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In dieser Stellung solltest du besser NICHT schlafen

Schlaf ist gut für deine Gesundheit. Aber wusstest du, dass es eine Schlafposition gibt, die sich ungünstig auswirkt? Wie du nicht mehr liegen solltest.

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In dieser Stellung solltest du besser NICHT schlafen
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Am Ende eines langen Tages willst du nichts anderes mehr, als dich auf deinem Bett unter die Decke zu kuscheln, dich ganz klein zusammenzurollen und dir eine ordentliche Mütze Schlaf zu gönnen. Doch nun haben Forscher herausgefunden: eine der häufigsten Schlafpositionen ist leider auch furchtbar ungesund...

Fötusstellung: Die schlechteste Schlafposition

Du rollst dich beim schlafen wie ein Igel seitlich zu einer Kugel zusammen, ziehst die Knie an und neigst das Kinn nach unten? Das erscheint zwar sehr bequem, ist aber Gift für deine Nacken- und Rückengesundheit. Und noch ein anderes Aspekt kommt dazu: eine Untersuchung der Universität von Harvard fand heraus, dass sich die Fötusstellung negativ auf deine Stimmung auswirkt.

Kein Schmäh. Denn wie die Neurologen mit Gehirn-Scans feststellen konnten, erhält dein Hirn durch die zusammengekauerte Stellung unterbewusst das Signal, dass du Schutz suchst, dich also in einer Gefahrensituation befindest. Das wiederum erzeugt automatisch Stress. Und wirkt sich so am nächsten Morgen in einer unentspannten, nervösen Stimmung aus.

So gesund ist deine Schlafposition:

Schlafstellung auf dem Rücken, Arme seitlich:

Diese Schlafposition ist die beste für Wirbelsäule und Hals – vorausgesetzt, du bettest dich nicht auf mehreren Kissen. Trotzdem gibt es einen Nachteil: Rückenschläfer neigen eher zum Schnarchen und zu Atemaussetzern während der Nachtruhe.

Auf dem Bauch schlafen:

Du liegst in der Nacht mit dem Gesicht nach unten? Gar nicht mal so schlecht, wie du vielleicht meinst. Denn Bauchschläfer haben eine bessere Verdauung. Die schlechte Nachricht: Wer auf dem Bauch schläft, bevorzugt meist auch eine Seite, auf die er seinen Kopf dreht. Über die Jahre führt das zu einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule. Und: weil die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nicht unterstützt wird, kann es zu Rückenschmerzen kommen.

Schlafposition seitlich, Arme ausgestreckt:

Diese Schlafposition ist ansich gut, da sie die Wirbelsäule unterstützt. Allerdings kann das Schlafen auf der Seite zu Schulter- und Armschmerzen führen, indem der Blutfluss durch das Einklemmen von Nerven behindert wird.

Seitliches schlafen, Arme nach unten:

Eigentlich die optimale Schlafposition. Die Seitenlage beugt Schlafapnoe (Atemaussetzern) und Rückenschmerzen vor. Einziger Nachteil: durch die Schwerkraft entstehen Knitterfalten an Busen – und Kinn....

Thema: Schlafen

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