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Beachwaves: die Dauerwelle ist zurück!

Luftige Wellen, die aussehen, als wäre man soeben vom Surfbrett gestiegen. Die moderne Dauerwellentechnik macht’s möglich.

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© Cameron Hammond für Triangl

Der Sommer ist da und mit ihm ein ganz besonderer Haarstyle: Sanfte Locken, die einen so aussehen lassen, als käme man direkt vom Strand. In der Umsetzung nicht immer ganz so einfach, wenn man nicht zufällig ein echtes California Beach Girl ist oder das ganze Jahr über Urlaub macht. Aber zum Glück gibt es eine andere Lösung für alle, die sich diese ultimative Sommerfrisur trotzdem zu eigen machen wollen: die Dauerwelle.

Modernes Beachwave-Treatment

"Dauerwelle? Ist das nicht voll 80er?", fragen sich vermutlich einige und denken an Bilder von Madonna oder Julia Roberts mit schriller Löwenmähne aus dieser Zeit. Nein, nicht mehr! Dauerwelle ist wieder modern – nur besser. Mittlerweile gibt es Techniken, die sanftere Wellen versprechen und haarschonender sind. Grundsätzlich wird bei einer solchen Haarumformung die natürliche Haarstruktur durch einen chemischen Prozess verändert. Der Eingriff in die Haarstruktur ist bei den neuen Techniken jedoch so minimal, dass die gesamte Elastizität und Sprungkraft erhalten bleibt. Dauerwellen haben einen langen Weg in der Frisurengeschichte zurückgelegt – und können nun an aktuelle Haartrends angepasst werden. Die Devise lautet, einen mühelosen wavy Look mit mehr Textur zu kreieren.

Strandfeeling für die Haare

Klingt alles sehr vielversprechend. Wir wollten es natürlich genauer wissen und haben mit Sammy Husic, Locken-Experte bei Le Friseur im 9. Bezirk, gesprochen. Bei ihm im Salon wird die klassische Dauerwelle, wie man sie von früher kennt, gar nicht mehr angeboten. "Heute möchte man hohe Flexibilität, Kontrolle, natürliche Bewegung und Formen bei maximaler Haarschonung. Die Haarqualität spielt eine viel größere Rolle als früher. Für die sogenannten Beachwaves wurde die Dauerwelle völlig neu erfunden."

Die Haarumformung ist übrigens bei jedem Typ möglich – und auch bei gefärbtem, gesträhntem oder blondiertem Haar.

Und wie sieht es mit Nachwuchs aus? "Nichts ist für die Ewigkeit", erklärt Husic. "So ist es auch bei der Umformung. Es geht vor allem darum, eine gute Balance zwischen dem nachwachsendem glatten Haar und der vorhandenen Welle zu finden." Der Nachwuchs passt sich an: Die Welle bleibt vorhanden, aber sie wird mit der Zeit schwächer. Man kann sie problemlos rauswachsen lassen. Oder man frischt sie am Ansatz wieder auf.

Styling und Pflege – worauf muss man achten?

In der Regel muss man auf nichts Spezielles achten. Das Motto lautet "Let’s Play!" Die Locken sind unglaublich vielseitig: "Ob einfaches Aufkneten, Lufttrocknen oder ein Nachbearbeiten von einzelnen Partien mit diversen Tools ... alles ist möglich. Im Gegensatz zur klassischen Dauerwelle hat man bei den neuen Technologien die volle Kontrolle und ist absolut flexibel im Styling. Grundsätzlich sind die Beachwaves leicht und sehr zeitsparend zu stylen", sagt Husic. Haarpflege, zugeschnitten auf die eigenen Bedürfnisse, ist natürlich wichtig.

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Dauerwellen-Experte Sammy Husic (c) Le Friseur

Persönliches Fazit

Ganz nach dem Motto „Man will immer das, was man nicht hat“ wollte ich schon eeewig Locken haben – die schönen wavy Haare von Blake Lively (Serena van der Woodsen) in Gossip Girl und Julianne Hough (Ariel Moore) in Footloose haben es mir besonders angetan. Also habe ich das Beachwave-Treatment selber ausprobiert.

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(c) privat / privat / Anna Steinecker

Ich habe nicht den Eindruck, dass meine Haare durch die Dauerwelle kaputt geworden sind. Das Styling jedenfalls war tatsächlich sehr einfach. Auch cool: Dutts wurden plötzlich viel voluminöser und hielten besser!

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(c) privat

Bad Hair Days gab es so gut wie nie, weil ich diesen messy Out-Of-Bed-Look generell gerne mag. Das einzige Problem an der Sache: Ich konnte in der Früh nicht mehr einfach aufstehen, ohne die Haare zu waschen oder sie zumindest nass zu machen. Das Schlafen hat bei mir die Locken verlegt und platt gedrückt. Es war also eher ein Fake-Out-of-Bed-Look ;-)

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(c) privat

Ein Diffusor zum Aufsetzen auf den Föhn war für mich ein echter Gamechanger. Außerdem habe ich meistens Styling-Gel für Locken (Round Trip von Paul Mitchell) in die feuchten Haare gegeben. Zum Aufkneten und Fixieren habe ich mir Haarspray (Elnett von L’Oréal) und Haarwachs (Balea Matt Paste von dm) gekauft. Generell ist es wichtig, auf eine ausreichende Feuchtigkeitspflege zu achten, weil die Locken, wenn sie zu trocken sind, nicht so schön fallen.

Thema: Haare