund 20 Milliarden Euro. Innerhalb der letzten 15 Jahre ist ein deutlicher Wachstumstrend erkennbar, so dass sich der Umsatz seit 2006 mehr als verdoppelt hat. H&M zählt damit zu einen der führenden Bekleidungsherstellern in Europa und ist der führende Einzelhändler in Indien.

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Weekday Zeitgeist - Ein modernes Fashion-Concept

T-Shirts mit feministischen, politischen oder funny Slogans und Drucken sind die Kernelemente des Zeitgeist-Projekts von Weekday. Feminist:innen und Aktivist:innen sind sich nicht immer einig, ob sie diese Art der Vermarktung gut oder schlecht finden.

Aber im Endeffekt trägt das Wort "Feminismus" auf einem T-Shirt gedruckt, auch irgendwie zur Sichtbarkeit bei. Zudem gibt sich auch immer lustige Prints, die aktuelle Trends sowie die Popkultur reflektieren.

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Mit der Zeitgeist Kollektion setzt Weekday schon seit 2011 "Zeichen" in Form von Prints auf ihren T-Shirts.

Fans der bedruckten Shirts werden im Shop in Wien (Mariahilfer Straße 83) oder seit 2023 auch in der Grazer Innenstadt (Sackstraße 6) fündig. Zudem gibt es auch aktuelle Stücke der anderen Kollektionen des Labels.

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© Elke Mayr

Weekday Nachhaltigkeits- Konzepte

Bei Baumwolle versucht das Unternehmen auf nachhaltigem Anbau (Better Cotton Initiative) und biologische sowie recyclte Baumwolle zu setzten. Die Produkte von Weekday enthalten dann meist einen gewissen Anteil an recycelter Baumwolle oder Hanf, der mit Bio-Baumwolle gemischt wird.

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Wo lässt Weekday seine Kleidung produzieren?

Das Unternehmen arbeitet mit verschiedenen Geschäftspartnern zusammen. Informationen zu den Lieferanten und einzelnen Fabriken lassen sich auf den jeweiligen Produktseiten finden.

Und das Thema Tierschutz?

Auf Echtpelz und Leder wird verzichtet. Angora und Kaschmir kommt aufgrund von Tierschutzproblemen ebenfalls nicht in den Kollektionen vor. Bei anderen Stoffe aus Tierhaaren setzt Weekday auf Zertifizierungen wie den Responsible Wool Standard, den Responsible Mohair Standard oder auf den Responsible Alpaca Standard.

Klimawandel-Maßnahmen von Weekday:

Die Modeindustrie zählt zu einer der ressourcenintensivsten Branchen. die CO2-Emissionen drastisch reduzieren sollten. Als Teil der H&M-Gruppe hat sich Weekday zum Ziel gesetzt, die Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 um 56 % und bis 2040 um 90 % zu senken (ausgehend von Basisjahr 2019) und so eine Netto-Null-Quote zu erreichen.

Dafür soll im Unternehmen in der Zukunft stärker zirkulär gearbeitet werden. Das sind zum Beispiel Konzepte die auf 2-nd Hand setzen oder die Entwicklung innovativer Produkte, die so hergestellt werden, dass sie mehr zirkulieren und weniger umweltschädliche Materialien verwendet werden. Ein Weg dafür ist die Erhöhung des Recyclinganteils, der 2023 ungefähr 24% beträgt.

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Neues Konzept der H&M-Gruppe für Weekday - Monki & Cheap Monday werden integriert

Weekday soll in Zukunft laut der H&M-Gruppe den Rahmen für eine neue Anlaufstelle für die junge Zielgruppe bilden. Im April 2023 wurde bekannt gegeben, dass die Marken Weekday und Monki bald zusammen mit Cheap Monday angeboten werden. Letzteres Label wird mit einem kleinen Sortiment an Jeans zurückkehren.

Um Weekday zu einem Ziel für junge Leute zu machen, wird die Marke Monki in die Einheit Weekday integriert. Dadurch will die H&M-Gruppe Synergien mit den Kunden geschaffen, die Verwaltungs- und Betriebskosten gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt.

Wir sehen ein großes Potenzial für diese neue Jugenddestination mit den Marken Weekday, Monki und Cheap Monday. Im Laufe der Zeit werden wir auch prüfen, wie wir es durch die Einbeziehung weiterer Partner weiter entwickeln können. Während wir uns darauf freuen, dass die neue Organisation in Gang kommt, bleiben wir bescheiden angesichts der Veränderungen, die dies für einige unserer Mitarbeiter bedeutet.

Anna AttemarkLeiterin der Portfolio-Marken, H&M Gruppe

Die Hauptgeschäftsstelle wird in den derzeitigen Räumlichkeiten von Weekday in Stockholm untergebracht. Im Zuge dieser Veränderung wird die Monki-Zentrale in Göteborg geschlossen, was leider auch die Monki-Mitarbeiter betreffen wird.

Der Konzern versicherte in der Pressemitteilung, dass alle Monki-Mitarbeiter dabei unterstützt werden, sich um eine Stelle in der neuen Organisation zu bewerben oder ihre Karriere an anderer Stelle innerhalb oder außerhalb des H&M-Konzerns fortzusetzen.

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