
Designerin Laura Sänger setzt mit ihrem Showroom auf das Konzept traditioneller Modesalons und trifft damit den Zeitgeist: Mode wird zum persönlichen Erlebnis.
Orte wie dieser muten fast schon nostalgisch an: Räume, in denen das Handwerk zelebriert, Stoffe gefühlt, verschiedene Looks kreiert und Kollektionen in Ruhe entdeckt werden. Genau an die Kultur der klassischen Modesalons knüpft Designerin Laura Sänger mit ihrem „House of Katz“ an. Wir besuchen sie in ihrer neuen Dependance in der Wiener Goldeggasse im 4. Bezirk. Schon im Foyer der Altbauwohnung entfaltet sich eine eigene Welt. Es duftet nach einer Mischung aus Tabak, Patchouli und Amber, am Tisch vor dem großen Zebrasofa finden sich Stoffe, schwere Coffee Table Books und zahlreiche Skizzen.
Es geht weiter, vorbei an schwarz vertäfelten Wänden, antiken Möbeln, prachtvollen Kunstwerken und einem brüllenden Porzellanpanther sowie verschiedensten Stücken mit den für Sänger so typischen Animal Prints. Der Salon wirkt weniger wie ein kommerzieller Ausstellungsraum, sondern vielmehr wie das Zuhause einer leidenschaftlichen Sammlerin. In Begleitung von Hund Bonito erklärt uns die Kreative ihre Vision für das Projekt, das Wohnen und Arbeiten verbindet.
Dabei verkörpert die Hausherrin selbst perfekt die „La KatzFrau“ – in einem fließenden Seiden-Ensemble ihres Labels, in chicen Manolo Blahnik-Heels und mit jener selbstverständlichen Eleganz, die sich auch in ihren Entwürfen wiederfindet. Ihr geht es nicht darum, möglichst schnell etwas zu verkaufen, sondern die Marke erlebbar zu machen.
