
Im 9. Bezirk in Wien eröffneten Isabelle und George Castaing Soulier gerade ihren ersten Concept Store: eine Mischung aus Showroom und Café, geprägt von der Idee, Dinge bewusster auszuwählen.
Im Servitenviertel – dort, wo Wien ohnehin immer ein bisschen nach Paris aussieht – hat gerade ein neuer Ort eröffnet, der erstaunlich selbstverständlich hierher passt. Belle & George ist kein klassischer Interior-Store oder Showroom, eher eine Mischung aus Café, Designhaus und Begegnungszone.
„Wir wollten kein klassisches Geschäft sein, sondern ein Ort, an dem man sich erst einmal umsieht, hinsetzt, einen Kaffee trinkt und ein Gefühl für die Dinge im Raum entwickelt“, sagt Isabelle, die gemeinsam mit ihrem Mann George Castaing-Soulier hinter Belle & George steckt.
Sie ist Architektin mit Schwerpunkt Innenarchitektur und französisch-österreichischen Wurzeln, er Italo-Franzose mit Hintergrund im Bereich Kreislaufwirtschaft. Kennengelernt haben sich die beiden in Wien, danach lebten sie einige Jahre in Paris und Prag, bevor es wieder zurück in Isabelles Heimat ging. „Dass wir nun ausgerechnet im 9. Bezirk gelandet sind, ist fast schon ein wenig Klischee“, sagt Isabelle lachend.