Das Comeback der Zwiebel

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Als Basiszutat sind sie kaum wegzudenken. Nun nehmen Zwiebeln jedoch auch die Rolle des Hauptdarstellers ein

Kimchi! Miso! Tahini! Trendzutaten sind fast schon zwangsweise ausgefallen und selten bescheidene Alltagsware. Für die Zwiebel macht die Kulinarikwelt nun aber eine Ausnahme: Die bodenständige Knolle ist so angesagt wie nie. Ohne viel Aufhebens hat sie sich vom Nebendarsteller zum Star gemausert. So zeigt sie jetzt nicht mehr nur, dass sie als Basis-Lebensmittel ein Aromenwunder ist (denken Sie nur an den Geruch von in Butter zart gebräunten Zwiebelstückchen!), sondern setzt echte Akzente. Etwa leuchtend rot und eingelegt auf Bowls. Optisch einer Blume ähnelnd aufgeschnitten und knusprig herausgebacken. Als intensiv würziger Onion Boil. Oder als unwiderstehlicher French-Onion-Dip.

BESONDERS ZEITGEMÄSS ist das Ganze auch preislich betrachtet. In Zeiten, in denen wir beim Einkaufen die Kosten im Auge behalten, ist eine solch günstige Trendzutat eine kleine Wohltat. Was die Zwiebel gerade jetzt so spannend macht? Gekonnt zubereitet (etwa langsam geschmort), entwickelt sie einen fleischigen Geschmack – selbst wenn sich gar kein tierisches Produkt auf der Zutatenliste befindet. Großartig also für jene, die gerne Fleisch essen, aber aus Gesundheits- und Ethikgründen mehr vegetarische Tage einlegen möchten. Noch intensiver wird der Effekt übrigens, wenn Sie die Zwiebel mit Knoblauch paaren. Noch so ein günstiger Vieleskönner – vielleicht ja die Trendzutat 2027, wer weiß.

FRENCH-ONION-DIP

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 © GUSTO/ Hohla Mara

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