Ingeborg Bachmann: Die unbequemste Ikone Österreichs

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©Elliot Kreyenberg, Zeroone Film

Über 50 Jahre nach ihrem Tod nähert sich das filmisches Porträt von Regina Schilling dem Leben der großen Dichterin Ingeborg Bachmann an.

Sie hat über ,Mansplaining‘ geschrieben, über Femizide und dass das Patriarchat alle krank macht – Männer wie Frauen. Ich wollte zeigen, dass Bachmanns Texte wahnsinnig modern und zeitgenössisch sind und damals vollkommen verkannt wurden“, fasst die deutsche Regisseurin Regina Schilling ihre Motivation zusammen. Ihr neuer Film „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ ist eine Spurensuche im literarischen Schaffen einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Schauspielerin Sandra Hüller („Ausnahmetalent des deutschen Films“) nähert sich an einem imaginären Tag den zentralen Lebensphasen Ingeborg Bachmanns an: von ihrer Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zur Ikone der legendären Gruppe 47 (eine einflussreiche Schriftstellervereinigung der deutschen Nachkriegsliteratur) bis hin zu ihren unglücklichen Verbindungen mit den Lebensmännern Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch. Es ist eine Geschichte, die auch von Einsamkeit, von Machtverhältnissen und zwischenmenschlichen Abhängigkeiten erzählt.

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