
Während die Tech-Bros aus dem Silicon Valley immer mehr politischen Einfluss gewinnen, formiert sich eine Gegenbewegung: Frauen, die Technologie anders denken - kritisch, mutig und am Gemeinwohl orientiert.
Von Elon Musk über Mark Zuckerberg bis hin zu Peter Thiel und Jeff Bezos: Seit Donald Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident hat der Einfluss der Tech-Bros aus dem Silicon Valley auf die Politik spürbar zugenommen. Ihr libertäres Weltbild basiert auf einem nahezu religiösen Marktglauben, radikaler Technikglorifizierung und einem tiefen Misstrauen gegenüber staatlicher Kontrolle.
Doch es gibt Frauen, die nicht länger dabei zusehen wollen, wie Innovation zur Bühne männlicher Egos verkommt. Sie entwickeln Technologie, Macht und Fortschritt als kollektive, gerechte und transparente Prozesse, nicht als Spielwiese einer narzisstischen Tech-Elite. Die Vertreterinnen dieser Einstellung sind klug, laut und unbequem. Und sie alle stellen die zentrale Prämisse des Silicon Valley infrage: dass die Weiterentwicklung der Gesellschaft nur dort entsteht, wo Kapital regiert.